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ᐅ Große Preisspanne zwischen Architekten normal?


Erstellt am: 12.10.2024 15:11

Benutzername12 12.10.2024 15:11
Für die Erstellung der Pläne bzw Phase 1-4 will der Architekt knapp 15k haben. Ist dies gerechtfertigt?
Wohnfläche ca. 190qm
Bebauungsplan vorhanden

Ein anderer Architekt hatte 6700€ verlangt für 1-4 aber der saß nicht vor Ort.

Das war uns dann zu heikel denn wir haben aktuell viel Austausch mit dem Architekten.

Wir kommen diese große Preisspanne zustande?

kbt09 12.10.2024 17:38
Dann beschäftige dich mal mit der HOAI ... und die Google-Suche nach Gebührenrechner HOAI führt dich auf entsprechende Seiten.

Die 15000 sind Abrechnung nach HOAI, die 6700 ist eine Abrechnung nach individuell vereinbarter Pauschale, die man eben auch vereinbaren kann. Redet man nicht vorher drüber, ist der Architekt eben HOAI-berechtigt.

11ant 12.10.2024 19:28
Benutzername12 schrieb:

Für die Erstellung der Pläne bzw Phase 1-4 will der Architekt knapp 15k haben. Ist dies gerechtfertigt?
Wohnfläche ca. 190qm # Bebauungsplan vorhanden
Da der Architekt ja offenbar bereits bis mindestens Leistungsphase 3 geliefert hat, hat er dieses Honorar auch bereits verdient und darf es auch beanspruchen. Solltest Du keine vorherige Kündigungsmöglichkeit vereinbart haben, dann sogar einschließlich der Leistungsphase 4 (auch wenn sie noch nicht angebrochen sein sollte).
Die Wohnfläche ist nur mittelbar (eben über die Baukosten) erheblich. Auch ob Bebauungsplan oder §34 macht am Honorar nichts.
Das Thema Architektenhonorar haben wir ganz aktuell gerade hier:
Benutzername12 schrieb:

Ein anderer Architekt hatte 6700€ verlangt für 1-4 aber der saß nicht vor Ort.
Der ideale Architektensitz ist im Umkreis von etwa 20/25 km rund um Wohn- und Bauort der Kunden.
Aber der Mandatsumfang Leistungsphase 1-4 ist ohnehin die beste Grundlage aller Übel oder zumindest aller Budgetverfehlungen. Schaue dazu in meine Beiträge zu den Stichworten "Hausbaufahrplan" und "Gerddieter" / "Gerddieter warnt".
Benutzername12 schrieb:

Das war uns dann zu heikel denn wir haben aktuell viel Austausch mit dem Architekten.
"Viel Austausch" - ich befürchte das Schlimmste: ist damit gemeint, den Planungsprozess quasi in einer Art "Chat" zu entwickeln ?

thangorodrim 17.10.2024 20:58
In jedem Fall ist es denke ich eine gute Idee zu diskutieren, wie der Architekt vorgehen wird, wie er so ein Projekt angeht. Vielleicht plaudert er da etwas aus dem Nähkästchen. Da kann man vielleicht schon ein bisschen das Wesen des Architekten erkennen, vielleicht ergeben sich da schon red flags.

Will er eine saubere Vorplanung machen und legt dir zB 3 Vorentwürfe vor? Geht er da eher iterativ vor? Hast du bereits viel selbst analysiert oder vielleicht schon etwas mit dem Bauamt diskutiert und er spart sich Leistung? Kostenschätzungen wie genau? Visualisiert er dir es vielleicht sogar als 3D oder ist eine Bauvoranfrage im Falle von §34 Teil des Service? Bei gewissen Pauschalangeboten ist zB Anzahl der Änderungen am Entwurf limitiert. Was sind deine Ansprüche und was ist die Komplexität deines Projekts?

Die HOAI wird oft als Hängematte bezeichnet. Ich finde es etwas merkwürdig, dass man überall auf dem Bau idealerweise überall mit genauer Leistungsbeschreibung und Vergleich von Angeboten vorgeht, was man beim Architekt in der Planung dann aber genau kriegt, ist ein bisschen Wundertüte.

Mach dir vorher (viele) Gedanken und lies dazu Beiträge. Ich habe festgestellt, dass wenn man dem Mantra hier im Forum folgt und dem Architekt ehrlich sein Budget nennt und davon ausgeht, dass der Fachmann dann das meiste für einen rausholt und er mit seinem Wissen die Analysen liefert, um die richtigen Entscheidungen zu treffen, dann kann man da herbe enttäuscht werden. Dem Generalunternehmer wird gern mal vorgeworfen, dass er mit wenig Leistung möglichst viel Geld verdienen will, aber sowas kann es auch beim Architekten geben.

11ant 18.10.2024 00:01
thangorodrim schrieb:

Will er eine saubere Vorplanung machen und legt dir zB 3 Vorentwürfe vor? Geht er da eher iterativ vor? Hast du bereits viel selbst analysiert oder vielleicht schon etwas mit dem Bauamt diskutiert und er spart sich Leistung? Kostenschätzungen wie genau? Visualisiert er dir es vielleicht sogar als 3D oder ist eine Bauvoranfrage im Falle von §34 Teil des Service? Bei gewissen Pauschalangeboten ist zB Anzahl der Änderungen am Entwurf limitiert.
Wenn ein Architekt drei Vorentwürfe vorlegte, wäre das schon ein gutes Beispiel für eine red Flag. Allerdings ebenso, was Du so nett als "iteratives Vorgehen" bezeichnest. Visualisierungen in 3D sind ein gutes Beispiel für die Welten, die zwischen der HOAI und einem Großteil der heutigen Bauherrenerwartungen liegen. Änderungen an Entwürfen können ein strukturiertes Miteinanderarbeiten an deren Zustandekommen nicht ersetzen.
thangorodrim schrieb:

Was sind deine Ansprüche und was ist die Komplexität deines Projekts?
Die HOAI wird oft als Hängematte bezeichnet. Ich finde es etwas merkwürdig, dass man überall auf dem Bau idealerweise überall mit genauer Leistungsbeschreibung und Vergleich von Angeboten vorgeht, was man beim Architekt in der Planung dann aber genau kriegt, ist ein bisschen Wundertüte.
Das Problem ist, daß die HOAI ein Breitbandinstrument ist, und der Anwendungsfall "Einfamilienhaus" schon fast im Auge ihres blinden Flecks liegt, mindestens jedoch in ihrem ineffizientesten Drehzahlbereich. Auf der Kundenseite des Marktes sind die Tarife praktisch nur mit großzügigen Abschlagsfaktoren durchzusetzen, während auf der Leistungserbringerseite eigentlich sogar Zuschlagsfaktoren notwendig wären, um solche Kleinprojekte wirtschaftlich zu machen. So sinnvoll die HOAI bei großen (ibs. Mehrbüro-) Projekten ist, so sehr gibt sie beim Einfamilienhaus beiden Vertragsparteien das Gefühl, Verlierer ihrer Anwendung zu sein.
thangorodrim schrieb:

Mach dir vorher (viele) Gedanken und lies dazu Beiträge. Ich habe festgestellt, dass wenn man dem Mantra hier im Forum folgt und dem Architekt ehrlich sein Budget nennt und davon ausgeht, dass der Fachmann dann das meiste für einen rausholt und er mit seinem Wissen die Analysen liefert, um die richtigen Entscheidungen zu treffen, dann kann man da herbe enttäuscht werden.
Ein solches Mantra ist mir in meiner ganzen Zeit in diesem Forum noch nicht begegnet. Wer sein "ganzes Budget" durchblicken läßt, wird meist nachfinanzieren müssen. Effizienzmaximierer auf Basis ihres Wissens sind eher wir freien Bauberater, Architekten haben einen anderen Tätigkeitsschwerpunkt und auch anderen Fokus (sowie eine andere Ausbildung). Deswegen führe ich auch zu Architekten hin, weil man uns nicht mit "oder" verknüpfen sollte.
thangorodrim schrieb:

Dem Generalunternehmer wird gern mal vorgeworfen, dass er mit wenig Leistung möglichst viel Geld verdienen will, aber sowas kann es auch beim Architekten geben.
Ggü. Generalunternehmern ist dieser Vorwurf regemäßig ungerecht. Bauherren gehen sehr häufig unprofessionell mit einem Konsumentenverständnis an den Begriff des Preis-Leistungs-Verhältnisses heran. Der Weg über den GU ist genau dann in diesem Sinne ineffizient und zu einem Beschummeltwordenseinsgefühl einladend, wenn der Bauherrn den Fehler macht - wohlgemerkt, SEINEN Fehler, den er jedoch dem GU ankreidet - eine Vergabe grundsätzlich an einen GU mit der Eigenvergabe einzelner Rosinengewerke zu kombinieren. Man müßte wohl ´mal eine Aufklärung aus der Reihe " warnt ..." mit dem Episodentitel "... den Bauherrn vor sich selbst" erstellen. Ach, was hier fehlt, merkt der geneigte Leser hoffentlich selbst.

Wo tatsächlich möglichst viel Geld für möglichst wenig Leistung verdient werden will, sind die „Bl*w J*bs“ aka „Mandatsumfang Leistungsphase 1 bis 4“. Das ist leider wahr, gilt jedoch nochmals unverhältnismäßig intensiver in der Wahrnehmung derjenigen Bauherren, die von einem Architekten erwarten, ein (Stichwort: „Basis ihres Wissens“) value added Grundrißinspirationsmagazin mit Genehmigungsstempeleinholfunktion zu sein.
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