ᐅ Grabenkollektor Sole-Wasser-Wärmepumpe oder Luft-Wasser-Wärmepumpe?
Erstellt am: 01.03.15 10:25
Legurit01.03.15 10:25
Hallo zusammen,
wir waren gestern bei dem ersten BU. Der hat sich prompt vom Heizungsthema verabschiedet - da kein Gas - hat uns aber einige Kontakaddressen gegeben.
Das Haus hat etwa 190 m² Wohnfläche und einen Heizwärmebedarf von 6600 kWh/a bzw. etwa 6 kW Heizleitungsbedarf.
Bislang haben wir geplant eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Grabenkollektor zu verbauen, hier meinte nun der BU aber zu Recht, dass er z.B. gern noch Rangierfläche ums Haus hätte. Im pinken Forum gibt es ja eine Community die sich für DIY Grabelkollektoren stark macht und sagt, dass die Gräben samt Material für 2 T€ realisierbar wären. Inkl. 10 T € Bruttopreis für die Pumpe wären das dann 12 T€. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe würde das ja schon mindestens für die Pumpe kosten.
Wir sind leider sowieso schon etwas landunter in der Hausplanung und wissen nicht, ob wir uns das DIY zutrauen würden. Hat jemand Erfahrungen, was es kostet, wenn man das Graben und Verlegen vergibt?
Zum Verbrauch haben wir etwa den Faktor 1,5 herausgekramt. Also die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist im Unterhalt etwa 50% teurer als die Sole-Wasser-Wärmepumpe, dafür müssten wir nichts graben (absolut wären das etwa 180 € im Jahr). Unklar ist uns auch noch, ob wir mit einer Photovoltaik uns da einen Gefallen tun würden oder eher nicht (wir sind skeptisch).
Danke für eure Erfahrungen und Tipps.
wir waren gestern bei dem ersten BU. Der hat sich prompt vom Heizungsthema verabschiedet - da kein Gas - hat uns aber einige Kontakaddressen gegeben.
Das Haus hat etwa 190 m² Wohnfläche und einen Heizwärmebedarf von 6600 kWh/a bzw. etwa 6 kW Heizleitungsbedarf.
Bislang haben wir geplant eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Grabenkollektor zu verbauen, hier meinte nun der BU aber zu Recht, dass er z.B. gern noch Rangierfläche ums Haus hätte. Im pinken Forum gibt es ja eine Community die sich für DIY Grabelkollektoren stark macht und sagt, dass die Gräben samt Material für 2 T€ realisierbar wären. Inkl. 10 T € Bruttopreis für die Pumpe wären das dann 12 T€. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe würde das ja schon mindestens für die Pumpe kosten.
Wir sind leider sowieso schon etwas landunter in der Hausplanung und wissen nicht, ob wir uns das DIY zutrauen würden. Hat jemand Erfahrungen, was es kostet, wenn man das Graben und Verlegen vergibt?
Zum Verbrauch haben wir etwa den Faktor 1,5 herausgekramt. Also die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist im Unterhalt etwa 50% teurer als die Sole-Wasser-Wärmepumpe, dafür müssten wir nichts graben (absolut wären das etwa 180 € im Jahr). Unklar ist uns auch noch, ob wir mit einer Photovoltaik uns da einen Gefallen tun würden oder eher nicht (wir sind skeptisch).
Danke für eure Erfahrungen und Tipps.
Sebastian7901.03.15 10:38
Du musst erst mal klären, ob ein Grabenkollektor bei Dir funktioniert
Bei uns war das eben nicht der Fall (ähnliche Heizlast & beheizte Wohnfläche) - obwohl vorher jeder dazu riet . Nun wird es eine 120-140m-Bohrung geben. Im Endeffekt ist mir das sogar lieber, da diese definitiv funktioniert - beim Graben war mir das zu unsicher. Zudem sind in der Planung & Abstimmung mit dem Rohbauer mehr Aufwand zu investieren - je nach Grundstücksschnitt.
Bei uns war das eben nicht der Fall (ähnliche Heizlast & beheizte Wohnfläche) - obwohl vorher jeder dazu riet . Nun wird es eine 120-140m-Bohrung geben. Im Endeffekt ist mir das sogar lieber, da diese definitiv funktioniert - beim Graben war mir das zu unsicher. Zudem sind in der Planung & Abstimmung mit dem Rohbauer mehr Aufwand zu investieren - je nach Grundstücksschnitt.
Legurit01.03.15 10:51
Die Fläche wäre da - zur Not im Garten hinter dem Haus. Ich hab halt auch etwas angst, ob das mit Abstimmung und Planung so funktionieren würde. Bohrungen sind uns zu teuer - dann würden wir eher ein Luft-Wasser-Wärmepumpe verbauen wollen.
Sebastian7901.03.15 11:22
Wie viel Fläche hast Du denn an UNBEBAUTEM Grundstück? Welche Bodenart?
Legurit01.03.15 11:33
Schmelzwassersand/Geschiebesand und Geschiebelehm. Etwa 650 m² unbebaut - dazu gehört aber auch die Einfahrt auf der derzeit die Baustraße liegt (ohne die dann noch etwa 580 m²).
Sebastian7901.03.15 11:35
Ok, das sollte von den Grunddaten wirklich reichen.
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