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ᐅ Gas oder Erdwärme - Vor-/ Nachteile?


Erstellt am: 02.12.2014 14:23

Basti2709 02.12.2014 14:23
Guten Tag,
wir waren in der letzten Woche, dass erste mal bei der Planerin welche nun am ersten Entwurf unseres neuen Eigenheimes sitzt. Es wird ca. 140 qm groß, 1,5 geschossig und ohne Keller. Bewohnen werden wir es zu viert. Nun stellt sich mir schon zeit einiger Zeit die Frage nach der Heizung.

Bin dazu schon stunden durch die weiten des Internets gewandert und habe versucht mir ein passendes Bild zu machen. Meine bisherige Erkenntnis:

Grundwasserwärme-Pumpe -> konnte ich mir eigtl gut vorstellen, da wir aber in der Nähe von einem Tagebau wohnen, kann ich nicht voraussagen wie sich das Grundwasser durch diesen in der Umgebung verändern kann/wird

Luftwärmepumpe -> bin ich nicht überzeugt von...in kalten Wintern zu geringe Effienz und außerdem störende Geräusche

Erdwärmepumpe / Kollektor -> einer meiner Favoriten gewesen, aber aufgrund unseres Grundstückes nicht machbar

Erdwärmepumpe / Erdsonde -> mein bisheriger Favorit - Nachteil: am teuersten in der Anschaffung (ungeahnte Kosten bei der Bohrung?)

Öl -> schließee ich aus, großer Platzbedarf den ich lieber anders nutzen möchte

Pellets -> schließee ich auch aus, großer Platzbedarf den ich lieber anders nutzen möchte

Als ich der Planerin von meinem bisherigen Favoriten der Erdwärmepumpe mit Erdsonde erzählte, brachte ich sie das Thema "Gasheizung" ins Spiel. Die Wärmepumpen kosten bis zu 25.000 Euro und machen sich nicht mehr so bezahlt...Die Häuser seien alle mittlerweile so gut gedämmt, dass auch Gas gar nicht mehr so teuer für ein Einfamilienhaus ist. Die erhöhten Investitionen würden wir ewig nicht reinbekommen war ihre Meinung...auch liegt der Gasanschluss schon in der Straße an...

Nun habe ich wiederum gelesen, dass eine reine Gasbrennwerttherme gar nicht so möglich ist, da hier wieder ein gewisser Energiestandard für Neubauten erreicht werden muss. Von daher wäre dann nur eine Gasbrennwerttherme mit Solarthermie (Warmwasser) machbar und wahrscheinlich auch sinnvoll. Problem hier ist die Ausrichtung des Hauses/Daches...welche keine Südausrichtung der Kollektoren zulässt. Nur Ost oder West wäre möglich und daher diese doch ineffektiv?

Was denkt ihr dazu? Meint ihr das sich die Erdwärmepumpe gegenüber der Gasbrennwerttherme rentieren würde? Oder macht dies in einem Neubau nicht so viel Unterschied aus und die höheren Investitionen lohnen sich nicht? Oder eben doch, weil die Solarthermie Anlage nicht voll ausgelastet werden kann?

Geschätzte Kosten:
Erdwärmepumpe mit Erdsonde: 25.000 Euro
Gasbrennwerttherme mit Solarthermie: 12.000 Euro

Neubauort in der nähe von Cottbus (also tiefster Osten).

Doc.Schnaggls 02.12.2014 14:36
Hallo,

hast Du in den EUR 12.000,00 für die Gasbrennwerttherme mit Solarthermie auch schon den Gasanschluss miteingerechnet?

Da sind auch gleich noch ein paar tausend Euro fort und schwups bist Du von einer Wärmepumpe gar nicht mehr so weit entfernt...

Wie wäre es denn mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach?

Damit könntest Du, bei richtiger Dimensionierung, dann zukünftig zum Nulltarif heizen und warmes Wasser bereitstellen.

Grüße,

Dirk

Jacob 02.12.2014 14:43
Also wir standen vor einem Jahr vor der gleichen Frage...

Lass dir diesbezüglich Gas ein genaues Angebot erstellen, denn oftmals sind die Anschlusskosten nur bis zu einer gewissen Entfernung pauschalisiert, unser Anschluss liegt von der Grenze Grundstück/Straße bis zum Hauswirtschaftsraum bei 30 Metern, 10 Meter davon sind nur in der Anschlusspauschale mit drin, die restlichen 20 Meter hätten wir zuzahlen müssen und lagen da bei unterm Strich (mit kleiner Solarthermie für Warmwasserunterstützung) bei 15000 Euro, die Erdwärme mit Tiefenbohrung lag dann bei 20000 Euro. Da ich mir zu dem den Schornsteinfeger und den Heizungsinstallateur der je nach Anlage die Gasheizung jährlich bis zweijährig justiert/prüft/einstellen sollte einspare und zudem keine Angst haben muss, dass ein Gasunfall bei uns passiert haben wir uns für die Erdwärme entschieden. Wenn man richtig rechnen will sollte man auch die Stromkosten für die Gastherme mit reinrechnen...ist nicht viel aber ohne Strom läuft da nichts.

Unser Solar wäre Hauptsächlich West, ganz leicht Süd ausgerichtet gewesen...

Wie wäre die Option einer Eisheizung? Sollte es für euren Bedarf schon in Größe einer Kleinklaranlage geben (2,5 m breiter 2-3 m tiefer Betonschacht) das hatten wir uns damals auch angeschaut...Für kleinere Grundstücke wäre das was...kenne die Kosten aber nicht aus dem Kopf, weiß nur von unserem Tiefbauer dass das gut funktioniert (hat er bei dem Haus seiner Tochter verbaut)
Ansonsten gibt es noch die Mini Blockheizkraftwerke, denke aber dass das aus Platzgründen wegfällt bei euch...

Basti2709 02.12.2014 15:37
Doc.Schnaggls schrieb:
Hallo,

hast Du in den EUR 12.000,00 für die Gasbrennwerttherme mit Solarthermie auch schon den Gasanschluss miteingerechnet?

Wie wäre es denn mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach?

Ich hatte folgende Übersicht dazu gefunden:

Gas-Brennwertgerät bodenstehend 3.300 bis 5.000 Euro
mit Integration Solarthermie 11.000 bis 13.000 Euro

Denke, dass dies ohne Anschluss ist berechnet ist.

Ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe nicht das gleiche wie meine oben beschriebene Luftwärmepumpe? Also quasi mit Ventilator vor dem Haus der die Wärme aus der Luft zieht?
Jacob schrieb:
Also wir standen vor einem Jahr vor der gleichen Frage...

Lass dir diesbezüglich Gas ein genaues Angebot erstellen, denn oftmals sind die Anschlusskosten nur bis zu einer gewissen Entfernung pauschalisiert, unser Anschluss liegt von der Grenze Grundstück/Straße bis zum Hauswirtschaftsraum bei 30 Metern, 10 Meter davon sind nur in der Anschlusspauschale mit drin, die restlichen 20 Meter hätten wir zuzahlen müssen und lagen da bei unterm Strich (mit kleiner Solarthermie für Warmwasserunterstützung) bei 15000 Euro, die Erdwärme mit Tiefenbohrung lag dann bei 20000 Euro. Da ich mir zu dem den Schornsteinfeger und den Heizungsinstallateur der je nach Anlage die Gasheizung jährlich bis zweijährig justiert/prüft/einstellen sollte einspare und zudem keine Angst haben muss, dass ein Gasunfall bei uns passiert haben wir uns für die Erdwärme entschieden. Wenn man richtig rechnen will sollte man auch die Stromkosten für die Gastherme mit reinrechnen...ist nicht viel aber ohne Strom läuft da nichts.

Unser Solar wäre Hauptsächlich West, ganz leicht Süd ausgerichtet gewesen...

Wie wäre die Option einer Eisheizung? Sollte es für euren Bedarf schon in Größe einer Kleinklaranlage geben (2,5 m breiter 2-3 m tiefer Betonschacht) das hatten wir uns damals auch angeschaut...Für kleinere Grundstücke wäre das was...kenne die Kosten aber nicht aus dem Kopf, weiß nur von unserem Tiefbauer dass das gut funktioniert (hat er bei dem Haus seiner Tochter verbaut)
Ansonsten gibt es noch die Mini Blockheizkraftwerke, denke aber dass das aus Platzgründen wegfällt bei euch...

Bei uns liegt der Gasanschluss in der Straße an...von daher bis zum Haus wären es vielleicht nur die 10 Meter. Und unser Solarkollektor wäre auch Westlich ausgerichtet, also auch nicht optimal.

Unser Grundstück ist auch gar nicht so "klein"...905 qm umfasst es. Das Problem ist, dass von Nord nach Süd eine Trinkwasserleitung darüber geht und im Abstand von jeweils 2,5 Meter links und rechts nichts überbaut werden darf (außer Pflasterung).
Sonst hätten wir uns für den Flächenkollektor entschieden...


Jacob 02.12.2014 15:46
Wie tief liegt denn die Trinkwasserleitung wg. einer "Überbauung"? Die Kollektoren liegen ja in einer Tiefe von 1,50 - 1,80 m. So das man nur einen Wall stehen lässt wo die Leitung läuft und links/rechts daneben näher ran Verlegen kann.

Es gibt ja aber noch mehr für die Erdwärme, Grabenkollektoren, Energiezäune und Spiralkörbe (google mal danach da wird sich dann einiges finden)

Wir haben z. B. Kompaktkollektoren anstelle von "normalen" Flächenkollektoren, vielleicht würden die auch gehen bei euch.

Doc.Schnaggls 02.12.2014 15:59
Basti2709 schrieb:

Ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe nicht das gleiche wie meine oben beschriebene Luftwärmepumpe? Also quasi mit Ventilator vor dem Haus der die Wärme aus der Luft zieht?

Nicht ganz. Eine Luft-luftwärmepumpe zieht die Heizenergie aus der Luft und überträgt die Wärme mit dem Medium Luft (Gebläse) in das Haus. Ausreichend für Passivhäuser.

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zieht die Heizenergie ebenfalls aus der Luft, überträgt die Wärme dann aber mit dem Medium Wasser (z.B. klassische Fußbodenheizung) ins Haus. Ausreichend für "normale" (Kfw 70 etc.) Häuser.

Beide arbeiten im Prinzip mit dem von Dir genannten "Ventilator". Dieser "Ventilator" funktioniert im Endeffekt wie ein rückwärts laufender Kühlschrank. Die Kompressoreinheit kann entweder im Freien oder im Keller stehen.

Grüße,

Dirk
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