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ᐅ Fußbodenheizung oder nicht?


Erstellt am: 18.08.2014 20:57

Voki1 18.08.2014 20:57
Hallo liebe Foren-Freunde (ist ja modern, dass man "Freunde" sammelt ;-) ),

uns treibt wieder eine Frage um, auf die ich hier im Forum (und irgendwie überall woanders) so viele Informationen und Eindrücke aufgenommen habe, dass wir nun schon gar nicht mehr wissen, was nun gut und für uns richtig ist.

Wir werden, wie an anderer Stelle erwähnt, einen Bungalow bauen. Die bisherige Idee schaut nach einer Fußbodenheizung aus (Mehrkosten ca. EUR 6.000). Nun beschleicht uns so der Eindruck, dass das für uns möglicherweise nicht so eine richtig gute Idee ist. Ich werde hier nun nicht "alle" gelesen Vor- und Nachteile wiederholen, sondern einfach mal schildern, was uns wichtig ist.

Wichtig ist eigentlich, dass wir im Wohnzimmer gerne Parkettboden und in Kinderzimmer und Schlafzimmer Teppichboden Verlegen würden. Im Falle einer Fußbodenheizung waren wir auch dazu bereit, dass im Wohnzimmer ebenfalls Fliesen verlegt würden.

Nun zu unseren Sorgen:

1. Fliesen = Fußkalt, wenn Fußbodenheizung nicht für die Erwärmung sorgt. Also in den Übergangszeiten und im Sommer möglicherweise unangenehm, besonders für die Dame des Hauses.

2. Parkett / Laminat / Teppichboden = generell eher ungeeignet für die Fußbodenheizung. Es gibt zwar solche, die ein "geeignet-Siegel" tragen, aber klar scheint wohl zu sein, dass die Heizkosten jedenfalls steigen werden, weil die Dämmung dieser Beläge im Regelfall einfach gut ist.

3. Mehrkosten von EUR 6.000 hauen mich vom Hocker. Irgendwie müssen die ja an Heizersparnis bzw. Wohncomfort wieder hereinkommen. Offenbar entsteht durch den Einbau einer Fußbodenheizung kein wirklich nennenswerter Mehraufwand, jedenfalls wohl nicht in der hier aufgerufenen Höhe.

4. Wohlfühlklima ist im Winter bestimmt da, wenn die Anlage läuft und man sich eigentlich um nicht so viel kümmern muss. Allerdings lässt sich temporäres Unbehagen auch nicht durch einen kleinen Dreh am Raumthermostaten innerhalb kurzer Zeit herstellen, da die Trägheit der Fußbodenheizung eine schnelle Reaktion ausschließen soll.


Wir fragen uns nun also, ob wir so die richtigen Kandidaten dafür sind oder doch lieber herkömmliche Heizkörper installieren lassen und für Küche und Bad einen Rücklauf vorsehen.

Was meint Ihr? Sind wir auf dem Holzweg? Übersehen wir was? Lassen wir uns durch das ganze Geschreibsel zu sehr irritieren?

:-)

Schöne Grüße aus dem Ammerland
Voki

JDoerbecker 18.08.2014 21:07
Bin ja kein Experte, aber je nach Heizungsart kommt ihr doch um eine Flächenheizung ala Fußbodenheizung nicht drumherum. Wegen der niedrigeren Vorlauftemperaturen von zB einer Luftwärmepumpe schaffst du mit Heizkörpern keine vernünftige Temperatur im Haus. Soweit mein Laienwissen...gefährlich...;-)

Also lautet die Frage der Forumsgemeinde sicherlich: Welche Heizungsart stellt ihr euch vor?

Voki1 18.08.2014 21:09
Hallo JDoerbecker, gute Frage, die natürlich beantwortet werden soll. Wir setzen auf die herkömmliche Gas-Brennwertheizung und werden keine LuftWärmePumpe einsetzen.

ypg 18.08.2014 23:03
Eine immer wieder fußkalte Frau gibt Dir mal eine subjektive Antwort
Voki1 schrieb:


Nun zu unseren Sorgen:

1. Fliesen = Fußkalt, wenn Fußbodenheizung nicht für die Erwärmung sorgt. Also in den Übergangszeiten und im Sommer möglicherweise unangenehm, besonders für die Dame des Hauses.

Nein, die Fliesen speichern sogar bis spät abends die Sonnenwärme... ich dachte, die Heizung läuft, dabei war es der steinige Speicher 😉

Meine Eltern hatten keinen Keller und keine Fußbodenheizung - das ist immer ein Nogo für mich gewesen. Immer fußkalt, das ganze Jahr über, auch bei Teppich 🙁
Voki1 schrieb:

2. Parkett / Laminat / Teppichboden = generell eher ungeeignet für die Fußbodenheizung. Es gibt zwar solche, die ein "geeignet-Siegel" tragen, aber klar scheint wohl zu sein, dass die Heizkosten jedenfalls steigen werden, weil die Dämmung dieser Beläge im Regelfall einfach gut ist.

Wir haben schon im alten Haus Teppich im OG auf Fußbodenheizung gehabt - sehr behaglich, keine Einbußen. Auch Parkett bis 1 cm Dicke ist ok.

Voki1 schrieb:

3. Mehrkosten von EUR 6.000 hauen mich vom Hocker. Irgendwie müssen die ja an Heizersparnis bzw. Wohncomfort wieder hereinkommen. Offenbar entsteht durch den Einbau einer Fußbodenheizung kein wirklich nennenswerter Mehraufwand, jedenfalls wohl nicht in der hier aufgerufenen Höhe.

...mich auch (vom Hocker). Viel zu teuer 🙁
Voki1 schrieb:
4. Wohlfühlklima ist im Winter bestimmt da, wenn die Anlage läuft und man sich eigentlich um nicht so viel kümmern muss. Allerdings lässt sich temporäres Unbehagen auch nicht durch einen kleinen Dreh am Raumthermostaten innerhalb kurzer Zeit herstellen, da die Trägheit der Fußbodenheizung eine schnelle Reaktion ausschließen soll.

Man hat nicht das Bedürfnis zu drehen.
Mir hat zwar immer im alten Haus eine Heizquelle gefehlt hat, wenn man mal aus der Kälte nach Hause kam.
Deshalb haben wir uns einen Ofen angeschafft und jetzt auch mit Ofen gebaut. Aber das alte Haus war nicht gut gedämmt, im jetzigen herrscht ein anderes besseres und kuschligeres Klima.

Voki1 schrieb:
Wir fragen uns nun also, ob wir so die richtigen Kandidaten dafür sind oder doch lieber herkömmliche Heizkörper installieren lassen und für Küche und Bad einen Rücklauf vorsehen.


Bei 6000 würde auch ich überlegen. Wenn Ihr jetzt auch Heizkörper habt, sie Euch nicht stören... ein Kandidat für Fußbodenheizung ist man dennoch immer, denke ich.
Vorlauftemperatur doch nochmal verhandeln oder aber auch mal ausrechnen, wieviel Kredit Euch 6000 kosten. 😉
Und wenn Euch noch jemand schreibt, wieviel Differenz Verbrauch Heizkörper und Fußbodenheizung haben, dann wird daraus event. eine Rechnung, die aufgeht.

milkie 19.08.2014 10:53
Zum schnell mal aufheizen:
Wir haben bei uns im Büro auch Fußbodenheizung und einen Partymodus-Knopf. Drückst du den wird super schnell warm bzw. wärmer. Also geht heutzutage scheinbar auch mit Fußbodenheizung. Und sonst wie gesagt mit Ofen.
Ohne Fußbodenheizung käme für mich nie wieder in Frage!


milkie

Voki1 19.08.2014 11:00
Hallo, DANKE für die bisherigen Antworten. Tatsächlich scheint es wohl so zu sein, dass ca. 50 % der Neubauvorhaben mit einer Fußbodenheizung ausgestattet werden. Die Bauherren können ja nicht alle irren. Im Bad kommt eine "Handtuchheizung" dazu und einen Kaminofen werden wir eh haben (schon jetzt vorhanden). Die Partyfunktion ist interessant. Ich nehme einmal an, Sie wird durch eine temporäre Erhöhung der Vorlauftemperatur zu dem gewünschten Ergebnis führen, ich kann mir ansonsten nicht vorstellen, wie sich der Bodenbelag schneller erwärmen sollte. ;-)

Ich habe zunächst einmal zusätzliche Informationen über die Details der Fußbodenheizung und deren Einbau angefordert. Es geht dabei um Transparenz bzgl. der vorgesehen Kosten. Wir werden einen Vertrag erst dann unterschreiben, wenn ALLE für uns relevanten (also teuren) Punkte entweder zu unserer Zufriedenheit geklärt sind oder wir (zähneknirschend) auch ohne Zufriedenheit aus anderen Erwägungen zustimmen.

Ich habe fast das Gefühl, es handelt sich hier um eine Glaubensfrage. Darin bin ich nicht so gut, wie in sachlicher Bewertung. ;-)
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