ᐅ Finanzierungstheorie praktikabel?
Erstellt am: 01.06.2016 13:31
HilfeHilfe 02.06.2016 14:10
ypg schrieb:
Nicht so hoch.
Die Bauwilligen werden immer jünger, sind Berufsstarter in einem gut bezahlten Job, sodass kaum Eigenkapital angespart werden konnte, aber der Wunsch nach einem Haus mit vielen Extras (ob es Qm sind oder auch die Ausstattung), welches aus der Masse hervortritt, ist vorhanden.
Mir fehlt da etwas das Realitätsbewusstsein und die Demut am Leben!spätestens wenn die ersten Kinder kommen und die sterilen Möbel Kratzer bekommen kommt die demut ob man will oder nicht
ypg 02.06.2016 21:50
HilfeHilfe schrieb:
spätestens wenn die ersten Kinder kommen und die sterilen Möbel Kratzer bekommen kommt die demut ob man will oder nicht Ich weiss nicht, ob wir das gleiche meinen.
Demut ggü des Lebens meine ich, dass man erachten sollte, was man selbst (er)schafft.
Dazu gehören für mich ein paar Jahre des Sammelns von Erfahrung sowie auch Gelder für gewisse eigene Träume.
Man kann nur wirklich schätzen, was man sich selbst erwirtschaftet hat. Dazu gehört auch, einen Teil zu sparen, um mit einer Finanzierung mit sich bzw der Finanzierung selbst im Gleichklang zu sein.
Auch ich habe Eltern, die irgendwann in der Lage waren, mir etwas mehr zu geben als die gängigen Geschenke. Doch hatte ich auch stolz, mir etwas eigenes aufzubauen. Eine kleine 5-stellige Finanzspritze habe ich als zinslosen Kredit angenommen, der nicht höher war, als mein Eigenkapital und dem Eigenkapital von meinem Mann., und dafür bin ich wirklich dankbar.
Noch dankbarer bin ich allerdings, dass ich bescheidener rangegangen bin und immer noch autark bin. Ich muss nicht mehr herumrechnen, kein Haushaltsbuch mehr führen und jeden Auftrag annehmen.
Ich brauche nicht auf das Eigentum meiner Eltern zu schielen und zu hoffen, dass ich davon noch etwas abbekomme. Im Gegenteil: ich dränge sie sehr gerne, doch mal das Leben zu geniessen, und ich hoffe, dass sie es auch noch in aller Konsequenz tun werden.
Zum Leben gehört das Lernen sowie das Sparen sowie das Warten. Der Traum muss sich erst entwickeln und kann sich erfüllen, wenn man selbst etwas dazu tut - ein Lottogewinn zB beruhigt ungemein, glücklich macht er aber nicht.
Sebastian79 02.06.2016 21:52
Naja, mich würde ein 6er im Lotto sehr glücklich machen
ypg 02.06.2016 21:58
ypg schrieb:
ein Lottogewinn zB beruhigt ungemein, glücklich macht er aber nicht.Sebastian79 schrieb:
Naja, mich würde ein 6er im Lotto sehr glücklich machen wenn Du verstehst, was gemeint ist! Sollte mich wundern, wenn es so wär
Sebastian79 02.06.2016 22:04
Tja, kann halt nicht so intelligent wie Du sein, daher reicht mir kein Zen oder Feng Shui, sondern nur Bares
Elina 02.06.2016 22:21
Ich find auch wichtig, sich was eigenes aufzubauen. Bei uns ohne jegliche Unterstützung der Eltern. Die einen konnten nicht, die andern hätten Nichtmal im Traum dran gedacht, ihre Kinder zu unterstützen (möglich, dass etwaige Hilfebedürftigkeit im Alter dann auch entsprechend beantwortet wird, aber das ist ein anderes Thema).
Aber das sich selbst was aufbauen muß ja nicht zwingend durch Sparen geschehen, es geht auch durch Abstottern, bzw. war abwarten und sparen zumindest in unserm Fall eben nicht goldrichtig. Seither sind die Immobilienpreise durch die Decke gegangen und die Grunderwerbsteuer hat sich fast verdoppelt, von 3,5 auf 6%. Dagegen hätten wir nicht ansparen können. Also sich gleich was zu "gönnen" und das dann abzustottern, finde ich nicht verwerflich, sofern man in seinem finanziellen Rahmen bleibt und eben auchmal verzichtet, wenns zu eng ist. Das muß dann aber jeder für sich selbst ausrechnen.
Aber das sich selbst was aufbauen muß ja nicht zwingend durch Sparen geschehen, es geht auch durch Abstottern, bzw. war abwarten und sparen zumindest in unserm Fall eben nicht goldrichtig. Seither sind die Immobilienpreise durch die Decke gegangen und die Grunderwerbsteuer hat sich fast verdoppelt, von 3,5 auf 6%. Dagegen hätten wir nicht ansparen können. Also sich gleich was zu "gönnen" und das dann abzustottern, finde ich nicht verwerflich, sofern man in seinem finanziellen Rahmen bleibt und eben auchmal verzichtet, wenns zu eng ist. Das muß dann aber jeder für sich selbst ausrechnen.
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