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ᐅ Finanzierungsplan Einfamilienhaus 150qm


Erstellt am: 04.03.2021 15:25

Durran1234 12.04.2021 13:48
Ich bin vielleicht etwas Altbacken, daher sind solche Summen und die damit verbundenen Verschuldungsgrade und Laufzeiten einfach zu hoch. Ich schreibe nicht jedweder Vernunft, aber dies wäre die grobe Richtung.

Ich habe viele Jahre in Nürnberg gelebt und wir wollten auch ein Haus. Es war so gut wie nichts zu finden. auch keine Grundstücke. Obwohl vor 15 Jahren noch viel günstigere Preise waren. Das Angebot war damals schon sehr knapp. Wir hatten beide gute Arbeit und gut verdient. Allerdings auch eine günstige Mietwohnung.

Aber wir wollten trotzdem ein Haus.

Und so kamen wir nach Sachsen Anhalt. Nicht weit weg von Erfurt, Weimar, Jena. die Grundstücke und Häuser gab es fast umsonst.
Und so stand zur Wahl ein Haus in Nürnberg für viel Geld und Verschuldung oder ein Haus in Sachsen Anhalt für fast kein Geld. zumal dieses auch von der Lage und dem Grundstück bedeutend besser war. Also gekauft in Sachsen Anhalt. Immer Wochenende hingefahren und saniert, umgebaut usw. alles ohne Kredit.

Dann in einer nahen Kreisstadt noch ein Mietshaus gekauft für damals 60.000€, 10 Wohnungen und einer Mietrendite von 40%! Kleine Finanzierung dazu gemacht, inzwischen bezahlt.
Hätte allerdings auch aus Eigenkapital finanziert werden können.

Wir haben unsere Jobs aufgegeben, meine Frau ist zu Hause und betreut das Mietshaus und unser Kind. Ich habe einen tollen Job gefunden. Alles ist bezahlt und wir sind glücklich diesen Schritt getan zu haben. Wichtiges Kriterium war eine schnelle Internetanbindung. wir haben schon viele Jahre VDSL. Und heute ist es völlig egal ob ich mir was in Hamburg oder Halle bestelle.


Ab und an fahren wir nochmal nach Nürnberg, sind 250 km Autobahn. Ich habe keine langen Wege mehr zur Arbeit, stehe nicht täglich im Stau und alles passt.
Muss man dann sein Leben lang für die Bank arbeiten gehen. Ich finde Nein.

Zum Thema Kinder muss man sagen, das hier in Ostdeutschland um Welten besser ist als im Westen. Unsere Tochter besucht hier eine private Schule und die ist einfach Klasse.
15 Kinder und 2 Lehrer in einer Klasse, Schwimmbad, medizinischer Dienst und alles neu und sauber. Ich hätte es nicht für möglich gehalten.

Bauland kostet hier immer noch so zwischen 40- 60 Euro. Manchmal auch nur 20€.

Ich wollte nur mal Relation aufzeigen.

bra-tak 12.04.2021 13:55
Das ist schön. Hat für dich ja alles gut geklappt. Viel Eigenkapital zu haben hilft, ohne Zweifel.
Aber was willst du mir und uns damit sagen? Sollen jetzt alle Bauwilligen zu dir nach Sachsen Anhalt, da es dort günstiger ist? Dann ist es in 3 Jahren dort aber genauso teuer wie sonst überall.

Und nochwas: ich gehe nicht für die Bank arbeiten, sondern für meine eigenen 4 Wände.

Nicht jeder kann und will seinen Job und sein soziales Umfeld aufgeben, nur um billiger an Wohneigentum zu kommen.

askforafriend 12.04.2021 14:04
Durran1234 schrieb:

Ich bin vielleicht etwas Altbacken, daher sind solche Summen und die damit verbundenen Verschuldungsgrade und Laufzeiten einfach zu hoch. Ich schreibe nicht jedweder Vernunft, aber dies wäre die grobe Richtung.

Ich habe viele Jahre in Nürnberg gelebt und wir wollten auch ein Haus. Es war so gut wie nichts zu finden. auch keine Grundstücke. Obwohl vor 15 Jahren noch viel günstigere Preise waren. Das Angebot war damals schon sehr knapp. Wir hatten beide gute Arbeit und gut verdient. Allerdings auch eine günstige Mietwohnung.

Aber wir wollten trotzdem ein Haus.

Und so kamen wir nach Sachsen Anhalt. Nicht weit weg von Erfurt, Weimar, Jena. die Grundstücke und Häuser gab es fast umsonst.
Und so stand zur Wahl ein Haus in Nürnberg für viel Geld und Verschuldung oder ein Haus in Sachsen Anhalt für fast kein Geld. zumal dieses auch von der Lage und dem Grundstück bedeutend besser war. Also gekauft in Sachsen Anhalt. Immer Wochenende hingefahren und saniert, umgebaut usw. alles ohne Kredit.

Dann in einer nahen Kreisstadt noch ein Mietshaus gekauft für damals 60.000€, 10 Wohnungen und einer Mietrendite von 40%! Kleine Finanzierung dazu gemacht, inzwischen bezahlt.
Hätte allerdings auch aus Eigenkapital finanziert werden können.

Wir haben unsere Jobs aufgegeben, meine Frau ist zu Hause und betreut das Mietshaus und unser Kind. Ich habe einen tollen Job gefunden. Alles ist bezahlt und wir sind glücklich diesen Schritt getan zu haben. Wichtiges Kriterium war eine schnelle Internetanbindung. wir haben schon viele Jahre VDSL. Und heute ist es völlig egal ob ich mir was in Hamburg oder Halle bestelle.


Ab und an fahren wir nochmal nach Nürnberg, sind 250 km Autobahn. Ich habe keine langen Wege mehr zur Arbeit, stehe nicht täglich im Stau und alles passt.
Muss man dann sein Leben lang für die Bank arbeiten gehen. Ich finde Nein.

Zum Thema Kinder muss man sagen, das hier in Ostdeutschland um Welten besser ist als im Westen. Unsere Tochter besucht hier eine private Schule und die ist einfach Klasse.
15 Kinder und 2 Lehrer in einer Klasse, Schwimmbad, medizinischer Dienst und alles neu und sauber. Ich hätte es nicht für möglich gehalten.

Bauland kostet hier immer noch so zwischen 40- 60 Euro. Manchmal auch nur 20€.

Ich wollte nur mal Relation aufzeigen.

Wenns nur danach geht, wäre ich schon längst an der türkischen Ägais 😀

exto1791 12.04.2021 14:05
bra-tak schrieb:

Das ist schön. Hat für dich ja alles gut geklappt. Viel Eigenkapital zu haben hilft, ohne Zweifel.
Aber was willst du mir und uns damit sagen? Sollen jetzt alle Bauwilligen zu dir nach Sachsen Anhalt, da es dort günstiger ist? Dann ist es in 3 Jahren dort aber genauso teuer wie sonst überall.

Und nochwas: ich gehe nicht für die Bank arbeiten, sondern für meine eigenen 4 Wände.

Nicht jeder kann und will seinen Job und sein soziales Umfeld aufgeben, nur um billiger an Wohneigentum zu kommen.

Ganz genau so sehe ich das auch! So schwierig es in manchen "Monaten" oder "Jahren" wird/werden kann, so froh wird man sicherlich sein, dass man das Geld für sein Wohneigentum nutzt und nicht dem Vermieter auf's Konto überweist. Dann kneift man lieber das ein oder andere Jahr die Backen zusammen... Das klappt schon! Man muss halt dann das ein oder andere Jahr mal etwas kürzer treten in manchen Bereichen.

Was viele immer vergessen: Nach 10 Jahren kann man ein neues Darlehen aufnehmen bzw. wird der Vertrag automatisch "gekündigt", somit kann man sich neu umschauen/orientieren, hat schon 10 Jahre abbezahlt und somit verringert sich nach diesen 10 Jahren definitiv die monatliche Tilgungssumme!
Je nach Lebenssituation/Rahmenbedingungen hilft dieser Gedanke enorm weiter (bspw. wenn jemand noch keine Kinder hat und die größten Summen die ersten 5 Jahre bspw. tilgen kann).

In deinem Fall muss ich ehrlich sagen: Ob du nun eine monatliche Rate von 1.300€ oder 1.700€ hast bzw. hättest ist doch völlig egal - die 400€ kriegt man schon irgendwo eingespart (sollte überhaupt Bedarf sein). Teilweise werden die Finanzierungen extrem konservativ dargestellt bzw. bewertet - wirklich bis auf den letzten Groschen reduziert. Wenn ich sehe wer zum Teil ein Haus baut, in welchen Situationen die Familien sich befinden etc... IRRE. Also da müsstest du dir definitiv nicht mal zu 1% Gedanken machen, dass die Finanzierung zu hoch angesetzt ist.

Durran1234 12.04.2021 16:45
Hier wird ja doch alles oder zumindest viel an der Rate gemessen. Ist die Rate zu stemmen oder nicht. Klar, die Mieten sind auch sehr hoch und die werden auch bezahlt. Unter dem Aspekt muss man auch kaufen. Richtig!

Aber die Summe sollte einem auch zu Denken geben. Alles in allem mehr als 1 Million DM. Hätte mir vor 20 Jahren jemand solche Summen erzählt, den hätte ich glatt für beklopft erklärt.

Am Ende richten sich die Preise für Häuser, für Grundstücke aber auch für Mieten an den jeweiligen Finanzierungsmöglichkeiten und den Einkommen. Und eben nicht am direkten Sachwert.
Also Der Käufer zahlt jetzt 20 Jahre ab und hat immer noch 200.000€ Restschulden. Bei einem dann mglw. bestehenden Zinssatz von nur 5%, es gab Zeiten Mitte der 90ger mit 8% Hypothekenzins, würde die Monatsrate dann wieviel betragen?

nordanney 12.04.2021 16:50
Durran1234 schrieb:

Also Der Käufer zahlt jetzt 20 Jahre ab und hat immer noch 200.000€ Restschulden. Bei einem dann mglw. bestehenden Zinssatz von nur 5%, es gab Zeiten Mitte der 90ger mit 8% Hypothekenzins, würde die Monatsrate dann wieviel betragen?
Bei 5% Zinsen und 2,5% Tilgung (hohe Tilgung nicht nötig, da enormer Effekt der ersparten Zinsen) sind es 1.250€ Rate. Völlig ok. Bei 8% Zinsen reicht schon 1% Tilgung für ne 30-jährige Laufzeit und somit 1.500€ Rate. Passt.
rategrundstückezinsentilgungmietshausfinanzierungeigenkapitalwohneigentummieten