Finanzierungsmachbarkeit Einfamilienhaus Kauf

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Zuletzt aktualisiert 15.06.2024
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DaSch17

DaSch17

Leute, kommt mal wieder runter. Ich finde es nicht fair, den TE hier so dermaßen zu zerreißen.

Ganz ruhig! Das hat nichts mit Arroganz, sondern mit einem gut gemeinten Ratschlag zu tun.
Dann solltest Du es auch als gut gemeinten Ratschlag entsprechend ein wenig milder formulieren. Dann kommt es auch nicht arrogant rüber, was Du ja nicht sein willst (und vermutlich auch gar nicht bist).

Da fehlen ja grundlegende Verständnisse im Umgang mit Finanzen.
Ketzerisch behauptet: Vielleicht fehlt Euch ja auch das Verständnis? ;)

Ich denke er meint ein All-In-Leasing. Das wird von nahezu allen Autohäusern angeboten. Damit sind neben den Leasingkosten für das Fahrzeug auch alle Kosten aus Wartung, Inspektion und Verschleiß (teilweise sogar inkl. Reifen) abgedeckt, sodass man dann eine gewisse Kostensicherheit hat. Der Rest wird durch die Garantien der Hersteller abgedeckt.

Also grundsätzlich ist da seine Anmerkung gar nicht so dumm wie sie hier von manchen Usern dargestellt wird.

Und da sind wir wieder. Ein Projekt das man sich alleine nicht leisten kann, aber wofür sind die Eltern da? Ja, um sie finanziell zu melken. Für mich ist das eher widerlich.
Ok. Das ist Deine Einstellung. Das respektiere ich. Ist im Übrigen auch grundsätzlich meine Einstellung. Dann passt dazu aber
Enkeln verwöhnen
auch nicht so wirklich, oder? Am besten „verwöhnt“ man seine Enkel (meiner Meinung nach), indem man dazu beiträgt, dass sie in einem schönen Zuhause aufwachsen. Konsum alleine hat noch keinen glücklich gemacht.

Es geht ja nicht darum sich 200 TEUR schenken zu lassen. Die Finanzierung wird schon darstellbar, wenn 10-20 TEUR „verschenkt“ werden um die PKW-Finanzierung abzulösen.
 
DaSch17

DaSch17

Da wäre es hilfreich, vielleicht ein bißchen vorzurechnen und den TE selber auf die Richtung zu bringen mal nachzurechnen.
Genau. Und deshalb versuche ich das jetzt mal.
Meiner Meinung haben wir hier schon weitaus schlimmere Himmelfahrtkommandos gesehen.


Ihr habt monatlich aktuell netto 3.300 EUR.

Sie:
Das Gehalt für einer Steuerfachangestellte ist m. E. zu gering. Hier kann man mal auf den Chef zugehen und nach einer Gehaltserhöhung fragen. Alternativ würde ich mich vielleicht mal woanders bewerben.


Er:
Er wird wohl im TVöD sein. Hier ist die Frage in welcher Erfahrungsstufe und ob (wenn ja wann) hier noch ein Entgeltstufenaufstieg zu erwarten ist.


Gesamtausgaben:
Eure monatlichen Gesamtausgaben beziffert Ihr selbst ohne Wohnkosten auf rund 1.400 EUR. Hinzu kommen nochmal rund 100 EUR pro Monat für die wichtigsten Versicherungen, die hier anscheinend noch fehlen.


Überschuss:
Macht einen Überschuss von monatlich 1.800 EUR. 300 EUR im Monat sollten für Unvorhergesehenes (Urlaub, Reparaturen, Ersatzinvestitionen etc.) weggepackt werden: Es bleiben noch 1.500 EUR.

Die Nebenkosten sollten mit 3,00 m² angesetzt werden. Nehmen wir mal an, es sind 120 m²: Macht dann 360,00 EUR p.m.


Finanzierung:
Es verbleiben also noch 1.140 EUR für die monatliche Rate. Bei den Berufen sind nicht mehr die größten Gehaltssprünge in Zukunft zu erwarten. Daher würde ich in Eurer Situation ein Volltilgerdarlehen abschließen. Angenommener Zinssatz für 30 Jahre: 2,00 %. Ohne Sondertilgungen seid Ihr dann mit 58 Jahren bzw. 60 Jahren fertig.

Rate liegt bei 1.146 EUR pro Monat.


Zusätzliche monatliche Liquidtität:
Richtig Luft könnt Ihr Euch verschaffen, indem bspw. über eine Finanzspritze der Eltern die PKW-Finanzierung abgelöst wird. Dann habt Ihr nochmal 350 EUR pro Monat mehr Liquidität.

Die an den aktuellen Vermieter kostenlos vermietete Wohnung mal komplett aus der Berechnung ausgeklammert. Wenn der mal in ein paar Jahren nicht mehr ist, kann man hier auch nochmal zusätzliche Liquidität in Form von Mieterträgen generieren.


Situation mit Kindern:
Dass Sie komplett Zuhause bleibt und sich um die Kinder kümmert wird beim Einkommen von ihm natürlich nicht funktionieren.
 
Z

Zaba12

Ketzerisch behauptet: Vielleicht fehlt Euch ja auch das Verständnis? ;)

Ich denke er meint ein All-In-Leasing. Das wird von nahezu allen Autohäusern angeboten. Damit sind neben den Leasingkosten für das Fahrzeug auch alle Kosten aus Wartung, Inspektion und Verschleiß (teilweise sogar inkl. Reifen) abgedeckt, sodass man dann eine gewisse Kostensicherheit hat. Der Rest wird durch die Garantien der Hersteller abgedeckt.

Also grundsätzlich ist da seine Anmerkung gar nicht so dumm wie sie hier von manchen Usern dargestellt wird.
@bra-tak hat mit der Aussage es schon richtig erfasst und wiedergeben. Auch ein All-in-Leasing muss man sich leisten können. Ein Privatleasing ist die teuerste Art der Autoanschaffung dort gibt es aber weder Tankkarte, Versicherung noch Wartung inklusive.
Firmenleasing muss man, sagen wir es mal so ganz offen, falls es der Arbeitgeber überhaupt anbietet , bei dem Gehalt bekommen/ aushandeln können.
 
M

Mitleser123

@bra-tak hat mit der Aussage es schon richtig erfasst und wiedergeben. Auch ein All-in-Leasing muss man sich leisten können. Ein Privatleasing ist die teuerste Art der Autoanschaffung dort gibt es aber weder Tankkarte, Versicherung noch Wartung inklusive.
Firmenleasing muss man, sagen wir es mal so ganz offen, falls es der Arbeitgeber überhaupt anbietet , bei dem Gehalt bekommen/ aushandeln können.
Privatleasing ungleich Privatleasing.
Es gibt durchaus Angebote, bei denen man richtig günstig wegkommt - dafür gibt es ja den sogenannten Leasingfaktor.
Privatleasing bedeutet nicht immer, dass man sich für 600€ einen dicken Mercedes least.
Ich z.B. lease ein kleines Fahrzeug als Zweitwagen für unter 100€, ist günstiger als ein Bus- und Bahnticket hier.
Und damit fahre ich super, 3 Jahre lang entspannt einen Neuwagen fahren, ohne Reparaturkosten oder anderen "Überraschungen".
 
Z

Zaba12

Genau. Und deshalb versuche ich das jetzt mal.
Meiner Meinung haben wir hier schon weitaus schlimmere Himmelfahrtkommandos gesehen.


Ihr habt monatlich aktuell netto 3.300 EUR.

Sie:
Das Gehalt für einer Steuerfachangestellte ist m. E. zu gering. Hier kann man mal auf den Chef zugehen und nach einer Gehaltserhöhung fragen. Alternativ würde ich mich vielleicht mal woanders bewerben.


Er:
Er wird wohl im TVöD sein. Hier ist die Frage in welcher Erfahrungsstufe und ob (wenn ja wann) hier noch ein Entgeltstufenaufstieg zu erwarten ist.


Gesamtausgaben:
Eure monatlichen Gesamtausgaben beziffert Ihr selbst ohne Wohnkosten auf rund 1.400 EUR. Hinzu kommen nochmal rund 100 EUR pro Monat für die wichtigsten Versicherungen, die hier anscheinend noch fehlen.


Überschuss:
Macht einen Überschuss von monatlich 1.800 EUR. 300 EUR im Monat sollten für Unvorhergesehenes (Urlaub, Reparaturen, Ersatzinvestitionen etc.) weggepackt werden: Es bleiben noch 1.500 EUR.

Die Nebenkosten sollten mit 3,00 m² angesetzt werden. Nehmen wir mal an, es sind 120 m²: Macht dann 360,00 EUR p.m.


Finanzierung:
Es verbleiben also noch 1.140 EUR für die monatliche Rate. Bei den Berufen sind nicht mehr die größten Gehaltssprünge in Zukunft zu erwarten. Daher würde ich in Eurer Situation ein Volltilgerdarlehen abschließen. Angenommener Zinssatz für 30 Jahre: 2,00 %. Ohne Sondertilgungen seid Ihr dann mit 58 Jahren bzw. 60 Jahren fertig.

Rate liegt bei 1.146 EUR pro Monat.


Zusätzliche monatliche Liquidtität:
Richtig Luft könnt Ihr Euch verschaffen, indem bspw. über eine Finanzspritze der Eltern die PKW-Finanzierung abgelöst wird. Dann habt Ihr nochmal 350 EUR pro Monat mehr Liquidität.

Die an den aktuellen Vermieter kostenlos vermietete Wohnung mal komplett aus der Berechnung ausgeklammert. Wenn der mal in ein paar Jahren nicht mehr ist, kann man hier auch nochmal zusätzliche Liquidität in Form von Mieterträgen generieren.


Situation mit Kindern:
Dass Sie komplett Zuhause bleibt und sich um die Kinder kümmert wird beim Einkommen von ihm natürlich nicht funktionieren.
- Du hast die 150€ Erbpacht vergessen oder?
- 360€ NBK sind bei einem Bestandsbau ehr nicht realistisch.
- Ist der Käufer dann auch gleichzeitig Vermieter und muss Rücklagen aufbauen um die andere Einheit als Vermieter instandzuhalten, für den schmarotzdendem Ex-Besitzer?
- Wird regelmäßig 800€ aktuell monatlich gespart?

- Ansonsten ist an einer Autofinanzierung nicht verwerfliches dran. Warum soll man sich nochmal dich Mami und Papi hier unter die Arme greifen lassen? Damit man sich eine Immobilie leisten kann, die man sich eigentlich nicht leisten kann?
 
Z

Zaba12

Privatleasing ungleich Privatleasing.
Es gibt durchaus Angebote, bei denen man richtig günstig wegkommt - dafür gibt es ja den sogenannten Leasingfaktor.
Privatleasing bedeutet nicht immer, dass man sich für 600€ einen dicken Mercedes least.
Ich z.B. lease ein kleines Fahrzeug als Zweitwagen für unter 100€, ist günstiger als ein Bus- und Bahnticket hier.
Und damit fahre ich super, 3 Jahre lang entspannt einen Neuwagen fahren, ohne Reparaturkosten oder anderen "Überraschungen".
Ich kenne die Preise im Privatleasing Bereich und weiß was drin ist und welche Varianten es gibt. Nur will nicht jeder einen VW up für 110€ mit 10k km p.a. leasen, nackt ohne Wartung, Versicherung und Co.

Privatleasing Angebot in der Golfklasse ähnlich dem Firmenleasing aber ohne Tankkarte mit 10k km liegen irgendwo bei 400€ aufwärts. Macht die Situation auch nicht besser wenn man 1/4 seines Gehalts fürs Auto ausgibt oder?
 
Zuletzt aktualisiert 15.06.2024
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