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ᐅ Finanzierung Hausbank, Bausparer, Tilgung


Erstellt am: 12.09.2015 23:16

skusfr 12.09.2015 23:16
Hallo,

ich habe mich bereits in diversen Foren eingelesen und auch mehrfach beraten lassen. (Hausbank, Finanzberaterin, ....), aber bin mir immer noch sehr unsicher wie das Vorhaben am besten zu stemmen ist.

Wir ca. 37 Jahre alt (mein Frau mit Kind) haben vor, eine bestehende Immobilie zu kaufen.
Das Haus ist Baujahr 1979 und soll 270.000€ kosten. Die Nebenkosten betragen ca 25.000€. Mit einigen kleinen Sanierungen (Sicherheitskredit?!) kommen wir auf einen Gesamtpreis von 300.000€.

Zu unseren Einkommen.

Eigenkapital: 100.000€ (fest eingeplant und frei verfügbar)
Eigenkapital 2: 20.000€ (vorgesehen für unfreiwillige Reparationen und ggf. Auto wenn was passieren sollte)

Einkommen 1: ca. 2700 € netto
Einkommen 2: ca. 1400 € netto
Dazu würde kommen Kindergeld und Unterhalt, welches wir aber beide nicht einrechnen.

Wir zahlen aktuell 1025 € Miete kalt.

Mein/unser Plan ist es aktuell eine Finanzierung aufzunehmen über 10 Jahre zu einem Zinssatz von 1,59 % und einer Tilgung von 3%. Das bedeutet in Zahlen ca. 940 € monatlich.
Unser Plan ist es jährlich eine Sondertilgung von min. 5 % zu machen.

Da wir im Moment bei unserer Miete immer noch ca 800€ monatlich sparen wäre theoretisch auch eine höhere Tilgung möglich.

Und hier fängt genau unser Problem an. Ist das zu empfehlen oder sollte man sich lieber auf eine kleinere Tilgung einlassen?

Oder sagt Ihr gleich HALT Stopp macht auf 15 Jahre oder 20 Jahre! (Wobei mein Plan A ist es in max. 15 Jahren durch zu sein)

Ich würde mich wirklich freuen eure ehrlichen Meinungen zu hören.

Vielen Liebe Grüsse

Stefan

backbone23 13.09.2015 19:11
skusfr schrieb:

Oder sagt Ihr gleich HALT Stopp macht auf 15 Jahre oder 20 Jahre! (Wobei mein Plan A ist es in max. 15 Jahren durch zu sein)

Ohne konkrete Angebote ist es Unsinn Dir dazu zu raten. Man kann Dir aber dazu raten solche Angebote einzuholen.

Ansonsten werden hier sicherlich noch welche kommen und sagen dass Sondertilgungen meist eh nicht geleistet werden.

Die geplanten Kosten für Sanierungen wundern mich etwas. Was ist denn da schon alles gemacht worden, wenn es Bj. 79 ist?

Edit: Wie hoch soll denn das aufzunehmende Darlehen sein? Erschließt sich mir nicht so ganz aus deinen Zahlen.

skusfr 13.09.2015 19:48
Hallo Backbone,

vielen Dank für deine Antwort.

In dem Haus wurden diverse Sachen bereits saniert. Fenster, Heizung, Isolierungen, DG Ausbau... Dies alles wurde 2011 bzw. Oktober 2014 saniert.

Ein paar Böden möchten wir noch sanieren. (Dafür sind die ca. 5000 gedacht) Da ich weiß, das nach Kauf noch einiges anfallen wird, haben wir noch eine Summe von 20.000€ eingeplant.

295.000 € inc. aller Nebenkosten.
5.000 € Sanierung Böden (Hauptsächlich nur Material)

100.000 € Eigenkapital
Bleibt unterm Strich eine Summe von 200.000€, die wir finanzieren müssten.

20.000 € hätten wir als Notfall Reserve für ungeplante Ausgaben.

Angebote für 10 Jahre hätten wir bei 1,59 % und 15 Jahre für 2,09 %.

ypg 13.09.2015 22:59
skusfr schrieb:
und auch mehrfach beraten lassen. (Hausbank, Finanzberaterin, ....), aber bin mir immer noch sehr unsicher wie das Vorhaben am besten zu stemmen ist.

Was sagen denn Hausbank und Beraterin? Wozu raten sie Dir?

skusfr 13.09.2015 23:13
Leider ist es so, dass jeder immer seine Meinung hat. Und anscheinend immer was verdienen möchte...

Hausbank (Die mit dem S) möchte mir am liebsten nach den ersten 10 Jahren einen Bausparer anbieten! Diesen Bausparer soll ich die ersten 10 Jahre nur mit Zinsen befüllen. Die Zinsen wären dann nach den 10 Jahren bei 1,75%. Merkwürdig... Aber ein sehr gutes Angebot mit 1,59% die ersten 10 Jahre.

Ing-Diba hat mir eigentlich nur beide Fälle (10 und 15 Jahre ausgerechnet). Und mir dann aufgezeigt, bei welchen Zinssatz ich ab den 10 Jahren Minus machen würde. Auf deutsch, sollte der Zinssatz über 3,7 % sein, mache ich minus im Vergleich zu 15 Jahren.

Meine Finanzberaterin ist der Meinung, ich sollte auf 15-20 Jahre gehen und die Tilgung runter schrauben und alles versuchen mit Sondertilgung zu lösen.

Meine Tendenz ist im Moment wirklich die 10 Jahre bei meiner Hausbank zu nehmen, bei einer Tilgung von 4% mit 1,59 % Zinsen. Aber ohne den Bausparer. Das ist vom bezahlen her machbar für uns, und wir könnten sogar mit Sondertilgung noch etwas bewerkstelligen.

toxicmolotof 13.09.2015 23:30
Der Berater beim Roten S gehört geteert und gefedert.

Ein Bausparer (mit Vorfinanzierung) ist immer nur eine Teillösung oder dient ans Zinssicherungsinstrument. Eine ganze (2/3) Finanzierung darauf abzustellen ist Schwachsinn.

Wie viel Zinsänderungsrisiko bist du denn bereit einzugehen? Der Ansatz bei der Ing ist nicht falsch, nur eben nicht zu Ende gedacht.

Die Finanzberaterin denkt auch nur daran, die Zinsmarge auszuweiten. Anders kann ich geringere Tilgung und längere Zinsbindung nicht erklären. Einzig das Zinsänderungsrisiko ist reduziert.
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