ᐅ Finanzierung Einfamilienhaus - Wie viel können wir uns zutrauen?
Erstellt am: 31.10.13 11:36
2fast4u01.11.13 10:23
ypg schrieb:
Was ich sagen will: ihr seid noch jung un d da kommt noch mehr Liquidität. Wenn Ihr das Grundstück nicht unbedingt bebauen müsst, wartet noch ein paar Jahre.
Allerdings scheint bei Euch Dein Vater etwas Sicherheit zu geben, und sein angesagtes Limit ist nicht ganz unberechtigt. Rechnet es gemeinsam mal durch... damals hat mein Vater uns auch einen größeren Geldbetrag zum Start ins Eigenheim gegeben... den hat er sich aber absichern lassen als 0%-Kredit, sodass im Fall der Trennung das Geld für ihn gesichert war und nicht in Richtung Ex-Mann geht.
Wenn Du mehr darüber wissen willst, gern über PN.
Gruss YvonneJa, da hast du durchaus Recht. Leider ist es so, dass wir das Grundstück bebauen müssten, falls wir es behalten - andernfalls müssten wir eine Summe X an den Bauträger zahlen.
backbone23 schrieb:
Warum ist das rausgeworfenes Geld? Ob du jetzt (Kalt-)Miete an den Vermieter bezahlst oder Zinsen in gleicher Höhe (oder höher!) an die Bank macht doch keinen Unterschied, beides ist futsch.
Dafür bindest du dich mit einer Mietwohnung nicht an einen Ort und nicht an eine Bank.
Die von dir erwähnten zusätzlichen Versicherungen - Sache vom Vermieter, genauso wie die zu bildenden Rücklagen, die bei einem Eigenheim auch auf dich zukommen würde.
Reparaturen und Schäden?! -> Vermieter.
Nur weil grad die Zinsen günstig sind, muss man nicht auf biegen und brechen Immobilien kaufen.Mit den Zinsen hast du natürlich Recht! Die schmeiß ich auch aus dem Fenster. Allerdings ist ja ein gewissen Anteil auch Tilgung des Darlehens - bei der Vermietung zahl ich quasi zu 100% Zinsen. Und wenn ich nicht mein Leben lang in einer Mietwohnung leben will, kommt die Sache mit dem Bankdarlehen so oder so auf mich zu. Viel Geld zur Seite legen kann ich bei der Mietwohnung eh nicht, da ja eben die Miete bezahlt werden muss. Und so Sachen wie Reparaturen & Schäden, Versicherungen, etc. legt der Vermieter doch eh auf den Mieter um oder? Zumindest würde ich das als Vermieter tun.
backbone2301.11.13 12:28
Natürlich wird einiges auf den Mieter umgelegt, aber nicht alles darf umgelegt werden. Genau kenne ich mich damit aber nicht aus. Und wie soll eine Reparatur (z. B. neue Dacheindeckung) auf den Mieter umgelegt werden? Dafür muss der Vermieter Rücklagen bilden, genauso wie es der Eigenheimbesitzer tun sollte.
Mal als Beispiel: Bei 250 T€ Darlehen, 3% Zins und 1.000 € Rate zahlst du im ersten Monat 625 € Zinsen und nach 10 Jahren (also im Monat 120) noch gut 500 € Zinsen.
Mal als Beispiel: Bei 250 T€ Darlehen, 3% Zins und 1.000 € Rate zahlst du im ersten Monat 625 € Zinsen und nach 10 Jahren (also im Monat 120) noch gut 500 € Zinsen.
DDre04.11.13 14:43
Sieht alles sehr knapp aus, vllt. Plant ihr in Ruhe erst mal noch 1-2 Jahre evtl. hat sich bis dahin Gehaltstechnisch etwas was gemacht.
2fast4u27.02.14 10:39
Hallo.
Ich melde mich noch mal zurück zwecks oben genannter Baufinanzierung.
Hier mal die aktualisierten Daten:
Kosten
- Haus Schlüsselfertig 285.000 EUR
- Baunebenkosten geschätzt 29.000 EUR
- Einrichtung inkl. Küche 25.000 EUR
Gesamtkosten: ca 340.000 EUR
Kapital
- Eigenkapital 90.000 EUR
- Fremdkapital (Finanzierung) 250.000 EUR
Grundstück ist bereits unser Eigentum - hier fallen keine keine weiteren Kosten an.
Unser (Freundin und ich) Einkommen beträgt pro Monat aktuell ca. 3.500 € netto. Beide haben eine Festanstellung.
Im November wurde mir hier im Forum von der Finanzierung abgeraten. Warum bin ich trotzdem noch hier?
Damals betrug unser Nettoeinkommen zusammen noch 3.100 €. Die 400 € reißen es zwar jetzt direkt auch nicht raus, geben uns aber monatlich noch mal ein zusätzliches Polster. Dazu kommt noch, dass meine Eltern uns volle Unterstützung zugesagt haben, wenn es knapp werden sollte. So befindet sich z.B. noch ein großes Baugrundstück (Wert 80.0000 €) in deren Besitz, was aber "im Notfall" als vorgezogenes Erbe dann veräußert werden könnte. Ist natürlich eine Sache, auf die man nicht unbedingt zurückgreifen will - gibt aber einem im Hinterkopf noch mal zusätzlich Sicherheit für den Fall der Fälle.
Soviel dazu - nicht, dass der Eindruck herrscht ich wäre beratungsresistent. Ich bin nach wie vor für ehrliche Meinungen offen - ebenso kritische.
Nun zu meinem eigentlichen Anliegen:
Mir liegen aktuell folgende Finanzierungsangebot vor, bei denen ich jedoch nicht so richtig weiß, welches sinnvoller wäre. Ich habe vor allem Probleme damit, mit welchen Zinssatz ich nach der Zinsbindung weiterrechnen soll. Was wäre da anzunehmen? Mit 5%? Oder ist das zu optimistisch gedacht?
Abzahlen wollen wir monatlich 1.000 € - mehr wollen wir uns nicht aufbürden.
Es sind Sondertilgungen von 10% vom urspr. Darlehensbetrag pro Jahr möglich.
Variante 1:
Zinssatz von 2,4% bei 10 Jahren
Restschuld: 182.264 EUR (hier besteht Zinsrisiko)
Variante 2:
Zinssatz von 2,85% bei 15 Jahren
Restschuld: 158.890 EUR (hier besteht Zinsrisiko)
Variante 3:
TA-Darlehen
150.000 EUR über Bank
Zinssatz von 2,37% bei 10 Jahren
Restschuld: 105.000 EUR (hier besteht Zinsrisiko)
100.000 EUR über Bausparvertrag
Zinssatz bis Zuteilungsreife: 2,9%
Zinssatz nach Zuteilung: 3,3 %
Laufzeit bei geplanter Abzahlung: ca. 28 Jahre, kein Zinsrisiko
Welche Variante würdet ihr wählen? Bei Variante 3 habe ich zwar schlechtere Zinsen, jedoch nach 10 Jahren das Zinsrisiko "nur" bei den ca. 100.000 EUR, während es bei Variante 1 ja schon 182.000 EUR sind. Variante 2 wäre vielleicht ein Kompromiss?!
Ich habe wirklich Probleme das Zinsrisiko einschätzen zu können. Ich möchte auf jeden Fall nach 10 Jahren nicht in ein Loch fallen und plötzlich überschuldet zu sein, weil ich die hohen Zinsen nicht bedienen kann. Aktuell tendiere ich hier deswegen (aus dem Bauch) heraus eher zu Variante 3 - müsste jedoch irgendwie (wie?) gegenrechnen, ob das Mehr an Zinsen einen evtl. Zinsanstieg nach 10 Jahren aufwiegen.
Wäre für Meinungen/Hilfe sehr sehr dankbar.
Ich melde mich noch mal zurück zwecks oben genannter Baufinanzierung.
Hier mal die aktualisierten Daten:
Kosten
- Haus Schlüsselfertig 285.000 EUR
- Baunebenkosten geschätzt 29.000 EUR
- Einrichtung inkl. Küche 25.000 EUR
Gesamtkosten: ca 340.000 EUR
Kapital
- Eigenkapital 90.000 EUR
- Fremdkapital (Finanzierung) 250.000 EUR
Grundstück ist bereits unser Eigentum - hier fallen keine keine weiteren Kosten an.
Unser (Freundin und ich) Einkommen beträgt pro Monat aktuell ca. 3.500 € netto. Beide haben eine Festanstellung.
Im November wurde mir hier im Forum von der Finanzierung abgeraten. Warum bin ich trotzdem noch hier?
Damals betrug unser Nettoeinkommen zusammen noch 3.100 €. Die 400 € reißen es zwar jetzt direkt auch nicht raus, geben uns aber monatlich noch mal ein zusätzliches Polster. Dazu kommt noch, dass meine Eltern uns volle Unterstützung zugesagt haben, wenn es knapp werden sollte. So befindet sich z.B. noch ein großes Baugrundstück (Wert 80.0000 €) in deren Besitz, was aber "im Notfall" als vorgezogenes Erbe dann veräußert werden könnte. Ist natürlich eine Sache, auf die man nicht unbedingt zurückgreifen will - gibt aber einem im Hinterkopf noch mal zusätzlich Sicherheit für den Fall der Fälle.
Soviel dazu - nicht, dass der Eindruck herrscht ich wäre beratungsresistent. Ich bin nach wie vor für ehrliche Meinungen offen - ebenso kritische.
Nun zu meinem eigentlichen Anliegen:
Mir liegen aktuell folgende Finanzierungsangebot vor, bei denen ich jedoch nicht so richtig weiß, welches sinnvoller wäre. Ich habe vor allem Probleme damit, mit welchen Zinssatz ich nach der Zinsbindung weiterrechnen soll. Was wäre da anzunehmen? Mit 5%? Oder ist das zu optimistisch gedacht?
Abzahlen wollen wir monatlich 1.000 € - mehr wollen wir uns nicht aufbürden.
Es sind Sondertilgungen von 10% vom urspr. Darlehensbetrag pro Jahr möglich.
Variante 1:
Zinssatz von 2,4% bei 10 Jahren
Restschuld: 182.264 EUR (hier besteht Zinsrisiko)
Variante 2:
Zinssatz von 2,85% bei 15 Jahren
Restschuld: 158.890 EUR (hier besteht Zinsrisiko)
Variante 3:
TA-Darlehen
150.000 EUR über Bank
Zinssatz von 2,37% bei 10 Jahren
Restschuld: 105.000 EUR (hier besteht Zinsrisiko)
100.000 EUR über Bausparvertrag
Zinssatz bis Zuteilungsreife: 2,9%
Zinssatz nach Zuteilung: 3,3 %
Laufzeit bei geplanter Abzahlung: ca. 28 Jahre, kein Zinsrisiko
Welche Variante würdet ihr wählen? Bei Variante 3 habe ich zwar schlechtere Zinsen, jedoch nach 10 Jahren das Zinsrisiko "nur" bei den ca. 100.000 EUR, während es bei Variante 1 ja schon 182.000 EUR sind. Variante 2 wäre vielleicht ein Kompromiss?!
Ich habe wirklich Probleme das Zinsrisiko einschätzen zu können. Ich möchte auf jeden Fall nach 10 Jahren nicht in ein Loch fallen und plötzlich überschuldet zu sein, weil ich die hohen Zinsen nicht bedienen kann. Aktuell tendiere ich hier deswegen (aus dem Bauch) heraus eher zu Variante 3 - müsste jedoch irgendwie (wie?) gegenrechnen, ob das Mehr an Zinsen einen evtl. Zinsanstieg nach 10 Jahren aufwiegen.
Wäre für Meinungen/Hilfe sehr sehr dankbar.
backbone2327.02.14 11:15
Wie hoch ist denn die monatliche Rate für das Bauspardarlehen?
Bei der Bausparkombi muss man genau rechnen, hast du eine Gesamtkostenaufstellung, in der wirklich alle Kosten enthalten sind? Mit richtigem Effektivzins?
5% ... tja, wer weiß das schon was in 10-15 Jahren ist. Pessimistisch ist das auf jeden Fall nicht geschätzt.
Bei der Bausparkombi muss man genau rechnen, hast du eine Gesamtkostenaufstellung, in der wirklich alle Kosten enthalten sind? Mit richtigem Effektivzins?
5% ... tja, wer weiß das schon was in 10-15 Jahren ist. Pessimistisch ist das auf jeden Fall nicht geschätzt.
2fast4u27.02.14 18:22
Danke für die Antwort.
Zu Variante 3:
TA 100.000 EUR
Sparleistung 212 € pro Monat + 237,50 EUR Sollzinsrate = 449 EUR monatliche Kosten
Ab dem Zeitpunkt der Zuteilung wären es 473 EUR monatliche Kosten
Ein Gesamkostenaufstellung habe ich, inkl. Tilgungsplan.
Kosten:
1000 EUR Abschlussgebühr
13.000 EUR Sollzinsen für Bauspardarlehen
Erträge aus Bausparvertrag:
689 EUR
Kosten für die Vorfinanzierung (Zinszahlungsdarlehen)
42.513 EUR
Summe der Kosten aus Vorfinanzierung und Bausparvertrag
55.824 EUR
Zu Variante 3:
TA 100.000 EUR
Sparleistung 212 € pro Monat + 237,50 EUR Sollzinsrate = 449 EUR monatliche Kosten
Ab dem Zeitpunkt der Zuteilung wären es 473 EUR monatliche Kosten
Ein Gesamkostenaufstellung habe ich, inkl. Tilgungsplan.
Kosten:
1000 EUR Abschlussgebühr
13.000 EUR Sollzinsen für Bauspardarlehen
Erträge aus Bausparvertrag:
689 EUR
Kosten für die Vorfinanzierung (Zinszahlungsdarlehen)
42.513 EUR
Summe der Kosten aus Vorfinanzierung und Bausparvertrag
55.824 EUR
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