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ᐅ Finanzierung bei zukünftiger Zahlung


Erstellt am: 19.12.20 22:18

NoSchnitzers19.12.20 22:18
Hallo zusammen,

bei meinem Mann und mir wird es so langsam ernst was die Finanzierung angeht.
Hier mal unsere Grobe Daten:

Allgemeines zu Euch:
  • Wie alt seid Ihr? 31 & 28 verheiratet
  • Gibt es Kinder? Nein
  • Sind Kinder geplant? Ja, in ca. 3 Jahre
  • Was macht Ihr beruflich? Ingenieure
  • Wie viele Stunden arbeitet Ihr? Beide Vollzeit
Einkommen- und Vermögenssituation:
  • Welche Einkünfte habt Ihr? Gemeinsam etwas mehr wie 6000 Netto, 14 Gehälter, tendenz steigend
  • Wie viel Eigenkapital habt ihr? 200.000 €
  • Wie viel Eigenkapital wollt Ihr davon in das Projekt Haus stecken? 190.000 €
Wohnkosten:
  • aktuelle Warmmiete - 1200 €
  • Strom – 60 €
Wir sparen im Monat ca. 2500 € längerfristig (speziell fürs Bauen), haben allerdings auch nicht gerade sparsam gelebt.

Die groben Daten zu unserem Vorhaben (KFW 55):
- Gesamtosten (incl. 10% Sicherheit): 720.000
- Grundstück (bereits gekauft): ca. 60.000
- Eigenkapital: 190.000
- geplante Eigenleistung: 25.000

D.h. wir müssen ungefähr 505.000 finanzieren.

Jetzt kommt der "Tricky"-Part bei unserer Finanzierung
Über die nächsten 4 Jahren werden wir insgesamt 100.000€ erhalten. Da wir dieses Geld nicht sofort haben, sondern erst innerhalb der nächsten 4 Jahre wäre hier die Frage, wie man dies am besten in den Kredit mit einrechnet.

Wir hatten schonmal mit einem Berater über mögliche Modelle gesprochen (kein konkretes Angebot). Wir würden planen 2x den KFW Kredit in Anspruch nehmen.

Vorschlag 1:
Das erste was uns, und auch dem Berater in den Sinn kam: längerfristig 405 TEuro finanzieren und einen weiteren, kurzfristigen Kredit mit 100.000€ und 4 Jahren Laufzeit aufnehmen.

Variante 2:
die 505 TEuro längerfristig aufnehmen und einen Bausparvertrag auf 10 Jahre abschliessen. Unsere Restschuld bei der KFW würde nach 10 Jahren noch 130 TEuro betragen. Die Idee des Beraters war es, dass wir den Bausparvertrag nehmen und dann die Restschuld des KFW Kredit damit begleichen. Die 30 TEuro differenz könnte man sozusagen als "Sondertilgungen" in den Bausparvertrag zahlen. Allerdings bin ich hier ein bisschen kritisch, da Bausparverträge relativ teuer sind.

Ich weiss, dass eine Beurteilung ohne konkrete Zahlen schwer ist und dass es einfacher wäre wenn wir die 100 TEuro schon jetzt hätten. Aber hat jmd. von euch Erfahrung mit so einer Situation und Tipps oder nochmal eine ganz neue Variante zur Finantierung?

Schon mal vielen Dank für eure Ideen.
guckuck219.12.20 22:36
Variante 2 ist zu teuer

Variante 1 setzt dich in Zugzwang, die 100T€ auch tatsächlich zeitgerecht zu erhalten und sie dann auch einzubringen. Bei dem aktuellen Zinsniveau halte ich überhastete Tilgung für wirtschaftlich nicht sinnvoll. Wenn man es für "den Kopf" braucht, ok, aber sparen tut man damit nix. Ab aufs Depot damit.

Ansonsten, Sondertilgungsrechte sind ja recht üblich. Bei 500T€ Finanzierung und üblichen 5% Sondertilgung kannst du auch ohne irgendwelche Verrenkungen 25T€ p.a. sondertilgen. Für geringen Aufpreis bekommt man auch 10% Sondertilgung-Rechte, dann sinds schon 50T€ p.a.
Nach 10,5 Jahren kannst du sowieso unbegrenzt sondertilgen.

Ich würde an deiner Stelle daher einfach gar nichts machen. Wenn die 100T€ kommen kannst du immer noch überlegen, wieviel und ob ihr das ins Haus stecken wollt.
ypg19.12.20 23:10
Ich hab beim Lesen spontan auch an die Sondertilgung gedacht.
Das wäre die sauberste Lösung ohne Druck.
Und wenn es doch anders kommt, dann macht das auch nichts. Ihr seid ja ohne Verpflichtung.
HilfeHilfe20.12.20 07:32
Entweder sondertilgung nutzen ist dann stressfrei oder 100k auf 5 Jahre fest machen und dann tilgen. Setzt aber Voraus das die 100k nicht angetastet werden. das kann nicht jeder
NoSchnitzers20.12.20 10:31
Danke für eure Antworten,
manchmal ist man so auf etwas fixiert, dass man die einfachste Möglichkeit gar nicht mehr sieht...
Das ganze über Sondertilgung zu lösen macht wahrscheinlich tatsächlich mehr Sinn und entspannt auch die Situation für die Partei, von der 100 TEuro kommen.
guckuck2 schrieb:

Bei dem aktuellen Zinsniveau halte ich überhastete Tilgung für wirtschaftlich nicht sinnvoll. Wenn man es für "den Kopf" braucht, ok, aber sparen tut man damit nix. Ab aufs Depot damit.
Es ist tatsächlich eher für "den Kopf", da ich kein sonderlich risikofreudiger Mensch bin.
Hausbautraum2020.12.20 11:23
Ich würde auch auf jeden Fall über die Sondertilgung gehen. Nachdem wir auch 500k Kredit haben sind 100k in 4 Jahren über Sondertilgung verräumt. Ansonsten halt einfach anlagen. Bei 1 Prozent Zinsen tut es nicht schlimm weh, wenn man nicht sofort sondertilgt.
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