Hallo Leute,
ich suche noch mal euren Ratschlag.
Die Situation ist folgende:
Wir haben ein Angebot eines Fertighaushersteller vorliegen. Den Grundriss finden wir gut und auch die Ausstattung und Preis stimmen. Das Bauchgefühl ist auch gut und wir könnten uns vorstellen damit ein Haus in Holzständerbauweise zu bauen. Der Berater ist sehr kompetent, fair und hat alle unsere Wünsche prompt erfüllt oder versucht zu erfüllen.
Wir haben aber auch als Alternative, leider mit zeitlicher Verzögerung wegen Urlaub, bei einem regionalen Massivhausanbieter ein Angebot angefragt. Auch hier finden wir den Grundriss (minimal schlechter aber trotzdem gut) gut und die Firma sowie die verbauten Materialien machen einen sehr guten Eindruck. Die Firma hat zahlreiche Häuser in letzter Zeit bei und gebaut (auch bei Freunden) und die sind sehr gut geworden. Daher hier könnten wir uns auch hier, sofern der Preis passt, ein Bauvorhaben vorstellen. Der Architekt und Firmeninhaber macht auch einen sehr kompetenten Eindruck und ist sehr nett.
Es würde im Endeffekt auf die Glaubensfrage Massiv vs. Holz rauslaufen.
Das Problem ist aber nun folgendes:
Das Angebot des Anbieter Holzständer ist aufgrund von Gutscheinen und Aktionen offiziell gültig bis 28.02.2018 und wir hätten nächste Woche auch einen potentiellen Termin um den Vertrag zu unterschreiben.
Das Angebot das Massivhausanbieter wird auf meine Nachfrage hin noch bis Ende der nächsten Woche dauern, dort liegen noch nicht alle Angebote bzw. Preise der Gewerke vor.
Das Risiko besteht das Holzständer durch die Lappen gehen zu lassen und das Angebot für Massiv wäre über Budget (lt. Andeutung des Anbieter könnte es knapp passen). Oder das Holzständer nehmen mit dem Risiko sich nachher zu ärgern und den Vertrag zu haben.
Wie sollte ich hier vorgehen? Habt ihr Tipps? Versuchen das Angebot Holzständer noch etwas zu schieben?
Mit Widerrufsrecht usw will ich nicht arbeiten. Das kann 1. Geld kosten und 2. ist das nicht die feine Art. Der Berater des Fertighausanbieter war bisher sehr fair, nett und der beste seiner Zunft aus dem Sektor Fertighaus.
Vielen Dank
Gruß
Steffen
ich suche noch mal euren Ratschlag.
Die Situation ist folgende:
Wir haben ein Angebot eines Fertighaushersteller vorliegen. Den Grundriss finden wir gut und auch die Ausstattung und Preis stimmen. Das Bauchgefühl ist auch gut und wir könnten uns vorstellen damit ein Haus in Holzständerbauweise zu bauen. Der Berater ist sehr kompetent, fair und hat alle unsere Wünsche prompt erfüllt oder versucht zu erfüllen.
Wir haben aber auch als Alternative, leider mit zeitlicher Verzögerung wegen Urlaub, bei einem regionalen Massivhausanbieter ein Angebot angefragt. Auch hier finden wir den Grundriss (minimal schlechter aber trotzdem gut) gut und die Firma sowie die verbauten Materialien machen einen sehr guten Eindruck. Die Firma hat zahlreiche Häuser in letzter Zeit bei und gebaut (auch bei Freunden) und die sind sehr gut geworden. Daher hier könnten wir uns auch hier, sofern der Preis passt, ein Bauvorhaben vorstellen. Der Architekt und Firmeninhaber macht auch einen sehr kompetenten Eindruck und ist sehr nett.
Es würde im Endeffekt auf die Glaubensfrage Massiv vs. Holz rauslaufen.
Das Problem ist aber nun folgendes:
Das Angebot des Anbieter Holzständer ist aufgrund von Gutscheinen und Aktionen offiziell gültig bis 28.02.2018 und wir hätten nächste Woche auch einen potentiellen Termin um den Vertrag zu unterschreiben.
Das Angebot das Massivhausanbieter wird auf meine Nachfrage hin noch bis Ende der nächsten Woche dauern, dort liegen noch nicht alle Angebote bzw. Preise der Gewerke vor.
Das Risiko besteht das Holzständer durch die Lappen gehen zu lassen und das Angebot für Massiv wäre über Budget (lt. Andeutung des Anbieter könnte es knapp passen). Oder das Holzständer nehmen mit dem Risiko sich nachher zu ärgern und den Vertrag zu haben.
Wie sollte ich hier vorgehen? Habt ihr Tipps? Versuchen das Angebot Holzständer noch etwas zu schieben?
Mit Widerrufsrecht usw will ich nicht arbeiten. Das kann 1. Geld kosten und 2. ist das nicht die feine Art. Der Berater des Fertighausanbieter war bisher sehr fair, nett und der beste seiner Zunft aus dem Sektor Fertighaus.
Vielen Dank
Gruß
Steffen
Skyfire schrieb:
Haben bisher nichts prüfen lassen.
Ist auch das bei renommierten, großen Anbietern angebracht? Bin bisher davon ausgegangen das wenn hier was nicht passt man davon sehr oft gelesen haben müssteWir haben zunächst Vertrag und Bauleistungsbeschreibung von Bien und Zenker prüfen (ergänzen) lassen und haben uns letztendlich für Architekten mit GU entschieden und ebenso prüfen lassen. Beim letzteren waren Ergänzungen kein Problem. Gut investiertes Geld.Wir sammelten zunächst sämtliche Angebote. Am Ende hatten wir zwei Favoriten, dessen Verträge wir auch prüfen ließen. Speziell in unserem Fall, hätte man sich das Geld sparen können, da beide Verträge + Bauleistungsbeschreibung einwandfrei waren. Fürs Gewissen natürlich dennoch durchaus beruhigend.
Bei großen Anbietern geht es wohl weniger darum, dass da extrem fiese Fallen drin sind, sondern es geht um die Vergleichbarkeit der Angebote. Also die spannende Frage: Was muss ich als Bauherr während des Baus noch zwingend extra bezahlen, das im Angebotspreis nicht enthalten ist. Erst wenn ich das (ungefähr) weiß, kann ich auch die Preise verschiedener Angebote ansatzweise vergleichen.
Fuchur schrieb:
es geht um die Vergleichbarkeit der AngeboteSo wie ich es verstanden habe, bauen Fertighaushersteller und Massivbauer zwei verschiedene Gebäude, die gleichermaßen gefällig sind. Vergleichbarkeit ist dann eh so eine Sache, über Ausstattung kann man natürlich reden.
Aber Haus aus Katalog aussuchen passt eben auch zu Gutscheinaktionen. Jedem Topf sein Deckel.
Vieles Richtige ist gesagt. No press, no stress. Sag dem Berater, wir unterschreiben erst, wenn wir verglichen haben. Wenn seine Gutscheine dann nichts mehr wert sind, ist das eben so.
Weiter. Was wird angeboten? Ein Haus? Dein Haus? Also ist es gerechnet auf Dein Grundstück? Sind Erdarbeitrn hinlänglich vorkalkuliert? Hast Du alles drin? Bodenplatte? Abflüsse, Anschlüsse?
Ein Fertighaus muss nicht schlecht sein, es ist trocken, es ist durchdachte Technik, es ist auch ästhetisch. Aber es würde mich wundern, wäre es billiger als Massivbau. Meine Lebenserfahrung ist da anders. Karsten
Weiter. Was wird angeboten? Ein Haus? Dein Haus? Also ist es gerechnet auf Dein Grundstück? Sind Erdarbeitrn hinlänglich vorkalkuliert? Hast Du alles drin? Bodenplatte? Abflüsse, Anschlüsse?
Ein Fertighaus muss nicht schlecht sein, es ist trocken, es ist durchdachte Technik, es ist auch ästhetisch. Aber es würde mich wundern, wäre es billiger als Massivbau. Meine Lebenserfahrung ist da anders. Karsten
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