á Fertighaus oder Massivbau - was ist eure Meinung?
Erstellt am: 07.08.2013 10:55
MeisterBob 08.08.2013 20:15
Unsere Entscheidung: Fertighaus. Das Wohnklima (WohlfĂŒhlfaktor) in einem Holzhaus ist 1000x besser als in einem Massiven, geht mal in einige MusterhĂ€user! Ist ne subjektive Meinung aber fĂŒr uns entscheidend!
Grillen tun wir aber schon auf Kohle
MeisterBob
Grillen tun wir aber schon auf Kohle
MeisterBob
DerBjoern 09.08.2013 08:53
Also beim Wohnklima konnte ich bis jetzt keinen Unterschied erkennen... Woher kommt dieser bessere "WohlfĂŒhlfaktor"?
MeisterBob 09.08.2013 09:02
@DerBjoern: Du kennst die Bedeutung der Worte "subjektive Meinung"?
ypg 09.08.2013 10:28
Wir hÀtten beides gebaut, bauen jetzt massiv.
Einen Nachteil bei einem Fertighaus sehe ich, dass man sich vorab fĂŒr alles entscheiden muss. Bevor die Produktion losgeht, steht die Elektroplanung und die Fliesen mĂŒssen auch schon ausgesucht sein. AuĂerdem die Lage aller SanitĂ€robjekte. Bei Massiv get alles peu a peu, man kann sich stationsweise um die einzelnen Gewerke kĂŒmmern, also erst nach Richtfest entscheiden, welche Lampen man wo setzen will. Das geht fĂŒr viele einfacher, wenn man durch sein Haus geht, als auf einem Entwurfsplan. Betrifft auch die Badplanung...
Einen Nachteil bei einem Fertighaus sehe ich, dass man sich vorab fĂŒr alles entscheiden muss. Bevor die Produktion losgeht, steht die Elektroplanung und die Fliesen mĂŒssen auch schon ausgesucht sein. AuĂerdem die Lage aller SanitĂ€robjekte. Bei Massiv get alles peu a peu, man kann sich stationsweise um die einzelnen Gewerke kĂŒmmern, also erst nach Richtfest entscheiden, welche Lampen man wo setzen will. Das geht fĂŒr viele einfacher, wenn man durch sein Haus geht, als auf einem Entwurfsplan. Betrifft auch die Badplanung...
ypg 09.08.2013 10:34
Wegen eines anderen Threads komme ich auf einen Vorteil fĂŒr Holzfertigbauweise:
Bei manchen kleinen GrundstĂŒcken und entsprechenden GrundflĂ€chenzahl ist eine minimale FlĂ€che zu bebauen. Durch die dĂŒnneren WĂ€nde bei HolzstĂ€nderwerk kommt man zu mehr WohnflĂ€che als bei massiv. Das können schon 10qm sein, die man gewinnt
Bei manchen kleinen GrundstĂŒcken und entsprechenden GrundflĂ€chenzahl ist eine minimale FlĂ€che zu bebauen. Durch die dĂŒnneren WĂ€nde bei HolzstĂ€nderwerk kommt man zu mehr WohnflĂ€che als bei massiv. Das können schon 10qm sein, die man gewinnt
Der Da 09.08.2013 12:11
ypg schrieb:
Wir hÀtten beides gebaut, bauen jetzt massiv.
Einen Nachteil bei einem Fertighaus sehe ich, dass man sich vorab fĂŒr alles entscheiden muss. Bevor die Produktion losgeht, steht die Elektroplanung und die Fliesen mĂŒssen auch schon ausgesucht sein. AuĂerdem die Lage aller SanitĂ€robjekte. Bei Massiv get alles peu a peu, man kann sich stationsweise um die einzelnen Gewerke kĂŒmmern, also erst nach Richtfest entscheiden, welche Lampen man wo setzen will. Das geht fĂŒr viele einfacher, wenn man durch sein Haus geht, als auf einem Entwurfsplan. Betrifft auch die Badplanung...Da muss ich intervenieren Kommt natĂŒrlich auf das Unternehmen an, bei uns, war man sehr flexibel. Ausnahme SanitĂ€robjekte, die sind fix.
Aber ich konnte mit dem Elektriker fast jede einzelne Steckdose vor Ort noch mal verĂ€ndern, habe auch nachtrĂ€glich noch knapp 10 Dosen setzen lassen. Ist ja alles kein Problem, da ja nur ein Loch mit dem Holzbohrer gemacht werden muss. Ist natĂŒrlich der Elektriker ein Depp, oder hat Anweisung sich genau an den Plan zu halten, geht natĂŒrlich nichts.
Bei den Lampen wurden wir auch noch mal bei jedem Kabel gefragt, wo genau es hin soll. PlÀne sind das Eine, in der RealitÀt entscheidet man oft anders. Auch Wechselschalter etc, haben wir vor Ort besprochen, und Fehler in der Planung beseitigt
Setzt natĂŒrlich voraus, das man die ersten 4-5 tage Vollzeit auf der Baustelle sein kann, um sowas spontan zu besprechen.
Zum WohlfĂŒhllima kann ich nichts sagen, da ist fĂŒr uns kein Unterschied. Psychologisch finden wir es cool, ein Fertighaus zu haben, einfach weil es so was ungewöhnliches ist. Ich glaube im Dorf waren wir tagelang GesprĂ€chsthema Nummer 1, weil hier alle Massiv gebaut haben, und auch im Neubaugebiet nur MassivhĂ€user stehen, bis auf 2 weitere FertighĂ€user meines Anbieters. Wir haben ja sogar im alten Ortskern gebaut, was es noch mal exotischer machte
Aber an eine Sache muss man sich gewöhnen beim Fertighaus. Es ist Holz, und Holz Arbeitet. Das macht manchmal richtig fiese GerĂ€usche, wenn das Haus nach einem heissen Tag abends abkĂŒhlt
Am Anfang bin ich noch erschrocken, jetzt hab ich mich dran gewöhnt.
Die Sache mit der Wanddicke ist natĂŒrlich ne gute Sache... ich weiss nicht, wie das normal ist, aber unsere InnenwĂ€nde sind teilweise sehr dĂŒnn... sehr Platzsparend, wenn es um Speisekammern etc geht.
Schalldicht sind Sie ĂŒbrigens, mein Schwiegervater schnarcht wie ein SĂ€gewerk, und schlĂ€ft, wenn auf Besuch, im Zimmer nebenan. Ich habe ihn noch nie gehört, im Gegensatz zu seinem Massivhaus aus dem Jahre 2004. Da muss ich schon schauen, vor ihm zu schlafen, sonst werd ich irre
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