ᐅ Fertighaus, hellhörig/schlechter Schallschutz
Erstellt am: 12.11.2019 19:05
theo1988 12.11.2019 19:05
Hallo,
wohne in einem Fertighaus (Einfamilienhaus) BJ. 2017.
Leider sind die Wände im Haus sehr hellhörig.
Man hört z.B. wenn man das Ohr an die Wand hält, Personen auf der Straße wenn sie sich unterhalten. Oder bei vorbeifahrende Autos hat man ein dröhnen im Haus, da die Außenwand wohl zu leicht/dünn ist.
Die Außenwand besteht aus 80 mm Polystyrol Dämmplatten, 12 mm OSB Platten, 140 mm Innendämmung und 12 mm Gipsfaserplatten.
Welche Möglichkeiten hat man, damit die Baufirma nachbessern muss?
Wäre es sinnvoll ein Schallgutachten erstellen zu lassen?
Wäre um Hilfe dankbar!
Gruß Theo
wohne in einem Fertighaus (Einfamilienhaus) BJ. 2017.
Leider sind die Wände im Haus sehr hellhörig.
Man hört z.B. wenn man das Ohr an die Wand hält, Personen auf der Straße wenn sie sich unterhalten. Oder bei vorbeifahrende Autos hat man ein dröhnen im Haus, da die Außenwand wohl zu leicht/dünn ist.
Die Außenwand besteht aus 80 mm Polystyrol Dämmplatten, 12 mm OSB Platten, 140 mm Innendämmung und 12 mm Gipsfaserplatten.
Welche Möglichkeiten hat man, damit die Baufirma nachbessern muss?
Wäre es sinnvoll ein Schallgutachten erstellen zu lassen?
Wäre um Hilfe dankbar!
Gruß Theo
Scout 12.11.2019 19:29
Wenn im Vertrag nicht anders geregelt gelten IDE Anforderungswerte der Norm DIN 4109-1: Schallschutz im Hochbau vom Januar 2018, diese beziehen sich auf den Mindestschallschutz in „schutzbedürftigen Räumen”. Hierbei handelt es sich um Räume, die dem dauernden Aufenthalt dienen.
Ob die DIN eingehalten wird kann dir definitiv nur ein Gutachter sagen. Dieser könnte ggf. einen Mangel feststellen.
Aber was sollte die Firma denn dann zur Nachbesserung machen? Eine komplett neue Fassade plus Schallschutzfenster? Das würde (wenn machbar) etrem teuer, die Firma dürfte sich daher bis zum Äußersten wehren. Good luck!
Ob die DIN eingehalten wird kann dir definitiv nur ein Gutachter sagen. Dieser könnte ggf. einen Mangel feststellen.
Aber was sollte die Firma denn dann zur Nachbesserung machen? Eine komplett neue Fassade plus Schallschutzfenster? Das würde (wenn machbar) etrem teuer, die Firma dürfte sich daher bis zum Äußersten wehren. Good luck!
Bookstar 12.11.2019 19:47
Mal die Fenster überprüft? Was du beschreibst trifft wohl für 90% der Häuser zu und klingt nicht nach Mangel. Die Energieeinsparverordnung ist Schuld, früher konnte man massiv bauen. Heutzutage geht es nur noch um Wärmedämmung...
hanse987 12.11.2019 20:42
Oder gibt es eine dezentrale Lüftung. Auch so ein Klassiker.
Wie schon vorher geschrieben, Schalldämmung braucht Masse.
Wie schon vorher geschrieben, Schalldämmung braucht Masse.
guckuck2 12.11.2019 21:41
Bookstar schrieb:
Die Energieeinsparverordnung ist Schuld, früher konnte man massiv bauen. Heutzutage geht es nur noch um Wärmedämmung...Was ist denn das wieder für ein Stuss?
ypg 12.11.2019 23:17
Ein Haus in „normaler“ Bauweise, ob nun Fertigbau oder Massivbauweise riegelt keine Außengeräusche im Haus konsequent ab.
Etwas Straßenlärm, Gemurmel oder andere Geräusche wird man immer hören.
Etwas Straßenlärm, Gemurmel oder andere Geräusche wird man immer hören.
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