ᐅ Fensterle aus Ertingen Erfahrungen
Erstellt am: 21.01.12 17:57
NorbertKoch 07.02.12 19:00
Hallo, Du darfst Dich gerne nochmals melden. Baut Ihr irgendwo in der Nähe von Ertingen?
Bigstar 12.02.12 13:46
Hallo Speer,
überlegen gerade auch mit Fensterle zu bauen. Bist du schon etwas weiter gekommen mit deiner Recherche?
Für uns hört sich der Baustoff Liapor auch gut an, wissen aber noch nicht so viel darüber. (KfW-Werte erreicht man damit ja nicht)
Haben schon mit jemand gesprochen, der ein Haus aus Liapor Fertigwänden hat (nicht von Fensterle) und der ist sehr zufrieden damit!
Liebe Grüße & Danke
überlegen gerade auch mit Fensterle zu bauen. Bist du schon etwas weiter gekommen mit deiner Recherche?
Für uns hört sich der Baustoff Liapor auch gut an, wissen aber noch nicht so viel darüber. (KfW-Werte erreicht man damit ja nicht)
Haben schon mit jemand gesprochen, der ein Haus aus Liapor Fertigwänden hat (nicht von Fensterle) und der ist sehr zufrieden damit!
Liebe Grüße & Danke
NorbertKoch 12.02.12 15:11
Hallo Bigstar,
wie so soll dies nicht für die KfW gehen? Kannst Du dies sicher behaupten; denn bei einer Berechnung zum KfW-Effizienzhaus, spielen doch auch andere Faktoren eine entscheidende Rolle - oder nicht?
wie so soll dies nicht für die KfW gehen? Kannst Du dies sicher behaupten; denn bei einer Berechnung zum KfW-Effizienzhaus, spielen doch auch andere Faktoren eine entscheidende Rolle - oder nicht?
Bigstar 12.02.12 23:23
Hallo NorbertKoch,
entschuldige, das war etwas falsch ausgedrückt.
Uns wurde gesagt, dass man mit dem 36,5 Liaporstein allein keine KfW-Werte erreicht. Um Kfw 70 zu erreichen wird ein etwas dünnerer Stein und eine zusätzliche Dämmung verwendet. Allerdings kommen dann die Liapor Eigenschaften nicht mehr voll zum tragen.
Und die Mehrkosten würden sich wohl auch nicht rechnen.
So wurde es uns jedenfalls gesagt!
MfG
entschuldige, das war etwas falsch ausgedrückt.
Uns wurde gesagt, dass man mit dem 36,5 Liaporstein allein keine KfW-Werte erreicht. Um Kfw 70 zu erreichen wird ein etwas dünnerer Stein und eine zusätzliche Dämmung verwendet. Allerdings kommen dann die Liapor Eigenschaften nicht mehr voll zum tragen.
Und die Mehrkosten würden sich wohl auch nicht rechnen.
So wurde es uns jedenfalls gesagt!
MfG
Bauexperte 13.02.12 20:49
Leichtbeton oder Blähton
Hallo,
Zum Verständnis:
Blähton bzw. Leichtbeton aus Blähton
Die Herstellung von Leichtbetonsteinen aus Blähton erfolgt im Wesentlichen nach der Technik der normalen Betonsteinherstellung, bei der anstelle des normalen Zuschlags Blähton verwendet wird, um die Rohdichte und die Wärmeleitfähigkeit zu erniedrigen.
Blähton wird künstlich hergestellt, indem gemahlener Ton in Kügelchen geformt wird und diese bei einer Temperatur von 1100-1200°C gebrannt werden. Die im Ton enthaltenen natürlichen oder zugesetzten organischen Bestandteile verbrennen und die Verbrennungsgase blähen die Tonkügelchen auf, so dass im Kern feine Poren entstehen. An der Oberfläche bildet sich eine relativ feste Außenhaut.
Wärmedämmung:
Die hervorragende „natürliche“ Dämmung in Verbindung mit einem Wärmedämmverbundsystem erfüllt die gesetzlichen Anforderungen spielend.
Wärmespeicherung:
Blähton heizt sich tagsüber sehr langsam auf und speichert die Wärme. Nachts wird die Wärme wiederum sehr langsam abgegeben. Blähton hält das Haus tagsüber kühl und nachts gemütlich warm.
Dampfdiffusion:
Blähton ist geschlossen gesintert und kann dadurch keine Feuchtigkeit aufnehmen. Die Wandelemente sind atmungsaktiv und gewährleisten Luftfeuchtigkeitsaustausch. Ein entscheidender Pluspunkt für wohngesundes und behagliches Raumklima.
Baubiologie:
Blähton ist Natur. Ressourcenschonend und ohne chemische Zusätze produziert, ergeben 1 Kubikmeter Rohton bis zu 5 Kubik Blähton-Kügelchen mit hervorragenden baubiologischen Eigenschaften.
Schalldämmung:
Der Schall sucht immer den Weg des geringsten Widerstandes. Durch die Blähton-Wand muss der Schall um jedes einzelne Kügelchen herumwandern und legt so eine enorme Strecke zurück, die seine Intensität stark abschwächt.
Brandschutz:
Beim Herstellen der Blähtonkügelchen bei 1100-1200°C sind alle organischen Bestandteile entwichen. Blähton-Außenwände gehören zur höchsten Brandschutzklasse F180.
Quelle: meine HP
Freundliche Grüße
Hallo,
Bigstar schrieb:
Uns wurde gesagt, dass man mit dem 36,5 Liaporstein allein keine KfW-Werte erreicht.
Zum Verständnis:
Blähton bzw. Leichtbeton aus Blähton
Die Herstellung von Leichtbetonsteinen aus Blähton erfolgt im Wesentlichen nach der Technik der normalen Betonsteinherstellung, bei der anstelle des normalen Zuschlags Blähton verwendet wird, um die Rohdichte und die Wärmeleitfähigkeit zu erniedrigen.
Blähton wird künstlich hergestellt, indem gemahlener Ton in Kügelchen geformt wird und diese bei einer Temperatur von 1100-1200°C gebrannt werden. Die im Ton enthaltenen natürlichen oder zugesetzten organischen Bestandteile verbrennen und die Verbrennungsgase blähen die Tonkügelchen auf, so dass im Kern feine Poren entstehen. An der Oberfläche bildet sich eine relativ feste Außenhaut.
Wärmedämmung:
Die hervorragende „natürliche“ Dämmung in Verbindung mit einem Wärmedämmverbundsystem erfüllt die gesetzlichen Anforderungen spielend.
Wärmespeicherung:
Blähton heizt sich tagsüber sehr langsam auf und speichert die Wärme. Nachts wird die Wärme wiederum sehr langsam abgegeben. Blähton hält das Haus tagsüber kühl und nachts gemütlich warm.
Dampfdiffusion:
Blähton ist geschlossen gesintert und kann dadurch keine Feuchtigkeit aufnehmen. Die Wandelemente sind atmungsaktiv und gewährleisten Luftfeuchtigkeitsaustausch. Ein entscheidender Pluspunkt für wohngesundes und behagliches Raumklima.
Baubiologie:
Blähton ist Natur. Ressourcenschonend und ohne chemische Zusätze produziert, ergeben 1 Kubikmeter Rohton bis zu 5 Kubik Blähton-Kügelchen mit hervorragenden baubiologischen Eigenschaften.
Schalldämmung:
Der Schall sucht immer den Weg des geringsten Widerstandes. Durch die Blähton-Wand muss der Schall um jedes einzelne Kügelchen herumwandern und legt so eine enorme Strecke zurück, die seine Intensität stark abschwächt.
Brandschutz:
Beim Herstellen der Blähtonkügelchen bei 1100-1200°C sind alle organischen Bestandteile entwichen. Blähton-Außenwände gehören zur höchsten Brandschutzklasse F180.
Quelle: meine HP
Freundliche Grüße
NorbertKoch 15.02.12 20:24
Hallo Bigstar,
so hört sich dies besser an und stimme auch voll und ganz zu.
Es gibt Planer, die eine 17,5er Außenwand als Wärmespeicher nehmen und darauf ca. 20 cm oder mehr WDVS aufbringen, um die geforderten Werte einzuhalten.
Gruß
so hört sich dies besser an und stimme auch voll und ganz zu.
Es gibt Planer, die eine 17,5er Außenwand als Wärmespeicher nehmen und darauf ca. 20 cm oder mehr WDVS aufbringen, um die geforderten Werte einzuhalten.
Gruß
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