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Fehler in der Finanzierung?

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ja..das stimmt sogar...momentaner plan ist:

- Wie bisher auch die Restschulden tilgen
- Dann asap als erste "Hürde" die Kaufnebenkosten ansparen, so dass es dann maximal eine 100% Finanzierung wäre.
- Je nach dem wie schnell alles geht, wird auch dann noch, bis man GS findet und fertig gebaut ist, vermutlich noch parallel Geld angespart, so dass man dann auch unter 100% kommen könnte.

Dh dann nochmal neu bewerten, wie die Marktsituation ist, usw.

Momentan bin ich auch wieder unsicherer zwischen den Optionen Fertighaus Holzständer (bisher bevorzugt), Bestandsimmobilie und komplett selbst geplant mittels Architekten und Co. - also Massivhaus - oder sogar Fertighaus/Projekt in massiver Bauweise.

Wie man sieht, stehen wir noch weit am Anfang, wenn nicht mal das geklärt ist. Alles ist sehr teuer und alles hat Vor- und Nachteile.

Bestand oft mit Keller, Außenanlagen gemacht etc.. dafür logischerweise keine freie Planung und Renovierung-/Sanierungskosten... Neubau alles sehr teuer in Bezug auf Außenanlagen und Holzständer ggfs. Wertminderung statt Steigerung.

Schon doof. ABER: Das wichtigste hier aus dem Thread ist wohl die Erkenntnis, dass wir mindestens das über 100% haben sollten, wobei ich nicht genau weiß, was da rein zählt. In unserem Vorhaben mit Grundstück und dann Fertighaus wären das zum Einen die Grundstücksnebenkosten und dann noch die Baunebenkosten wie z.B. Erdarbeiten etc?

Dh auch beim Neubau kommt man dann bei einem 400/450k Projekt auf an die 50k, was oberhalb der 100% liegt?
 
Was ich trotzdem nicht greife... viele argumentieren mit den hohen Raten bei einer Vollfinanzierung bzw... über 100% und mit der Unsicherheit nach der Vollzinsbindung...

Bei uns wäre es ja (wenn alles überhaupt durchgehen würde natürlich) so, dass der gesamte Ratenplan stehen würde, also keine Überraschungen in den Raten nach 15 Jahren oder so - das setze ich jetzt mal voraus. Falls das nicht geht, ist das ein anderes Thema, nur wurde es mir bisher so verkauft, also nehme ich das auch mal als gegeben an.

Das wiederum bedeutet ja wieder, was ich schon oft sagte, dass ich als alternative x Jahre spare und in der Zeit Summe X insgesamt an Kosten monatlich habe, die wie folgt aussehen:

Miete 1.200
Sparen 1.500
---------
Gesamtkosten 2.700

Als alternative wenn ich direkt starte mit 110% Finanzierung, sofort loslege und der Plan sogar so steht mit allen Raten, in 30/35 Jahren, dann hätte ich monatlich folgendes Szenario, ganz grob:

Hauskredit 1.500
Nebenkosten 400
----------------
Gesamt 1.900

Dh in diesem Konstrukt hätte ich noch 800 Euro "Luft" für viele zusätzliche Dinge, die am Anfang dann doch noch anfallen, aber das ist ja auch nicht Ewigkeiten so - dh nach dieser Phase ist das Geld da um parallel zu sparen und davon regelmäßige Sondertilgungen zu zahlen, z.b. für den vermutlich teuren Privatkredit den man in diesem Fall zusätzlich braucht.

Ich glaube die meisten haben das so zwar auch verstanden, aber ich bitte wirklich darum, sich dass nochmal genau anzuschauen und zu verstehen und das noch mal zu bewerten.

Von der monatlichen Belastung ist das ja nicht wirklich riskant, da stimmt man mir zu, denke ich.

Das Einzige was dann das wirklich echte Gegenargument ist, ist dann das Risiko, falls irgendwas in den ersten Jahren so passiert, dass man sich die 1.900 Euro als regelmäßige Belastung nicht mehr leisten kann, wo ich momentan als wirkliche Fixbelastung nur die 1.200 hätte (bzw... momentan haben wir seit Jahren auch 2.000 Fix, weil 800 Restkredite, was ja dann auch sehr unvernünftig war in den Augen der meisten hier denke ich mal).

Das klingt jetzt für viele so, als rolle ich komplett zurück - dem ist aber nicht so. Ich will es nur wirklich verstehen und ich möchte gerne, dass man mich versteht.

Dem ist ja nicht immer so, das viele nicht wussten ob nun 2.000 Miete oder nicht usw... Ich hoffe die oben stehende Erklärung zeigt meine Situation etwas klarer.
 
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Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Wieder zu viel Text.

Nochmal: Sicherheit kostet Geld. Viel Sicherheit kostet viel Geld.

Bei ZiBi 30J sind 50% der Zinskosten eben diese Sicherheit.
 
in diesen Sparen stecken 800-900 Euro drin, die momentan für Kredite monatlich gezahlt wurden, die haben wir also quasi immer gespart, da es seit Jahren immer vom Konto geht. und zusätzlich haben wir auch immer 700-1000 Euro gespart, was dann für Urlaub etc. weg ging, was mit Haus definitiv ja erstmal zurück gestellt wird.

Daher finde ich das nicht so unrealistisch. Das sind das nicht komplette zusätzlich 1.500 Euro. Das ist glaube ich etwas, was viele hier noch nicht verstanden haben.

Genau deswegen wäre ja auch Hauskredit + Nebenkosten exakt das gleiche mtl. wie wir jetzt auch definitiv als Fixkosten haben...
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
in diesen Sparen stecken 800-900 Euro drin, die momentan für Kredite monatlich gezahlt wurden, die haben wir also quasi immer gespart, da es seit Jahren immer vom Konto geht. und zusätzlich haben wir auch immer 700-1000 Euro gespart, was dann für Urlaub etc. weg ging, was mit Haus definitiv ja erstmal zurück gestellt wird.

Daher finde ich das nicht so unrealistisch. Das sind das nicht komplette zusätzlich 1.500 Euro. Das ist glaube ich etwas, was viele hier noch nicht verstanden haben.
Irgendwie werde ich es langsam leid, hier zu schreiben.
Laut Deinen ersten Posts sind die Kredite noch nicht abbezahlt. In der Folge hast Du geschrieben, dass Ihr ab jetzt versuchen wollt, die Kredite schnellstmöglich zu tilgen. Ergo - Ihr spart diese 800-900 Euro noch nicht und auf Sicht der nächsten Monate werdet Ihr sie nicht zur Verfügung haben (bis alles abbezahlt ist).
Ja - Du hattest geschrieben, dass Ihr für Urlaub/Konsum monatlich eine Summe X weglegt, welche dann für genau diese Gründe auf den Kopf gehauen wurde. Man könnte dies also als Sparsumme ansetzen, WENN man sie tatsächlich liegen lassen würde bzw. zukünftig nicht mehr in Urlaub fahren will / seinen Konsum einschränkt. Allein - bei Eurer bisherigen Lebensweise fehlt mir der Glaube daran. Dies ist nicht schlimm. Geht vielen so, dass sie sich von liebgewordenen Dingen (mal wieder ein schöner Urlaub) nicht lösen können. Nur wenn man eine Finanzierung abschließen will und anderweitig die Mittel nicht verfügbar sind, MUSS man diese Konsequenz ziehen.

Es geht Dir da ja nicht alleine so. Wir haben letztes Jahr nach Hausbau einen "Urlaub" von 4 Tagen gemacht - 2 Tage davon gingen für mich noch w. einer Schulung drauf. Dieses Jahr werden wir gemeinsam 4 Tage nach München fahren. Ansonsten besteht unser "Urlaub" aus Besuch bei den Eltern. Mir geht es auch schon so, dass ich mich immer mehr danach sehne, mal wieder nach Norwegen oder in die Sonne zu fahren. Dies wird wohl auch noch so lange gehen, bis unser Außengelände fertig ist (mind. noch 2-3 Jahre). Wir hatten aber schon früher, vor der Finanzierung in bestimmten Situationen gelernt, zu verzichten. Ihr musstet es bisher nicht und habt es auch nie gemacht.
Ihr müsst EUCH erst einmal beweisen, dass Ihr dies könnt und wollt.

Im Übrigen glaube ich schon, dass Ihr die Finanzierung erhalten könntet, da Ihr ggü. der Bank nicht so (informativ) auftretet, wie im anonymen Internet. Nur wie es dann ggf. in 5 oder 10 Jahren aussieht, wenn Ihr es nicht schafft, alte Hüte aufzugeben, ... .
 
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