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Fehler in der Finanzierung?

4,00 Stern(e) 3 Votes
es ist echt so witzig hier... ich habe wegen dem Beitrag schon viele Freund gefragt, die auch gebaut haben und oder auch mal in der Finanzbranche tätig waren, ehemalige Bankkaufleute etc... und wirklich niemand hat da ansatzweise solche Bedenken wie hier die Spezialisten.

Es heisst dann eher so "ja - mit EK ist natürlich immer besser und vor 10 Jahren wäre das auch ohne gar nicht gegangen, aber inzwischen machen das viele und es lohnt auch nicht erst zu sparen und dann gehen die Zinsen hoch und am Ende muss man länger zahlen wo kein Einkommen mehr kommt".
Und wenn Deine Bekannten etwas anderes sagen, gibt es zwei Möglichkeiten: Sie wissen mehr als wir hier oder Du hast es Ihnen anders erzählt. Oder Sie wissen weniger, weil es genug Leute gibt, die den eigenen Bekannten die eigene finanzielle Situation nicht so umfangreich schildern.

Oder Sie erzählen Dir, was Du hören willst, weil Sie wissen, wie Du reagierst *g*
Ich habe mal wieder in dem Thread gelesen und finde es relativ heftig, wie es hier abgeht.
@Henrik0817123 die Leute, welche hier antworten, machen dies, um Dir zu helfen und Dich zu unterstützen. Aber auch, um Dich davor zu bewahren, irgendwann vor dem Scherbenhaufen Deiner Existenz zu stehen.
Möglich, dass sie es manchmal etwas zu schwarz malen. Aber - soweit ich mich an die ersten Seiten dieses threads erinnere, nicht ohne Grund.
Man sollte aber diejenigen, welche versuchen zu helfen, nicht unbedingt mit "Dreck" bewerfen. Denn dann kommt schnell die Reaktion "ich bin dann mal hier raus", was gleichbedeutend ist mit "dann lasst ihn doch in sein Verderben rennen".

Deine Bekannten, welche nicht diese Bedenken haben, wissen, dass Du kein EK hast.
Wissen Sie auch, dass Ihr über Jahre hinweg Euer Geld auf den Kopf komplett gehauen habt? Dass Ihr von jetzt auf gleich dies ändern wollt? Hast Du Ihnen dies auch so erzählt oder setzt Du voraus, dass sie dies wissen müssten? Können sie vermutlich nicht wissen, da man i.d.R. nicht in Deutschland über Geld spricht oder nur ansatzweise. Man erzählt i.d.R. auch immer nur die schönen und guten Dinge. Die schlechten Sachen lässt man unter den Tisch fallen (außer ggf. beim besten Freund). Daher werden sie vermutlich nicht wissen, wie hoch Dein Einkommen (das Einkommen Deiner Frau) ist, wie viel Ihr monatlich ausgebt, dass Ihr bisher nix langfristig spart. Somit sind diese Aussagen Deiner Bekannten immer mit Vorsicht zu genießen. Sie bekamen vermutlich von Dir nicht das ganze Bild vermittelt. Wir vermutlich auch nicht - aber evtl. doch etwas mehr.

Apropos - hast Du Dein Haushaltsbuch schon angefangen? Wolltest Du doch glaub ich vor 2 Wochen starten.
 
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hallo,

komisch, dass es jetzt nur eine direkte Reaktion auf meinen letzten Post gab.

@f-pNo: Aus Deinem post lese ich heraus, dass du nicht glaubst, dass wir das Geld wirklich abzahlen können aufgrund unseres Lebensstils? Dir ist aber auch bewusst, dass die Kredite alle deutlich höher waren, wir jetzt quasi über 3 Jahre sehr viel pro Monat getilgt haben und bald fertig sind. Das haben wir ja auch hinbekommen und es wurde nicht knapp. Und ich wiederhole mich gerne, dass das aktuelle Vorhaben, so risikoreich es auch wäre in Bezug auf was-wäre-wenn nicht im Gesamten mehr kostet pro Monat, als wir momentan an Miete + Tilgung zahlen.

Ich könnte viele Argumente viel besser verstehen, wenn wir zusätzlich Geld ausgeben wollen und ich sagen würde, ja ja, ab jetzt genau gebe ich nicht mehr so viel aus sondern gebe monatlich mehr ins Haus als ich Fixkosten habe. Das könnte man ja anzweifeln. Aber so Paradox das nun ist - wenn ein Haus kommt zahle ich erstmal zwingend nicht mehr als jetzt (nur brauche ich dann jeden Euro der übrig bleibt für Dinge die dann anfallen), will ich aber viel EK ansparen und habe noch kein Haus, so muss ich zwingend mehr im Monat weglegen als jetzt das was wir tilgen und ich habe später ein Haus und zahle im Rentenalter länger ab.

Schon klar, dass es dann eine andere Finanzierung ist, weil nicht mehr über 100% sondern vielleicht 100% oder gar drunter, aber dennoch sind die gerade genannten Punkte schon etwas strange...oder?
 
hallo,

komisch, dass es jetzt nur eine direkte Reaktion auf meinen letzten Post gab.

@f-pNo: Aus Deinem post lese ich heraus, dass du nicht glaubst, dass wir das Geld wirklich abzahlen können aufgrund unseres Lebensstils? Dir ist aber auch bewusst, dass die Kredite alle deutlich höher waren, wir jetzt quasi über 3 Jahre sehr viel pro Monat getilgt haben und bald fertig sind. Das haben wir ja auch hinbekommen und es wurde nicht knapp. Und ich wiederhole mich gerne, dass das aktuelle Vorhaben, so risikoreich es auch wäre in Bezug auf was-wäre-wenn nicht im Gesamten mehr kostet pro Monat, als wir momentan an Miete + Tilgung zahlen.

Ich könnte viele Argumente viel besser verstehen, wenn wir zusätzlich Geld ausgeben wollen und ich sagen würde, ja ja, ab jetzt genau gebe ich nicht mehr so viel aus sondern gebe monatlich mehr ins Haus als ich Fixkosten habe. Das könnte man ja anzweifeln. Aber so Paradox das nun ist - wenn ein Haus kommt zahle ich erstmal zwingend nicht mehr als jetzt (nur brauche ich dann jeden Euro der übrig bleibt für Dinge die dann anfallen), will ich aber viel EK ansparen und habe noch kein Haus, so muss ich zwingend mehr im Monat weglegen als jetzt das was wir tilgen und ich habe später ein Haus und zahle im Rentenalter länger ab.

Schon klar, dass es dann eine andere Finanzierung ist, weil nicht mehr über 100% sondern vielleicht 100% oder gar drunter, aber dennoch sind die gerade genannten Punkte schon etwas strange...oder?
strange ist nur wie Du dir die Welt schön rechnest :)
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
ist auch langsam lächerlich hier. Soll Henrik machen, ich bin eh überzeugt das es am Ende 500k Finanzierung geben wird und er diese nicht kriegt.

Sind auch einige Wiedersprüche drin. Erst zahlt er 2k Miete , jetzt sind es 1200 €. Dann hat er Budgetverantwortung und schmeisst da offensichtlich mit fremden Geld um sich. Bei uns in der Bank wird Budget groß geschrieben. Warum ? Weil die Sharholder Geld sehen wollen für ihren Einsatz. Wenn du also schreibst deine miese Budgetverantwortung färbt aufs Private ab, was ja dein Konsum zeigt. Au weia....

Hast deine beruflichen und privaten Zahlen nicht im Griff. Das wird leider sowas von scheitern.

Sorry für die harten Worte. Hausbau ist nicht wie Metzger " darfs noch ein bisschen mehr sein"
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Ich halte diese starren EK Vorgaben nicht für sinnvoll. Entscheidend in der aktuellen Situation ist doch immer das Verhältnis von Einkommen zu EK zu Tilgungssatz. Hast du ein hohes Einkommen und ist eine sehr hohe Tilgung möglichst kannst du dich in wenigen Jahren in die Situation bringen wo der Wert der Immobilie deine Restschuld plus noch fällige Zinsen übersteigt. Bei niedrigen Einkommen dauert das hält lange und diese Zeit birgt eben hohe Risiken. Von daher würde ich das immer in Relation betrachten.

In deinem Fall ist das Einkommen allerdings nicht extrem hoch aber auch nicht niedrig. Von daher würde ich das Risiko einer 100% Finanzierung bei einer Tilgung von über 3% eingehen. Darunter eher nicht.

Die Konstruktion mit nachrangigen Darlehen und über 100% Beleihung halte ich für komplett unseriös und würde ich persönlich eher nicht empfehlen.

Letztendlich ist es aber Deine Entscheidung. Die einzige Grundlage sollte sein über wieviel Jahre du sicher Abschätzen kannst wie sich der Wert der Immobilie (Lage) und deine Lebenssituation (Job, Krankheit, Partnerschaft) entwickelt. Nach dieser Zeit solltest du dann halt mit den Schulden unter dem Wert liegen. Alles andere führt potentiell in die Insolvenz.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
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