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Bauernhaus1829

Erfahrungen Notwegerecht / Urteile

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Die geplante Bebauung ist wohl jüngst bekannt geworden:
die geplante Bebauung hat aber nichts damit zu tun, dass das Grundstück über eine Strecke von Pi x Daumen 15 Meter oder über 2 Anfahrtswege oder über einen Hof, der 3 Häusern gehört, erschlossen wird. Nur weil die Bebauung mehrere Parkplätze vorsieht, müssen diese nicht von außen (Privat-Hof, Privatweg) angefahren werden, sondern können über eine Grundstücksfläche angefahren werden.

Das mit der zweiten Möglichkeit scheint ja durch „Interpretation durch Angst“ entstanden zu sein und liegt nach meiner Meinung absolut fern.

Es spielt gar keine Rolle, ob EFH oder MFH: ein Grundstück hat selten mehr als eine Auffahrt oder eine größere als 6 Meter. Ja, kann schon mal vorkommen, wenn die Umstände da sind, aber das ist hier doch gar nicht der Fall, wenn man mal mitdenkt ;)
 
Die WBG wird nun früher oder später ein Notwegerecht anfragen und ggf. einklagen.
Wie kommst Du darauf?
Auf den Entwürfen der WBG ist nun erkennbar
Woher hast Du die?
Ein Notwegerecht muss wohl zähneknirschend akzeptiert werden.
Nein, jedenfalls nicht für ein MFH.
Keine Genehmigungsbehörde wird eine Baugenehmigung für ein MFH erteilen, wenn die Erschließung nicht gesichert ist (§4 Absatz 1, LBO). Die WBG wird auf die Eigentümer der Wegefläche zukommen (müssen) und ein Wegerecht verhandeln. Dieses ist dann durch Baulast und Grundbucheintrag zu sichern. Ihr könnt Euch getrost zurücklehen und abwarten. In BW ist nach §55 LBO die Nachbarbeteiligung vorgeschrieben. Sobald ein Bauantrag eingereicht wird, werdet ihr informiert. Sollte dies wider Erwarten nicht geschehen oder sollte trotz Widerspruchs eine Baugenehmigung erteilt werden (halte ich für ausgeschlossen), könnt Ihr bei ersten Anzeichen für einen Baubeginn immer noch zum Anwalt.
 
Du ärgerst Dich jetzt schon über etwas, was eher unwahrscheinlich ist und auch nicht naheliegend noch schlüssig.
Ja natürlich ärgere ich mich jetzt schon, wenn gebaut ist es zu spät.
Und warum soll es weder naheliegend noch schlüssig sein?

Aber wo steht bitte schön, wer sagt, dass die die ganze Südseite anfahren wollen? Oder eben über den Hof und nicht geradewegs die gelbe Möglichkeit?
Dies ist, was die Entwürfe und Pläne zeigen.
Die gelbe Zufahrt gibt es nicht mehr auf den Plänen, TG Einfahrt und Stellplätze nur über Hoffläche erreichbar.
Und das möchten wir unterbinden.

Auf was stützt Du Deine Vermutung, die Du hier als gesetzt nimmst?
Pläne und Entwürfe der WBG

Wer sagt das denn? Noch ist doch gar nichts passiert, wie Du sagst.
Nochmal die Entwürfe. Als Schlussfolgerung daraus wird früher oder später das Wegerecht angefragt werden.
Dann entweder Einigung oder Klage.


Wie kommst Du darauf?
Weil es für die WBG keine andere Möglichkeit gibt aufs GS zu kommen.
Wie gesagt, dann entweder Einigung oder Klage.


Woher hast Du die?
Die Pläne und Entwürfe wurden einer (!) der drei Parteien vorgestellt.
 
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Mal ein andere Perspektive: Warum oder seit wann gibt es überhaupt ein Grundstück ohne Zufahrt?



Vielleicht besteht hier ein Ansatzpunkt?
Danke, das GS gibt es schon so seit 80+ Jahren.
Eigentümer hatten in der Nähe ebenfalls ein Haus.
Beides separat verkauft von den Nachfahren.
Das GS, welches jetzt die WBG erworben hat, war früher nur landwirtschaftlich genutzt. (Garten, Kartoffeln, Acker, Schuppen) und konnte aufgrund einer mündlichen Vereinbarung mit dem Traktor befahren werden.
Es besteht also kein eingetragenes Geh-und Fahrrecht.
 
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