ᐅ Erfahrungen bzüglich Asbest in Bodenbelag
Erstellt am: 11.07.25 17:49
Allthewayup12.07.25 21:55
In den 70er Fertighäuser war in den Vinyls häufig chrysotil (weißasbest) im Trägermaterial zu finden, so auch bei uns was eine Laborprobe bestätigte. Der Kleber sieht zu bräunlich aus. Asbest im Klebstoff würde ich in diesem Fall für eher unwahrscheinlich halten. Im Vinyl ist es durchaus denkbar. Warte die Probe ab und dann entscheide was du machst. Wegen der bisherigen Faserfreisetzung schließe ich mich Asbestosteron an. In jedem Kubikmeter Raumluft der uns umgibt lassen sich Fasern nachweisen bedingt durch menschliche Aktivität.
robinrd12.07.25 23:56
ypg schrieb:
Ich hoffe doch, dass Ihr sie fachgerecht entsorgt habt!
Dann wartet erst einmal ab, was das Labor Euch sagt. Wie lange soll das dauern?Wir sind mittlerweile ja recht tief in die Materie eingearbeitet und befolgen selbstverständlich auch die Vorgaben zur Entsorgung.
Ich werde die Probe am Montag an das Labor schicken, die Bearbeitungszeit nach Probeneingang soll dann normalerweise 2-3 Werktage betragen. Mit etwas Glück erhalten wir das Ergebnis also bis Ende nächster Woche. Solange müssen wir wohl noch zittern.
Im Zuge meiner Recherche bin ich zwischenzeitlich noch auf die Bauschadstoff-Dokumentation „Polludoc“ gestoßen. Dort findet sich unter „Einschichtige Bodenbeläge (in Bahnen)“ auch eine beispielhafte Abbildung von einem PVC-Bodenbelag, der unserem zum Verwechseln ähnlich sieht, mit der Beschreibung: „Faserarmierter PVC-Bodenbelag ohne Asbest“
Auch interessant ist die Information: „Auch Kleber die nicht auf Bitumen basieren (die also nicht schwarz sind), können Asbest enthalten, wenn auch viel seltener als bei Bitumenklebern.“
Ich denke, das gibt uns und hoffentlich auch allen Leidensgenossen erst einmal die ersehnte „leichte Entwarnung“. 🙂
Vielen Dank für eure Unterstützung und beste Grüße
Ähnliche Themen