ᐅ Erdwärme oder Gasbrennwerttherme?
Erstellt am: 12.11.2015 18:54
ErikErdgas 19.11.2015 14:36
Hallo,
ich würde dir folgenden Tipp geben.
Es gibt keine effizientere Heizung als eine Gas-Brennwert-Therme. Kein anderes Heizungssystem kommt an diese Wirkungsgrade heran. Eine Wärmepumpe ebenfalls nicht. Wärmepumpen haben den entscheidenden Nachteil, dass sie mit Strom betrieben werden. Eine Jahresarbeitszahl von z.B. 3,5 bedeutet also, dass die Wärmepumpe 3,5 mal so viel Heizwärme liefert wie sie an Arbeitsenergie verbraucht. Eine solche auf den ersten Blick positive Bilanz relativiert sich, wenn die Wärmepumpe mit Strom angetrieben wird. Nur ca. 1/3 der bei der Stromerzeugung eingesetzten Primärenergie (z.B. Braunkohle) erreicht den Endverbraucher. Bei einer Arbeitszahl zwischen 3 und 4 ist das ein Nullsummenspiel. Um im ökologischen Vergleich besser abzuschneiden als ein Gas-Brennwertkessel müsste die Arbeitszahl >4 sein, ein Wert der in der Praxis in der Regel nicht erreicht wird.
In diesem Zusammenhang sollte man beachten, dass man sich bei einer Wärmepumpe an den örtlichen Netzbetreiber binden muss. Man kann nicht wie z.B. beim Erdgas den Lieferanten wechseln. Wenn der Netzbetreiber sein Preise erhöht, kann man nicht einen anderen Lieferanten wählen.
Zur Zeit ist es geboten, dass man ein effizientes Heizungssystem, kombiniert mit einer thermischen Solaranlage einbaut. Dazu zählt eine Wärmepumpe nicht.
Beste Grüße, Erik
ich würde dir folgenden Tipp geben.
Es gibt keine effizientere Heizung als eine Gas-Brennwert-Therme. Kein anderes Heizungssystem kommt an diese Wirkungsgrade heran. Eine Wärmepumpe ebenfalls nicht. Wärmepumpen haben den entscheidenden Nachteil, dass sie mit Strom betrieben werden. Eine Jahresarbeitszahl von z.B. 3,5 bedeutet also, dass die Wärmepumpe 3,5 mal so viel Heizwärme liefert wie sie an Arbeitsenergie verbraucht. Eine solche auf den ersten Blick positive Bilanz relativiert sich, wenn die Wärmepumpe mit Strom angetrieben wird. Nur ca. 1/3 der bei der Stromerzeugung eingesetzten Primärenergie (z.B. Braunkohle) erreicht den Endverbraucher. Bei einer Arbeitszahl zwischen 3 und 4 ist das ein Nullsummenspiel. Um im ökologischen Vergleich besser abzuschneiden als ein Gas-Brennwertkessel müsste die Arbeitszahl >4 sein, ein Wert der in der Praxis in der Regel nicht erreicht wird.
In diesem Zusammenhang sollte man beachten, dass man sich bei einer Wärmepumpe an den örtlichen Netzbetreiber binden muss. Man kann nicht wie z.B. beim Erdgas den Lieferanten wechseln. Wenn der Netzbetreiber sein Preise erhöht, kann man nicht einen anderen Lieferanten wählen.
Zur Zeit ist es geboten, dass man ein effizientes Heizungssystem, kombiniert mit einer thermischen Solaranlage einbaut. Dazu zählt eine Wärmepumpe nicht.
Beste Grüße, Erik
nordanney 19.11.2015 14:50
ErikErdgas schrieb:
In diesem Zusammenhang sollte man beachten, dass man sich bei einer Wärmepumpe an den örtlichen Netzbetreiber binden muss. Man kann nicht wie z.B. beim Erdgas den Lieferanten wechseln. Wenn der Netzbetreiber sein Preise erhöht, kann man nicht einen anderen Lieferanten wählen.Das stimmt in der Form nicht. f-pNo 19.11.2015 16:17
ErikErdgas schrieb:
In diesem Zusammenhang sollte man beachten, dass man sich bei einer Wärmepumpe an den örtlichen Netzbetreiber binden muss. Man kann nicht wie z.B. beim Erdgas den Lieferanten wechseln. Wenn der Netzbetreiber sein Preise erhöht, kann man nicht einen anderen Lieferanten wählen.Dies halte ich aber für ein Gerücht.
Im September letzten Jahres wechselten wir mit unseren Wärmepumpenstrom von RWE/Westnetz zu E-Wie einfach.
September diesen Jahres wechselten wir zu Maingau-Energie.
Für Wärmepumpenstrom gibt es, denke ich, weniger Anbieter als für Normalstrom. Bei den Vergleichsportalen muss man auch suchen (bei Check24 hatte ich zu Wärmepumpenstrom nichts gefunden. Aber ein Anbieterwechsel ist (abgesehen von der allgemeinen Vertragsbindung, welche m.W. auch bei Gaslieferanten besteht) jederzeit möglich.
Bauexperte 19.11.2015 19:59
Guten Abend,
Grüße, Bauexperte
ErikErdgas schrieb:Und eine Gasbrennwerttherme läuft ohne Strom?
Wärmepumpen haben den entscheidenden Nachteil, dass sie mit Strom betrieben werden.
ErikErdgas schrieb:Im Hinblick auf die kommende Verschärfung der Energieeinsparverordnung ist es doch wohl eher so, daß eine Gasbrennwerttherme gerade nicht mehr von Bauherren als "günstig" eingestuft werden wird. Ich bin gespannt, wie Du das werbetechnisch verkaufen wirst
Zur Zeit ist es geboten, dass man ein effizientes Heizungssystem, kombiniert mit einer thermischen Solaranlage einbaut. Dazu zählt eine Wärmepumpe nicht.
Grüße, Bauexperte
Saruss 19.11.2015 19:59
ErikErdgas schrieb:
Hallo,
Bei einer Arbeitszahl zwischen 3 und 4 ist das ein Nullsummenspiel. Um im ökologischen Vergleich besser abzuschneiden als ein Gas-Brennwertkessel müsste die Arbeitszahl >4 sein, ein Wert der in der Praxis in der Regel nicht erreicht wird.Das gilt für Luft-Wasser-Wärmepumpe, Sole (und vgl. wwwp wie Brunnen oder auch Direktvergaser) schaffen die 4 "locker". Ich liege mit Sole (und Warmwasser) bisher bei 5.Ähnliche Themen