ᐅ Erbpacht Baugrundstück Erfahrungen?
Erstellt am: 28.05.2021 07:29
HilfeHilfe 29.05.2021 06:16
bra-tak schrieb:
Kläre mich auf! Habe ich was verpasst? Hat die FED/EZB was angekündigt? 🤨Franzi1992 schrieb:
er Erbpachtzins beläuft sich auf 4 %
Das Grundstück hat 550 qm
Der Bodenrichtwert liegt bei 190 Euro
Laut meiner Rechnung wären es 348 Euro im Monat.
550qm x 190€ = 104.500 €
Davon 4 % sind 4.180€ pro Jahr.
4.180 Euro ÷ 12 Monate sind 348 Euro ......
Von einer Lebenserwartung 80 Jahre, wären es 52 Jahre und somit 217.152 Euro. Das Grundstück gehört mir danach immer noch nicht ......Verstehe deine Bedenken. Man will es ja auch mal seins genannt bekommen und nicht mein Haus auf fremden Grundstück. Wahrscheinlich ist es aber auch alternativlos
Acof1978 29.05.2021 07:17
ypg schrieb:
In Summe: entweder ihr sucht noch weitere Jahre und zahlt noch mehr oder ihr verzichtet auf Hausbau und bleibt Mieter.Und wo ist hier der grosse Vorteil zum Haus mieten? Eigentümer bist Du lediglich über das Haus. Mitnehmen kannst Du es aber nur in seltenen Fällen.
Ich persönlich würde nie auf Erbpacht eingehen, da ich auch etwas meinem Kind hinterlassen möchte. Würde aber evtl. anders denken, wenn es keine Alternativen gebe.
Garten2 29.05.2021 09:14
ypg schrieb:
Für mich ist .....
Ich würde jedem raten, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, egal wie!Womit rechnest du?
Was möchtest du mit deinem Schlusssatz genau ausdrücken?
BackSteinGotik 29.05.2021 10:53
Garten2 schrieb:
Womit rechnest du?
Was möchtest du mit deinem Schlusssatz genau ausdrücken?Wohl FoMo - Torschlusspanik - die Preise für Häuser am Rand einer Metropolregion sind in 5-6 Jahren fast doppelt so teuer geworden, bei mittlerweile wieder identischem Zinsniveau. Die Gehälter haben dieses nicht mitgemacht. Was nun kommt? Offen. Aber immer mehr fragen sich, ob es nicht doch mittlerweile einen Zenit gibt.
Die Banken finanzieren nun mal nicht alles, und bei aktuell 800.000 für einfache Häuser von 2000+ sind viele Familien einfach draußen. Ohne 200.000€ und mehr Eigenkapital sowie ~7000€ im Monat netto wird man das nicht stemmen können. Das sind die Preise heute. In einem Jahr würden die Makler und Verkäufer gerne 900.000€ dafür haben. Also wieder mehr Käufer aus dem potentiellen Kreis raus gefallen. Nicht vergessen - diese Bestandsimmobilien sind nichts hochwertiges, sondern damals normal/durchschnittlich. Also nichts, was sich das DINK-Berater/Anwalt-Päarchen normalerweise so aussuchen würde. Die könnten sich das dann noch leisten, aber ob die sich dann an so einem Ort sehen?
Es ist eben das Problem der Buchpreise. Man weiß, dass der Preis vor 3 Jahren noch 15%, 20% geringer war. Das Haus hat sich aber nicht verändert - es ist nur gealtert. Kauft man jetzt zum Mondpreis, ist dieser Preis auf 30 Jahre festgesetzt, mit all den Risiken bei der Tilgung und der Anschlussfinanzierung. Immobilien sollten eigentlich keine solche Volatilität haben. Nun haben sie es aber, und die Frage nach den Gesetzen der Schwerkraft steht nun immer im Raum - was hoch geht, kommt auch runter.
ypg 29.05.2021 11:28
Garten2 schrieb:
Womit rechnest du?
Was möchtest du mit deinem Schlusssatz genau ausdrücken?Man muss auch mal Nägel mit Köpfen machen!Wer erst 25 Jahre alt ist, hat definitiv mehr Zeit, seinen Anspruch zu finden, auch zu sparen. Aber wer den (leergefegten) Markt kennt, der sollte auch mal irgendwann zuschlagen und nicht das Haar in der Suppe suchen, wenn man die Vorzüge kennt.
Ich hab was von guter Lage gelesen. Was könnte denn noch kommen? Ein Kaufgrundstück in schlecht(erer) Lage? Eine sehr hohe Finanzierung?
Es wird sehr wahrscheinlich keinen Einbruch irgendeiner Art geben - nicht in naher Zukunft. Warum denn das? Raten die Eltern dazu, weil es damals so war?
Das hat nichts mit Torschlusspanik zu tun.
Zaba12 29.05.2021 13:57
BackSteinGotik schrieb:
Wohl FoMo - Torschlusspanik - die Preise für Häuser am Rand einer Metropolregion sind in 5-6 Jahren fast doppelt so teuer geworden, bei mittlerweile wieder identischem Zinsniveau. Die Gehälter haben dieses nicht mitgemacht. Was nun kommt? Offen. Aber immer mehr fragen sich, ob es nicht doch mittlerweile einen Zenit gibt.
Die Banken finanzieren nun mal nicht alles, und bei aktuell 800.000 für einfache Häuser von 2000+ sind viele Familien einfach draußen. Ohne 200.000€ und mehr Eigenkapital sowie ~7000€ im Monat netto wird man das nicht stemmen können. Das sind die Preise heute. In einem Jahr würden die Makler und Verkäufer gerne 900.000€ dafür haben. Also wieder mehr Käufer aus dem potentiellen Kreis raus gefallen. Nicht vergessen - diese Bestandsimmobilien sind nichts hochwertiges, sondern damals normal/durchschnittlich. Also nichts, was sich das DINK-Berater/Anwalt-Päarchen normalerweise so aussuchen würde. Die könnten sich das dann noch leisten, aber ob die sich dann an so einem Ort sehen?
Es ist eben das Problem der Buchpreise. Man weiß, dass der Preis vor 3 Jahren noch 15%, 20% geringer war. Das Haus hat sich aber nicht verändert - es ist nur gealtert. Kauft man jetzt zum Mondpreis, ist dieser Preis auf 30 Jahre festgesetzt, mit all den Risiken bei der Tilgung und der Anschlussfinanzierung. Immobilien sollten eigentlich keine solche Volatilität haben. Nun haben sie es aber, und die Frage nach den Gesetzen der Schwerkraft steht nun immer im Raum - was hoch geht, kommt auch runter.Hab ich alles schon vor 5 Jahren gehört und gelesen. Nur weil man sich als Normalo kein Haus mehr leisten will, weil man weiß was das Haus vor 4 Jahren gekostet hat, heißt es noch lange nicht das jemand anderes es nicht kaufen möchte. Es gibt genügend solvente Käufer. Alle anderen die es sich nicht leisten wollen oder können, müssen sich was anderes überlegen.