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ᐅ Entkalkungsanlage sinnvoll oder nicht?


Erstellt am: 11.02.2019 18:12

netuser 21.07.2021 14:51
Tolentino schrieb:

Dann hast du aber einen netten Sanitär. Viele bauen keine vom Bauherren gestellten Produkte ein, wegen Gewährleistung und so.

Das stimmt. Wir konnten bisher mit allen Handwerkern sehr gut, in dem Fall macht er wohl (warum auch immer) eine Ausnahme. Denn der gleiche Sanitär hat mir ebenso explizit gesagt, dass andere Sanitärobjekte sie definitiv nicht einbauen dürfen, aber hier "wird der Bauleiter schon sein OK geben".
Und selbst wenn nicht, so kann man die Verrohrung soweit passend vorbereiten, dass man entweder selbst anschließen/zwischenklemmen oder jemanden kommen lassen kann.

In meinen Augen immer noch eine nette Ersparnis von > 1000 EUR gegenüber 3900 EUR Gesamtpreis vom Bauträger.

Müllerin 21.07.2021 16:22
sparen tut man auch viel an Seife/Duschgel/Shampo/Waschmittel/Spülmaschinenkram
das läppert sich schon auf die Jahre.

hampshire 21.07.2021 18:53
Der Hauptgrund für unsere Entscheidung war die potenziell längere Lebensdauer von Geräten und weniger das Putzen, wenngleich das ein netter Nebeneffekt ist. Neben der üblichen weißen Ware, die oft in den Beriebsmittel enthaltene Enthärter bekommen, gibt es noch Siebträgermaschine, Kochendwasservorrichtung, Durchlauferhitzer, Dampfgarer, Ofen mit Dampfstoß, Bügeleisen, Kühlschrank mit Icecrusher - ob ich was vergessen habe? Jedenfalls möchte ich, dass diese Geräte eine hohe Lebensdauer haben und nicht dem Kalk zum Opfer fallen. Wir liegen beim Härtegrad irgendwo um die 25.
Natürlich hat auch eine Entkalkeranlage Betriebskosten: Salz, Harz und wenn man das nicht selbst macht auch Wartungen (da ist das Harz dann dabei).
Unsere kleine BWT Anlage spült immer mal wieder durch und braucht daher einen Abwasseranschluss, das sollte man nicht vergessen.

rdwlnts 22.07.2021 18:24
Welches Gerät geht denn wirklich wegen Kalk kaputt. Wie wäre der Schadensmechanismus? Das ist doch nur Marketinggewäsch von Entkalkungsfirmen.
Das sind doch in erster Linie optische Probleme und Effizienzprobleme im Falle von Wärmeübertragern.

Strahleman 22.07.2021 21:19
rdwlnts schrieb:

Welches Gerät geht denn wirklich wegen Kalk kaputt. Wie wäre der Schadensmechanismus? Das ist doch nur Marketinggewäsch von Entkalkungsfirmen.
Es geht (mir zumindest) nicht in erster Linie darum, Geräte zu schützen. Dafür gibt es ja Dieter Bürgy und seine Freunde. Es geht um Komfort, weniger Kalkränder zu haben, weniger zu putzen usw. Auch das Haarewaschen empfindet man mit weicherem Wasser als angenehmer. Wir haben eine Wasserhärte von 20dH, daher stellt sich für uns nicht die Frage "ob eine Anlage" sondern "welche Anlage wird es".

hampshire 23.07.2021 09:00
rdwlnts schrieb:

Welches Gerät geht denn wirklich wegen Kalk kaputt. Wie wäre der Schadensmechanismus?
Jedes Gerät, welches durch Verkalkung Durchflussprobleme bekommen kann.
Jedes Gerät, welches durch Verkalkung Überhitzungsprobleme bekommen kann.
Mit etwas Physik Grundkenntnissen kann man verstehen, dass sich Arbeitspunkte bei Verkalkung verschieben damit auch die Last auf Bauteile und nicht nur eine Veränderung im Energieverbrauch.
Das war unsere Entscheidungsgrundlage, denn bereits bei durchschnittlich 10% längerer Lebensdauer der Geräte hat sich die Anschaffung gelohnt. Eine technisch zwingende Notwendigkeit für eine Entkalkungsanlage gibt es natürlich nicht.
verkalkungharz