ᐅ Energie"Konzept" für alten Bauernhof
Erstellt am: 26.12.19 20:25
Pinky030128.12.19 07:00
Ich denke, es geht darum, dass bei schlechter Dämmung eine Wärmepumpe nicht möglich/lohnenswert ist.
guckuck228.12.19 07:21
Man darf zumindest nicht die Effizienz wie im Neubau erwarten.
haydee28.12.19 08:46
kann dir vielleicht manche Fragen beantworten
Saniert ebenfalls ein Fachwerkhaus.
Meine Wissen besteht nur aus dem was ich beim Abbruch gesehen habe. Sehr vorsichtig sein welche Materialien man verwendet. Probleme gab es da, wo einfach neue Materialien auf alte getroffen sind.
Saniert ebenfalls ein Fachwerkhaus.
Meine Wissen besteht nur aus dem was ich beim Abbruch gesehen habe. Sehr vorsichtig sein welche Materialien man verwendet. Probleme gab es da, wo einfach neue Materialien auf alte getroffen sind.
wpic28.12.19 10:56
@ boxandroof : Ich schrieb etwas zum Zusammenhang zwischen Gebäudedämmung und dem Heizungssystem.
Die Auswahl des Wärmeerzeugers und des dazu passenden System der Wärmeübertragung ist nachrangig gegenüber anderern Planungsentscheidungen zu Projektbeginn. Eine Fußboden- oder auch eine Wandheizung ist eine Niedertemperaturheizung, die erst ab einem Mindestdämmstandard des Gebäudes wirklich funktioniert, da sonst die notwendige Wärmemenge (... Heizlastberechnung !) nicht bereitgestellt werden kann. Außerdem gibt es bei Bestandssanierungen oftmals konstruktive Zwangspunkte wie niedrige Raumhöhen, ungeeignete Untergründe etc., die den Einbau einer Fußbodenheizung verkomplizieren oder unmöglich machen.
Die Sanierungsplanung eines solchen Bauprojektes im historischen Zusammenhang ist eine sehr komplexe Angelegenheit, die von den meisten Bauherren zu Beginn unterschätzt wird. Bei meinen Bauberatungen sehe ich gelegentlich solche Projekte, die ohne zusammenhängendes Sanierungskonzept in Eigenregie begonnen wurden und die sich auf diese Weise festgefahren haben. Manchmal müssen dann bereits ausgeführte Bauleistungen wieder zurückgebaut und es muss zu einem früheren Zeitpunkt mit einer anderen Planung angesetzt werden. Das sollte vermieden werden. Es kostet Zeit und vor allem : Geld.
Die Auswahl des Wärmeerzeugers und des dazu passenden System der Wärmeübertragung ist nachrangig gegenüber anderern Planungsentscheidungen zu Projektbeginn. Eine Fußboden- oder auch eine Wandheizung ist eine Niedertemperaturheizung, die erst ab einem Mindestdämmstandard des Gebäudes wirklich funktioniert, da sonst die notwendige Wärmemenge (... Heizlastberechnung !) nicht bereitgestellt werden kann. Außerdem gibt es bei Bestandssanierungen oftmals konstruktive Zwangspunkte wie niedrige Raumhöhen, ungeeignete Untergründe etc., die den Einbau einer Fußbodenheizung verkomplizieren oder unmöglich machen.
Die Sanierungsplanung eines solchen Bauprojektes im historischen Zusammenhang ist eine sehr komplexe Angelegenheit, die von den meisten Bauherren zu Beginn unterschätzt wird. Bei meinen Bauberatungen sehe ich gelegentlich solche Projekte, die ohne zusammenhängendes Sanierungskonzept in Eigenregie begonnen wurden und die sich auf diese Weise festgefahren haben. Manchmal müssen dann bereits ausgeführte Bauleistungen wieder zurückgebaut und es muss zu einem früheren Zeitpunkt mit einer anderen Planung angesetzt werden. Das sollte vermieden werden. Es kostet Zeit und vor allem : Geld.
Warongo28.12.19 22:01
Vielen Dank für die umfangreichen Tipps (hab nun viel zum lesen).
Wie empfohlen werden wir nun erst mal professionelle Beratung in Anspruch nehmen.
Allerseits ein erholsames Wochenende.
Wie empfohlen werden wir nun erst mal professionelle Beratung in Anspruch nehmen.
Allerseits ein erholsames Wochenende.
Reudnitzer07.01.20 23:50
ja, wir sanieren zwar auch ein Fachwerkhaus, können aber in den Dimensionen leider nicht mitreden: wir haben kein Energiekonzept. Der Mann an meiner Seite ist zwar ein Energiesparer vor dem Herrn und außerdem, wie ich in dreißigjähriger Beziehung immer mal wieder erfahren durfte, ein genialer Ingenieur und Bastler, aber für unseren speziellen Fall, denkmalgeschütztes Haus in Stadtlage (kein Wald, nur eine Tankstelle neben dem Haus, nicht mal 2000qm Grund, kein Windrad möglich) hat er auch keine übezeugende Lösung. Allerdings, ich habe ihn gerade mal darauf angesprochen, bekam er bei eurem Projekt glänzende Augen: etwas Solarthermie mit Speicher in der Scheune (oder gar ein Speicherteich?), diese seltsame Eisheizung, falls ihr Kälte im Sommer braucht? Der Brunnen schien ihm vielversprechend, falls ihr noch einen Senkbrunnen habt, in dem das abgekühlte"Heiz"brunnenwasser entsorgt werden kann.
Sein Rat: sucht euch einen Energieberater, der auch mal um die Ecke denken kann, eure Heizung wird niemals ein Geldsparmodell werden, aber vielleicht eines, mit dem man ökologisch, sozial und auch finanziell durchaus leben kann.
Sein Rat: sucht euch einen Energieberater, der auch mal um die Ecke denken kann, eure Heizung wird niemals ein Geldsparmodell werden, aber vielleicht eines, mit dem man ökologisch, sozial und auch finanziell durchaus leben kann.