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ᐅ Einfamilienhaus über Renteneintritt hinaus finanzieren?


Erstellt am: 19.06.20 13:43

Altai26.06.20 10:30
nordanney schrieb:

Was aber aufgrund des Effektes der ersparten Zinsen eine deutlich kürzere Laufzeit bedeutet als heute mit 3% zu tilgen (8% Zinsen und 1% Tilgung sind keine 30 Jahre Laufzeit!). Da brauchte man gar nicht mehr als 1% Tilgung, um schneller zu sein, als die meisten Bauherren/innen heute.

Tja, das nennt sich Leben. Soll ich heute auf das Haus verzichten, weil ich morgen geschieden werden könnte? So what, dann wird das Haus eben verkauft, wenn ich es mir nicht mehr leisten kann. Aber ich hatte bis dahin wenigstens eine schöne Zeit.

Wir Deutschen sind da einfach zu spießig und unflexibel.

Zum ersten Teil: die Rate ist erstmal trotzdem doppelt so hoch bei 8% Zinsen und 1% Tilgung wie bei 1,5% Zinsen und 3% Tilgung... das muss man dann auch erstmal können.

Und zum zweiten Teil: sehe ich auch so. Ich möchte nicht mit Miesen aus der Sache gehen, aber wenn irgendwas sein sollte... in 13 Jahren kriege ich keine Anschlussfinanzierung, weil gerade arbeitslos oder krank, als Beispiel... dann habe ich 14 Jahre schön gewohnt, mit den Kindern - die in 14 Jahren vermutlich aus dem Haus sind. Und kann sicher auch locker die Restschuld ablösen. Es ist nicht der Plan, aber wenn es so sein sollte... ist es eben so.
nordanney26.06.20 10:39
Altai schrieb:

Zum ersten Teil: die Rate ist erstmal trotzdem doppelt so hoch bei 8% Zinsen und 1% Tilgung wie bei 1,5% Zinsen und 3% Tilgung... das muss man dann auch erstmal können.
Jein, doppelt so in % ja, in absoluten Zahlen nicht. Damals waren die Häuser auch nicht so teuer (ausgefallene Architektur, Energieeinsparverordnung, Smart Home, hohe Preissteigerungen usw. lassen grüßen). Es konnten sich die Menschen genauso ein Haus leisten wie heute (oder auch nicht).
Altai26.06.20 12:18
nordanney schrieb:

Jein, doppelt so in % ja, in absoluten Zahlen nicht. Damals waren die Häuser auch nicht so teuer (ausgefallene Architektur, Energieeinsparverordnung, Smart Home, hohe Preissteigerungen usw. lassen grüßen). Es konnten sich die Menschen genauso ein Haus leisten wie heute (oder auch nicht).
Dafür hat man heute auch ein höheres Einkommen. Also jedenfalls wenn ich mal gucke, was unser Tarif so hergibt für vor 25 Jahren und jetzt (bei gleicher Einstufung).
Müsste ich 9% Annuität tragen, wäre es jedenfalls völlig unmöglich, ein Haus zu finanzieren.
nordanney26.06.20 12:34
Altai schrieb:

Müsste ich 9% Annuität tragen, wäre es jedenfalls völlig unmöglich, ein Haus zu finanzieren.
Heute ja, früher nein. Die Relation Einkommen - Hauspreis war damals besser.
BackSteinGotik26.06.20 23:24
nordanney schrieb:

Heute ja, früher nein. Die Relation Einkommen - Hauspreis war damals besser.

Exakt - höhere Hauspreise sind nur eine Seite der Medaille - die sehr viel höheren Grundpreise die andere.
Gelbwoschdd27.06.20 00:49
Also ich würde mich auch nicht wohlfühlen wenn unser Kredit ins Rentenalter gehen würde. Denn das sind dann doch mit Sicherheit oft die Häuser welche total verwahrlosen, weil man sich nicht leisten kann was dran zu machen. Ganz zu schweigen von den Mehrkosten die man für ein und das selbe Objekt an Zinsen bezahlt. Wir werden für unser Haus irgendwas zwischen 20k und 25k an Zinsen und Gebühren zahlen je nachdem wie wir die Anschlussfinanzierung stricken. Bei den 25k ist es im schlechtesten Fall gedeckelt. Gut wir mussten nur 220k Kredit aufnehmen und haben für unser Neubauprojekt vor 5 Jahren noch inkl. Grundstück und Außenanlagen sowie aller Nebenkosten in Bayern deutlich unter 400k gezahlt. Unser Einkommen ist niedriger als von den meisten Forenusern hier, aber wir kommen mit der aktuellen Rate von ca. 1200 Euro gut klar. Wir werden wohl mit 50 abbezahlt haben oder es noch etwas strecken bis vielleicht 53 wenn die Zinsen niedrig bleiben, denn dann bringen wir unsere Bausparer mit 1% Guthabenzins nicht ein und nehmen nochmal nen etwas höheren Kredit zur Nachfinanzierung auf. Dass man heute für dieses Geld kaum noch was vernünftiges bekommt ist auch klar, da hatten wir echt Glück, aber bis in Rente abzahlen zu müssen kann ich mir nicht vorstellen, könnte aber auch daran liegen, dass unsere Rente nicht die üppigste sein wird.
Wir leben jedenfalls schon jetzt gut mit kaum Verzicht, überlegen allerdings auch gut in was wir investieren. Wir brauchen nicht immer die neuesten und besten Handys, TVs oder Autos, wenngleich ich ein neues Geschäftsauto fahre und fahren auch höchstens 1 mal im Jahr größer in Urlaub. Wir laden häufig Freunde und Famile zum grillen ein und da gibts auch nie Billigfleisch vom Discounter sondern nur vom Metzger aus der Region. Jeder hat andere Schwerpunkte in seinem Leben, aber man sollte schon versuchen auf dem Boden zu bleiben und sich genau überlegen was man sich leisten kann und was nicht.
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