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ᐅ Einfamilienhaus im Großraum Stuttgart noch finanzierbar?


Erstellt am: 15.09.20 00:49

Scout16.09.20 07:53
Maschi33 schrieb:

In dem Fall bleiben nach Nebenkosten ~1.700€ zum Leben für eine kleine Familie. Das ist in Städten wie München oder Stuttgart vermutlich nah an der Armutsgrenze.
So wie ich das verstehe ist das doch nur begrenzt in der Elternzeit?
Maschi33 schrieb:

Aber dann in einem Haus für 1 Million wohnen wollen/müssen. Die armen Kinder...
Zumindest gehen die Kinder dann in eine Kita, in der man Deutsch nicht erst als Fremdsprache lernen muss und später in einen Schuklsprengel, in der die Gefahr "abgezogen" zu werden und Prügel zu beziehen deutlich geringer ausfallen dürfte. In Großstädten tendenziell immer seltener sowas und da wirkt die Wohngegend und somit die bezahlten Immobilien-Preise als guter Prädikator.
BackSteinGotik16.09.20 08:00
Bei Kitas muss man sich im Regelfall bewerben und dort wird auch oft durchmischt. Und ob die Segregation in der Schule funktioniert? Selbst wenn - als dann "relative Unterschicht" in der Oberschicht (alles Geld für das Haus) werden die Kinder dann halt mental ob ihrer Armut "abgezockt" - und die Mutter wegen ihrer Vernachlässigung der Kinder durch Erwerbstätigkeit. Naja, irgendwas ist halt immer..
Ybias7816.09.20 08:03
Scout schrieb:

So wie ich das verstehe ist das doch nur begrenzt in der Elternzeit?


Zumindest gehen die Kinder dann in eine Kita, in der man Deutsch nicht erst als Fremdsprache lernen muss und später in einen Schuklsprengel, in der die Gefahr "abgezogen" zu werden und Prügel zu beziehen deutlich geringer ausfallen dürfte. In Großstädten tendenziell immer seltener sowas und da wirkt die Wohngegend und somit die bezahlten Immobilien-Preise als guter Prädikator.

Würde ich nicht unterschreiben. Bei uns (auf dem Dorf mit super Anbindung) ist der Bodenrichtwert bei 120 € / qm. In Berlin-Neukölln 400 € / qm. Wenn ich richtig verstehe isz deine These: je teurer desto unwahrscheinlicher das man in Problemgebieten/bezirken lebt.
Tassimat16.09.20 08:10
Auch in Problembezirken kann es teuere Grundstücke geben. Das ist kein Indikator. Wer aber nicht gerade neu zugezogen ist weiß genau, welche Bezirke problematisch sind und welche nicht. Wo man wohnen will und wo nicht. Auch auf dem Spielplatz spricht sich schnell rum, welche Schule gut und welche Brennpunkt ist.
Ich schlage einen anderen Indikator for: Je höher die Quote an Eigenheimen im Vergleich zu Mietwohnungen ist, desto weniger "Brennpukt" ist das Viertel.
Scout16.09.20 08:46
Tassimat schrieb:

Ich schlage einen anderen Indikator for: Je höher die Quote an Eigenheimen im Vergleich zu Mietwohnungen ist, desto weniger "Brennpukt" ist das Viertel.
Jau. Und in Vierteln, in denen in der Hauptsache Einfamilienhaus stehen und diese für 800 TE aufwärts angeboten/gebaut werden wird selbst für Mieter die Luft dünn. In den dortigen Grundschulen wird man kaum Problemklientel finden können, zumindest nicht so reichlich wie in Mehrfamilienhaus-Gegenden mit halb so hohen m2-Preisen wie 5 km weiter.
Scout16.09.20 08:52
Ybias78 schrieb:

Würde ich nicht unterschreiben. Bei uns (auf dem Dorf mit super Anbindung) ist der Bodenrichtwert bei 120 € / qm. In Berlin-Neukölln 400 € / qm. Wenn ich richtig verstehe isz deine These: je teurer desto unwahrscheinlicher das man in Problemgebieten/bezirken lebt.
Bei euch auf dem Dorf wird fast jeder in Eigentum leben, right? In Neukölln kaum einer (ganz Berlin als Stadt hat um die 10% Eigentümerquote), die Miete zahlt eh das Amt und für die anderen gibts einen auf den Mietdeckel. So what?

In Wilmersdorf zahlst du 1500 Euro/m2, in Grunewald 2500 Euro/m., also fast das vierfache bis sechsfache. Eigentümerquote ist dort sowieso am Höchsten in ganz Berlin. Wo wird man also in Berlin eher ein Problemviertel finden, wo die besseren Schulen? Wohin werden junge Eltern eher ziehen, das nötige "Kleingeld" vorausgesetzt?