ᐅ Einfamilienhaus Baukostenkalkulation - passt das?
Erstellt am: 28.06.24 16:08
nordanney schrieb:
Oh Gott! Manuelle Rollläden. Wie in der 60er Jahre Mietwohnung.Du darfst mich auch beim Namen nennen. Als wenn 60er Jahre Mietwohnungen Rollladen gehabt hätten.nordanney schrieb:
Eigentlich kennst Du doch die Diskussionen um die "nötige" Ausstattung hier.Nicht nur eigentlich. Aber Deine Beispiele finde ich wirklich herabwürdigend. Nur weil Du zur Zeit gerade die Möglichkeit hast, alles in neu, selbst und dadurch bezahlbar in einem Mainstream-Niveau aufzuwerten, heisst das noch lange nicht, dass Ausstattungen, die dem nicht entsprechen, 60er Jahre Standard, Mietswohnungstandard oder anderem sozialen Niveau (Minimalstandard) sind.nordanney schrieb:
Das ist keine negative Wertung von mir.hm, dann lese mal selbst.Town & Country ist übrigens für mich eh nicht der Durchschnitt. Der Durchschnitt, der für 3000/qm angeboten wird, das pendelt sich bei dem überregionalen Heinz von Heiden (mit einigen Sonderausstattungen) und den regionalen in gleicher Liga ein. Gleich daneben liegt Viebrockhaus, die mit dem günstigsten Paket auch nicht sehr viel teurer kommen.
Also, jetzt zur Frage:
MrNeubau2024 schrieb:
Ist es realistisch, dass ich in NRW (Nähe Ruhrgebiet) mit 460k inkl. Baunebenkosten, Außenanlagen etc. ein schlüsselfertiges Einfamilienhaus bekomme (ca. 160-175qm Wohnfläche, nicht unterkellert).MrNeubau2024 schrieb:
Viel selbst ist leider nicht möglich. Ich glaube schon, dass wir uns mit Standard (=Mittelklasse?) zufrieden geben.Nein!N
nordanney28.06.24 20:20ypg schrieb:
hm, dann lese mal selbstDu hast meinen Beitrag irgendwie gar nicht gelesen, oder?Ich habe die Frage des TE mit „Ja, aber…“ beantwortet. Das aber ist ein Standard wie Town & Country ohne Extras.
Und diesen Standard habe ich beschrieben.
ypg schrieb:
Der Durchschnitt, der für 3000/qm angeboten wird,Richtig, der Durchschnitt. Der Standard von Town & Country liegt halt darunter (ohne Aufmusterung).Du selbst sagst ja auch, dass der normale Standard bei 3.000€/qm liegt.
ypg schrieb:
Aber Deine Beispiele finde ich wirklich herabwürdigend.Echt? Und dann selbst sagen, dass der Durchschnitt halt was besseres ist und damit auch teurer. Vielleicht möchte der TE ja eine unterhalb des Durchschnitts bauen? Oder weiß gar nicht, was der 3.000€/qm Durchschnitt ist.Ich würdige niemanden herab. Aber so wie ich es geschrieben habe, kommt es doch täglich hier rüber. Wer schreibt hier, dass ihm einfachste Ausstattung reicht?
nordanney schrieb:
Wer schreibt hier, dass ihm einfachste Ausstattung reicht?Wer fragt denn nach einfachster Ausstattung?N
nordanney28.06.24 22:37ypg schrieb:
Wer fragt denn nach einfachster Ausstattung?Niemand. Das war gar keine Frage.Der TE fragt nach, ob er mit seinem Budget bauen kann.
Ich sage ja, mit einfachster Ausstattung.
Du sagst nein und unterstellst, dass ihm die von mir genannte Ausstattung nicht reicht.
M
MachsSelbst28.06.24 23:08Ist doch klar, dass ein Baufinanzierer einem immer einreden wird, man solle mit 3.000 EUR/m² eher mehr planen.
Der Hochzeitsplaner quakt einem auch jede Menge Nonsens auf, weil er Geld verdienen will, nach dem Motto "Man heiratet doch nur einmal, da wollen Sie doch wohl keine nackten Stühle haben, usw."
Aber gut, wenn man wirklich wenig selbst kann, alles machen lassen muss und vermutlich Parkett, Wände in Q4, die 50 EUR/m² Fliese, Villeroy & Boch Keramik, Grohe Armaturen, 4 Netzwerkdosen pro Raum, usw. für "Standard" hält... Dann wird man schon bei 3.000 EUR/m² landen.
Kompletter Garten inkl. Zaun, Einfahrt, Rasen, Bäume hier übrigens zum Freundschaftspreis von 50.000 EUR zu haben.
Also nein. Wenn man das alles will, dann reicht euer Budget nicht aus. Aber vielleicht wohnt man ja lieber im eigenen Haus und läuft über Laminat wie ein Hartz IV- Empfänger, statt in der Mietwohnung?
Geht mir jedenfalls so und ich bin in 25 Jahren schuldenfrei.
Der Hochzeitsplaner quakt einem auch jede Menge Nonsens auf, weil er Geld verdienen will, nach dem Motto "Man heiratet doch nur einmal, da wollen Sie doch wohl keine nackten Stühle haben, usw."
Aber gut, wenn man wirklich wenig selbst kann, alles machen lassen muss und vermutlich Parkett, Wände in Q4, die 50 EUR/m² Fliese, Villeroy & Boch Keramik, Grohe Armaturen, 4 Netzwerkdosen pro Raum, usw. für "Standard" hält... Dann wird man schon bei 3.000 EUR/m² landen.
Kompletter Garten inkl. Zaun, Einfahrt, Rasen, Bäume hier übrigens zum Freundschaftspreis von 50.000 EUR zu haben.
Also nein. Wenn man das alles will, dann reicht euer Budget nicht aus. Aber vielleicht wohnt man ja lieber im eigenen Haus und läuft über Laminat wie ein Hartz IV- Empfänger, statt in der Mietwohnung?
Geht mir jedenfalls so und ich bin in 25 Jahren schuldenfrei.
N
nordanney29.06.24 10:16MachsSelbst schrieb:
Ist doch klar, dass ein Baufinanzierer einem immer einreden wird, man solle mit 3.000 EUR/m² eher mehr planen.Sorry, ist nicht der Baufinanzierer, der es einem einredet. Es ist der Bauherr, dessen inzwischen normalen Wünsche dazu führen. Und deshalb nimmt der Baufinanzierer diesen 3.000€/qm entsprechend auf.Davon abgesehen - aus meiner Praxis mit gewerblichen Immobilienbauern - sehe ich die 3.000€/qm im Geschosswohnungsbau schon länger nicht mehr. Dort wird überall teurer gebaut. Klar, der vom Kunden gewünschte Standard muss erreicht werden und natürlich gibt es dabei auch keine Eigenleistungen.
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