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ᐅ Eigenkapital richtig einsetzen


Erstellt am: 14.04.13 11:08

G
gerrko
14.04.13 11:08
Hallo,

ich habe noch eine Frage die mir brennt.

Wir haben geringfügiges Eigenkapital. Welche Variante ist besser um dies einzusetzen? Oder ist dies völlig egal?

Variante 1: Kauf des Grundstücks und Finanzierung des Hauses und der Baunebenkosten

Variante 2: Finanzierung des Grundstücks und des Hauses und Zahlung der Baunebenkosten aus dem Eigenkapital

Grundstückspreis und Baunebenkosten sind etwa gleich hoch. Was wäre für uns bei der Absprache der Baufinanzierung mit der Bank besser?

Vielen Dank.
Y
ypg
14.04.13 12:20
Eigentlich spielt es keine Rolle, da ein vorhandenes Grundstück (also ein vorher "bar" gekauftes oder geerbtes oder anders erworbenes Grundstück) als Eigenkapital bei der zukünftigen Finanzierung berücksichtigt wird und ein Finanzierungs-Darlehen als Ganzes (Grundstück, Haus, Baunebenkosten, Eigenkapital) gesehen wird.
1) Wenn Ihr also jetzt kauft, aber erst in einem halben Jahr bauen wollt bzw eine Finanzierung ausrechnet, gelten die Konditionen von dann. Kann gleich bleiben, kann etwas nach oben gehen, kann aber auch besser sein.

2) Wenn Ihr jetzt schon finanziert (mit barem Kapitaleinsatz als Eigenkapital), dann müsst Ihr Euch auf Bereitstellungszinsen einstellen. Meist 0,25% pro Monat. Außerdem müsst Ihr in einer bestimmten Zeit das Darlehen abrufen. Mit Müssiggang bei der Planung ist es dann vorbei, Ihr wärt dann also im Zugzwang mit dem Hausbau. Außerdem gibt es meist die Auflage, das Eigenkapital vorab für den Bau bzw. Kauf einzusetzen, bevor das Darlehen abgerufen wird.

Variante 1 wäre entspannter und sinnvoller, wenn man damit rechnet, dass die Konditionen sich nicht grossartig erhöhen und Eure Planung und der Anfang vom Bauen sich erst zum Ende des Jahres, Anfang nächsten Jahres passiert. Dabei solltet Ihr aber einkalkulieren, dass etwas Eigenkapital zurückbehalten werden sollte zB für Küche.

Manche hier wären wohl der Meinung, unbedingt sich jetzt die günstigen Konditionen zu sichern, aber was wissen wir, wie es sich noch entwickelt?!

Das ist mein Halbwissen zum Thema, weil selbst angelesen und selbst jetzt in der Situation.
K
kleineelfe
03.07.13 15:20
HausbauBlog schrieb:
Hallo gerrko,

das ist wirklich völlig egal. Vorhandenes Eigenkapital wird mit in die Gesamtrechnung des Bauvorhabens eingerechnet. Die meisten finanzierenden Banken verlangen vor Abrufen der Darlehen den Nachweis zum Verbrauch des angegebenen Eigenkapitals. Sämtliche Ausgaben müssen der Bank als Rechnungsnachweis vorgelegt werden. Darüber muss ein Baubuch geführt werden.

Wofür das Eigenkapital nun verwendet wird, ist letztlich nicht entscheidend. Es ist lediglich wichtig, dass es für den Hausbau verwendet wurde und vor Abruf der Darlehen aufgebraucht wird. Dieses muss nachgewiesen werden.

Viele Grüße

Wie sieht es aus mit
- dem Kauf von Werkzeug, dass zum Ausführen von Gewerken in Eigenleistung benötigt wird?
- beim Kauf von Material von Privat? (Bsp. jemand hat Parkett gekauft, es gefällt nicht mehr und er verkauft es original verpackt weiter über eine Kleinanzeige, wie weise ich das nach?)

Vielen Dank!
D
Der Da
03.07.13 16:23
kleineelfe schrieb:
Wie sieht es aus mit
- dem Kauf von Werkzeug, dass zum Ausführen von Gewerken in Eigenleistung benötigt wird?
- beim Kauf von Material von Privat? (Bsp. jemand hat Parkett gekauft, es gefällt nicht mehr und er verkauft es original verpackt weiter über eine Kleinanzeige, wie weise ich das nach?)

Vielen Dank!
Genau für sowas solltest du dir mindestens 10 000 € als Eigenkapital übrig lassen. Dann stellt sich die Frage nicht. Unser Bank wollte jedenfalls für alles eine Rechnung sehen.
S
schubert79
03.07.13 18:40
Ich rate dir immer etwas Eigenkapital in der Hinterhand zu halten und erst später dann einzusetzen. Du musst sonst immer zur Bank wegen jeder Kleinigkeit rennen und eine Rechnung vorlegen...
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