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ᐅ EH 790T€, Finanzierung 480T€ - machbar mit unserem Monatsbudget?


Erstellt am: 15.02.23 02:55

Sunshine38715.02.23 20:43
B351721 schrieb:

Das ist ein guter Punkt. Wenn eventuell ein berufsbedingter Ortswechsel in den ersten 10 Jahren anstehen sollte, machen wir 50-100TEUR Verlust. Das ist das Risiko, das wir wohl eingehen müssten, wenn wir jetzt bauen wollen :-] Ich gehe auch von einer Seitwärtsbewegung der Immobilienpreise in den nächsten 5 Jahren aus und aktuell bauen wir ca. 40TEUR über dem stagnierenden Marktpreis.

Aber wenn es wirklich eurer Traum ist würde ich den jetzt verwirklichen. Denn es kann auch sein, dass in eure, Gebiet in den nächsten Jahren kaum mehr Grundstücke bebaut werden können und ihr mit eurem Neubau einen höheren Preis beim Verkauf erzielt. Da kann man nur in die Glaskugel schauen.
B35172115.02.23 20:44
fm-united schrieb:

wann wäre der Bau den fertig? Und wie viel Miete zahlt ihr aktuell? Ihr baut ja noch zusätzliches Kapital auf, das dann nach Fertigstellung des Hauses für die Außenanlagen genutzt werden kann. Vorausgesetzt, es kommen nicht endlose Sonderwünsche während der Bauphase hinzu ;-)

Danke, super Punkt, auf den ich erst gestern Abend gekommen bin (beim Suchen nach mehr Eigenkapital ;-) macht ungefähr 12TEUR aus und ist bereits eingerechnet.
B35172115.02.23 20:49
kati1337 schrieb:

Das ist im Grunde auch vernünftig. Wir machen das so, dass wir uns monatlich nochmal einen moderaten Betrag in ETF weglegen für die Restschuld. Alternativ, wenn man risikoaverser ist (wobei wir jetzt auch keine großen Risikoleute sind, wir machen nur Welt-ETFs), kann man das auch einfach auf Tagesgeld legen und einmal im Jahr sondertilgen. Wir haben einen Zinssatz der noch etwas unter den aktuellen liegt, daher erhoffen wir uns langfristig am Markt etwas mehr Rendite vom Geld, um dann einen größeren Betrag wegzutilgen wenn die Zinsbindung abläuft.

Generell, ob man's jetzt über Aktien oder andere Anlageformen macht, bin ich ein großer Fan davon, eine feste monatliche Rate zu ergänzen mit einer zweiten, monatlichen Rate die man privat und separat wegspart zu diesem Zwecke. Damit hat man auch die Flexibilität, wenn mal was außergewöhnliches passiert, darauf zugreifen zu können. Man muss allerdings dann die Disziplin haben, das nicht in den Karibikurlaub zu buttern. 🙂

Da traue ich mir so auf die Ferne ohne Bilder kein Urteil zu. Ich dachte bei den Baunebenkosten auch an andere Sachen als nur die Erdarbeiten. Stichwort: Baustrom, Bauwasser, Versicherungen, Hausanschlüsse (Strom, Wasser, Gas?, Telekommunikation, Mehrspartenhauseinführung), ggf Baubegleitung, ggf Energieberater, Vermessungskosten, Lagepläne, Behördengebühren / Anträge, ggf Architekt (je nachdem ob ihr mit GÜ baut oder einzeln vergebt), usw...

Pauschal auch schwer zu kalkulieren. Wir hatten in Niedersachsen gebaut, ebenes Grundstück - wir haben da so etwa 15k für Pflasterarbeiten ausgegeben - Auffahrt, Carport, Zuwegung, Hausumrandung und eine Terrasse. Den Rest konnten wir erst mal provisorisch selbst anlegen, Rasen und ein paar Beete. Aber je nach Anforderungen des Grundstücks kann das auch teurer werden, kommt auch drauf an was ihr haben wollt.


Küche alleine landet schnell bei 20k, je nachdem wir groß die werden soll. Das hat preislich auch alles angezogen. Was man da noch gerne vergisst sind Waschtische und Accessoires, das kommt auch drauf an was im Vertrag drin ist und was nicht. Bei manchen Bauunternehmen hast du quasi ein voll ausgestattetes Bad dabei, bei anderen musst du vieles selbst besorgen. Möbel (also Waschtische) sind aber selten dabei.

Zum Thema Puffer - wir haben einen Gesamtpuffer von roundabout 50k im Budget gehabt, den wir flexibel nach Priorität aufbrauchen werden. Da stecken auch unsere Außenanlagen mit drin. Wenn beim Bau irgendwas unvorhergesehenes teurer wird, dann fallen unsere Außenanlagen magerer aus oder kommen nach und nach - machen viele Nachbarn auch so, wir sind alle junge Leute und nicht reich. 😉
In 2023 kommt noch ein Anliegerbeitrag für den Straßenausbau, dessen höhe wir noch nicht kennen. Das Geld ist bei mir im Budget erst mal geblockt (die Worst Case Annahme)I, wenn's nicht so dicke kommt setzen wir dafür ne Photovoltaik aufs Dach oder ein schickes Garagentor oder so.
Wir fahren mit diesem Plan bisher ganz gut. Die Außenanlagen die eigentlich mal "üppig" vorgesehen waren sind aber schon bisschen zusammengeschrumpft durch ein paar Posten, die unvorhergesehen teurer wurden. Alles in allem kommen wir bisher aber gut hin. Und so oder so ähnlich muss man das mit dem Puffer auch verkaufen, denn die Bank erwartet bei der Finanzierung ja Nachweise über alles, auch über eure Eigenkapital-Ausgaben. Das heißt, wenn was über bleibt, dann müssen wir's quasi in Photovoltaik kippen, denn die Bank will ja, dass wir den abgemachten Betrag X ausgeben. 🙂


Super, vielen Dank für das Teilen der Überlegungen im Detail! Das klingt, als hättet ihr überall sinnvoll Puffer eingeplant, damit die Kosten auch mal drüber liegen können, ohne dass man gleich Schnappatmung kriegen muss, aber auch ohne euch im Gesamtvorhaben zu viel einzuschränken. Dieses gesunde Maß versuche ich auch gerade zu finden.

Annahmen für Küche, Möbel, Außenanlagen, erweiterte Baunebenkosten sind notiert :-)
B35172115.02.23 20:52
Sunshine387 schrieb:

Aber wenn es wirklich eurer Traum ist würde ich den jetzt verwirklichen. Denn es kann auch sein, dass in eure, Gebiet in den nächsten Jahren kaum mehr Grundstücke bebaut werden können und ihr mit eurem Neubau einen höheren Preis beim Verkauf erzielt. Da kann man nur in die Glaskugel schauen.

Glaskugel für während der Bauphase, stimmt, die muss ich noch einplanen ;-)) gleich mal googlen was so was kostet.
B35172115.02.23 20:53
An alle, die bisher geantwortet haben: Vielen Dank! Ihr seid der Hammer, ich hätte nicht gedacht, dass in <24h so viele qualifizierte, wirklich hilfreiche Antworten kommen. 🙂
Gelbwoschdd15.02.23 21:09
Hallo und Glückwunsch zu der soliden Situation.
Was ich mich noch frage ist, ob die Photovoltaik-Pflicht mit berücksichtigt wurde. Soweit ich weiß gibt es diese in Baden-Württemberg seit letztem Jahr für Neubauwohngebäude. Oder hat sich da was geändert? Das wären ja auch mal schnell einige Tausender mehr. Die sind aber natürlich gut angelegt, allerdings muss man sie auch erstmal investieren.