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Erstellt am: 02.06.17 09:39

77.willo05.06.17 16:46
11ant schrieb:
Häuslebauer (und noch viel schlimmer: -renovierer) sind Hardcore-Junkies in Sachen Patchfeldern und Cat.7-Strippen. Bei Mittelständlern bohrt man da noch dicke Bretter, und da bleiben viel häufiger gewachsene Verkabelungen bestehen. Auch in Elektro(nik)Foren dominieren die Privatanwender das Thema.


Na, dann - bitte: ich bin gespannt auf Deine Erklärung(en).

Guck in die ISO Norm oder google 5 Minuten. Das ist ein feststehender Begriff mit wenig Interpretationsspielraum. Sogar Wikipedia taugt für den Einstieg.
11ant05.06.17 19:31
77.willo schrieb:
Guck in die ISO Norm oder google 5 Minuten.
Ist es sehr schlimm, wenn ich mich "ersatzweise" mit 26 Jahren Berufserfahrung in diesem Metier begnüge ?

Schöner hätte ich gefunden, Du hättest mir in fünf Minuten höchstpersönlich erläutert, wo ich nach Deiner Ansicht das Thema nicht verstanden hätte. Da hätte ich bestimmt mehr gelernt als aus Wikipedia.
77.willo06.06.17 02:34
Strukturierte Verkabelung ist ein Begriff aus der professionellen Gebäudeausstattung im mittelgroßen bis großen Maßstab und hat im privaten Bereich nichts zu suchen. Wie auch immer deine Berufserfahrung ist, die ich auf keinen Fall anzweifeln werde, sie wird kaum zu einer Neudefinition dieses Begriffes oder betreffender Normen führen. In einem Einfamilienhaus will man alle Dosen zu einem zentralen Punkt führen und dann dort, wenn gut gemacht, ein zentrales Patchpanel installieren. Das ist so ziemlich das Gegenteil einer strukturierten Verkabelung.

Eine strukturierte Verkabelung kommt dann zum Einsatz wenn der unstrukturierte Einsatz (wie im Einfamilienhaus üblich) aufgrund begrenzter Leitungslängen nicht mehr möglich ist und das ganze segmentiert und erweiterbar gestaltet werden muss.
Ich habe hier etwas weniger hands on Berufserfahrung als Du, bin jedoch insgesamt sicher für eine vierstellige Anzahl an Jahren und zehntausende von Quadratmetern strukturierter Verkabelung auf mehreren Kontinenten verantwortlich - was auch immer das zur Debatte beiträgt... [emoji3]
11ant06.06.17 13:07
77.willo schrieb:
Wie auch immer deine Berufserfahrung ist, [...] sie wird kaum zu einer Neudefinition dieses Begriffes oder betreffender Normen führen.
Warum nicht ? - normative Kraft des Faktischen heißt das.
77.willo schrieb:
In einem Einfamilienhaus will man alle Dosen zu einem zentralen Punkt führen und dann dort, wenn gut gemacht, ein zentrales Patchpanel installieren. Das ist so ziemlich das Gegenteil einer strukturierten Verkabelung.
Und genau das IST eine strukturierte Verkabelung. Zwar angemessen rudimentär, klar, aber das ergibt sich schlicht aus der geringen Komplexität eines Einfamilienhauses, in dem schon Etagenverteiler mit Kanonen auf Spatzen geschossen wären. Ein Einfamilienhaus besteht ja auch typischerweise nur aus einem einzigen Brandabschnitt. Ein theoretisches nächstes Fluchttreppenhaus in höchstens 30 m Entfernung stünde da schon auf dem Nachbargrundstück
Kaspatoo06.06.17 13:12
Könnt ihr eure Diskussion vielleicht woanders weiterführen per privater Nachricht? das Hilft dem Threadersteller in keinster Weise weiter.
so etwas macht den Thrad einfach kaputt, keiner hat mehr Lust zu lesen und bei so vielen Antworten kommt dann auch nichts konstruktives von außen mehr dazu.
Schade für das Thema.
11ant06.06.17 13:35
Kaspatoo schrieb:
Könnt ihr eure Diskussion vielleicht woanders weiterführen

Oder gerne auch gar nicht. Ich hatte deswegen nicht per PN gefragt, weil mich eine verständliche alternative Erklärung im Thread gefreut hätte.
verkabelungeinfamilienhaus