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ᐅ Echtholz-Hybridboden statt Parkett?


Erstellt am: 19.10.2022 21:29

Hendrik1980 19.10.2022 21:29
Liebes Forum,

wir haben heute Parkett bemustert und sind in diesem Zusammenhang vom Verkäufer auf einen neuartigen Holzboden der Firma Hywood hingewiesen worden.
Angeblich sei der Boden aufgrund seiner Verarbeitung deutlich Wiederstandsfähiger gegen Dreck, Kratzer und Feuchtihkeit. Der Hersteller wirbt damit, dass man ihn auch in Badezimmern verlegen könne.
Außerdem muss der Boden nicht regelmäßig geölt werden - im Vergleich zu Parkett. Darüber hinaus ist er auch noch etwa 20Euro günstiger pro m2 - im Vergleich zu dem von uns präferierten Parkett.
Da wir kleine Kinder haben und das Parkett auch in Küche und Esszimmer verlegen wollen, klingt das für uns nicht uninteressant.

Hat jemand Erfahrungen mit solchen Böden?

ateliersiegel 19.10.2022 21:52
Erfahrung damit habe ich keine.
Meine Einschätzung:
Solche Verbundstoffe sind immer mit Kunststoff gemischte Materialien.

Kunststoffe haben wir bis auf den Grund der Meere und wir sollten möglichst wenig davon mehr produzieren bzw. in die Welt bringen.

Holz ist wunderbar und hat seinen Charme, WEIIL es ist wie es ist.
Dazu gehört, das man es auch pflegt.
Das ist eine Arbeit, die einen daran erinnert, worauf es im Leben wirklich ankommt.

🙂

Hendrik1980 19.10.2022 22:03
Es ist reiner Holzboden ohne Kunststoffzumischung

SaniererNRW123 19.10.2022 22:10



Na ja, wenn ich die Wahl zwischen einem natürlich Holzboden und dieser Mikrometer-Designschicht aus Holz + was weiß ich mit Harzen gemischt habe, fällt mir die Entscheidung ganz leicht...
Das ist besseres Laminat zu einem deutlich höherem Preis. So wie Designboden die teurere Variante von Vinyl ist 🙄

KlaRa 26.10.2022 11:11
Hallo "Hendrik".
Zu dem von Dir angefragten Thema möchte ich folgendes beitragen:
Das Produkt "Hywood" wird durch den Hersteller "ter Hürne" im NRW-ischen Südlohn hergestellt.
Der Begriff "Hybridboden" klingt revolutionär, er ist es aber nicht! Bereits vor ca. 25-30 Jahren gab es diese Bodenbelag-Plankenart, nur damals liefen sie unter dem (nicht genormten) Begriff "Furnierböden".
Wie auch heute wurde damals oberhalb eines Trägermaterials (bei Hywood ist dies angabegemäß eine MDF-Platte) eine meist 0,15mm dünne Furnierschicht aufgeleimt und versiegelt.
Unter "Echtholzboden" würde ich diese Belagart nicht laufen lassen, Hybridboden klingt unauffällig und um Zweifelsfall kann man mit dem dünnen Furnier das "Echtholz" begründen. Zum Parkett mutiert diese Belagart aber dadurch keinesfalls!
Ob der Bodenbelagtyp auch in Feuchträumen EInsatz finden kann, darüber ist mir nichts bekannt. Im Produktdatenblatt wird jedenfalls nicht konkret auf diesen Verwendungszweck hingewiesen.
Warum man lange nichts von Furnierböden hörte, lag wahrscheinlich an der
a) geringen Kratzfestigkeit und
b) an der Unmöglichkeit der Oberflächenrenovierung. Genauso wie auch bei Laminatböden.
Da Furnierböden immer mit einer Versiegelung ausgeliefert werden, ist es auch nachvollziehbar, dass ölen und wachsen (als mehr oder weniger anfallende Pflegemaßnahme) entfallen muss.
-------------------
Jede Belagart hat sicherlich ihre Existenzberechtigung.
Man muss halt die Vor- gegen die Nachteile abwägen.
Dazu gehört jedoch, die Materialeigenschaften zu kennen.
Der Verkaufspreis ist sicherlich in gewisser Weise an die Materialeigenschaften gekoppelt.
Für "billig Geld" kan man keinen hochwertigen, auch für strapaziöse Objektbedingungen geeigneten Bodenbelag erwarten.
Die Entscheidung für oder gegen einen Kauf muss jeder nach entsprechender Abwägung für sich alleine treffen.
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Ich hoffe, mit meinen Anmerkungen einen Lichtblick ins Dunkel der Kenntnisse geworfen zu haben,
Gruß und viel Erfolg: KlaRa

Hendrik1980 26.10.2022 11:17
Wow! Danke für die ausführliche Erläuterung und die tolle Einschätzung!
Unser Bauleiter hatte sich knapper, aber im Ergebnis ähnlich geäußert.
Wir haben uns inzwischen für echtes Parkett entschieden.
Zumal uns von mehreren Seiten auch erklärt wurde, dass man Parkett nicht zwangsläufig alle 2-3 Jahre ölen müssen, sondern dass es ausreichend würde, es feucht und mit Seife zu wischen, dadurch würde die Oberfläche mittelfristig auch verwachsen.
Hier wurden wir auf lokale Beispiele in Wirtshäusern verwiesen, die mit Parkett ausgestattet wurden und die nur sehr unregelmäßig geölt werden.
parkettholzbodengeöltbodenbelagölenmaterialeigenschaften