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ᐅ Dachfenster von roto schließt nicht mehr richtig


Erstellt am: 23.01.10 18:16

august7223.01.10 18:16
Hallo,

ich bräuchte einmal einen kompetenten Rat:

Wir haben ein kleines Dachfenster von Roto (Baujahr 1981). Das Fenster läßt sich problemlos öffnen und schließen. Jedoch drückt bei geschlossenem Fenster das Dichtgummi nicht wirklich fest auf den Rahmen, was im unteren Bereich des Fensters zu einem leichten Lufteintritt führt.

Welche Reparaturmöglichkeiten habe ich ? Gibt es irgendeine Verstellschraube, die den Anpressdruck beeinflusst, könnte etwas locker sitzen (wenn ja, was) ?

Ich möchte das ungern durch eine Lage "Dichtband" reparieren, sondern einigermaßen (im Rahmen meiner Möglichkeiten) professionell.

Ich freue mich auf Eure Tipps Solltet Ihr mehr Infos brauchen, laßt es mich wissen.
august7204.02.10 12:50
Tja, hat niemand Erfahrung mit diesen Fenstern ?

Bei roto wollte man mir auch nicht helfen. Wollte natürlich schon, gegen Bezahlung...

Ich würde mich über Hilfe freuen
Romeo Toscani04.02.10 20:58
Ich kenn das Roto-Fenster nicht, aber ich hatte bei meinen Holzfenstern (BJ 1995) ein ähnliches Problem .. öffnen/schließen funktionierte problemlos, jedoch drückte es den Flügel nicht gleichmäßig auf den Rahmen.
Beschlag verstellen brachte nichts, da sich der Fensterflügel leicht verzogen hat und das Problem auslöst.
Den Fensterbauer gibts seit Jahren nicht mehr, also musste ich mir selber helfen. Neue Fenster kaufen (obwohl ich bei einem Fensterhändler arbeite) bringt nichts, weil das a) eine Mietwohnung ist und b) der "Mangel" so geringfügig ist, dass er höchstens als Schönheitsfehler durchgeht.

Hab an diesen Stellen nachträglich Dichtungen angebracht, und das Problem existiert seitdem nicht mehr.
Ich nehme an, dass ich diese Dichtung alle paar Jahre wieder erneuern muss, da die sicher nicht ewig darauf halten, aber um die paar wenigen Euro braucht man sicherlich nicht diskutieren.
august72 schrieb:

Bei roto wollte man mir auch nicht helfen. Wollte natürlich schon, gegen Bezahlung...

Was hast du gegen Bezahlung?
Oder glaubst du dass jemand, der aus der Ferndiagnose nicht mal weiß, wo das Problem tatsächlich existiert, dir ein knapp 30 Jahre altes Fenster wieder auf Vordermann bringt, und dafür kein Geld verlangt?
Oder selbst das Vorbeikommen, Anschauen und Probieren kostenlos anbietet?

Ich kann ja auch nicht, wenn ich einen 30 Jahre alten Golf fahre, bei dem was klemmt, im Internet fragen, was das sein kann und dann noch dazuschreiben: "Bei VW hab ich schon angerufen, die wollen das nicht machen. Wollen schon, aber gegen Bezahlung ..."
august7205.02.10 13:09
Naja, das mit einer zusätzlichen Dichtung wollte ich eigentlich vermeiden.

> Was hast du gegen Bezahlung?

Im Grunde genommen gar nichts. ABER: Der genannte Kundendienst hätte eine Anfahrt von wohl über 340 km gehabt. Außerdem fragte ich bei roto gezielt nach Tipps zur Eigenreparatur.

Wenn dann natürlich die Antwort in der Art ausfällt, daß man mir von vornherein einen Kundendienstbesuch empfiehlt - ohne mit einer Silbe auf meine Fragestellung einzugehen -, zeugt das nicht gerade für den Service eines Unternehmens (sozusagen "Thema verfehlt" . Insbesondere da die Mail sehr nach standardisiertem Textblock klang und man auf eine zweite Nachfrage überhaupt nicht mehr reagierte. Das läßt einen schon ärgerlich werden. Könnte man sich den "Kundenservice via E-Mail" auch sparen oder besser korrekt in "Hotline für kostenpflichtige Reparaturanfragen" umbenennen.

Der Vergleich mit dem VW hinkt auch etwas. Wenn ein komplexes Konstrukt wie ein Fahrzeug "nicht mehr fährt", dann kann dies zig Ursachen haben. Bei einem einfachen mechanischen Fenster sollte man schon in der Lage sein, die ein oder andere übliche Fehlerquelle zu benennen. Oder findest Du nicht ?

Trotzdem vielen Dank soweit
rotofensterdichtung