ᐅ Bodenplattenbauer, Gutachten der Stadt
Erstellt am: 24.03.2012 18:33
Kira94 24.03.2012 18:33
Kira94 schrieb:
Hallo zusammen,
unser Haus muss auf Pfählen errichtet werden (Tiefe 3,5-4m). Kein Problem, wussten wir im Vorfeld. Der Verkäufer der Fertighausfirma meine damals beim Kauf des Hauses mit 2000-3000€ sehe man viel, denn der Bagger wäre ohnehin vor Ort und für diese Euros bekäme man viel Beton. Nun meint der Bodenplattenbauer (Baufirma = Kooperationspartner) das wäre auf keinen Fall um diesen Preis möglich. Haben jetzt einen konkreten Preis eingefordert, denn zuletzt standen 7000-10000€ im Raum. Wir wissen nun nicht was bei einer Bodenplattengröße von 78qm + 50qm Garage gerechtfertigt ist. Zudem will er die Bodenplatte etwas verstärken aber wie viel? Auch wissen wir nicht ob 9 bzw. 12 Pfeiler mit Garage ausreichen, denn diese Menge ist geplant für unser Holzständerhaus.
Wer kann uns einen Tipp geben bzw. sagen welche Kosten i.o. wären.
LG sonneHatten uns mit dem Bodenplattenbauer auf 10000€ geeinigt bei einer geplanten Tiefe von 4m.
Noch ein paar Angaben zum Bauplatz: Auf diesem Gelände stand vor Jahre noch eine Firma, die Stadt kaufte diese alten Gebäude auf, baute diese zurück und erschloss Bauplätze.
Sämtliche Gutachten wurden von der Stadt erstellt aus welchen hervorgeht, dass alle schädlichen Stoffe welche auch im Boden gefunden wurden beseitigt und entsorgt wurden. Daher gabs diesbezügl. kein Grund zur Sorge da auch die Umweltbehörde Prüfungen durchgeführt sowie eine Freigabe erteilt hat. Wir wussten, dass der Boden bewegt und aufgeschüttet wurde, deshalb auch die Planung mit Pfählen.
So und jetzt zum Super-Gau. Beim Graben des ersten Pfeilers war nach 5m immer noch kein gewachsener Boden in Sicht und jetzt kommts aber jede Menge kontaminierte Erde und zwar unserer Vermutung nach mit Heizöl.
Sofort wurde die Stadt, die Polizei, das Landratsamt und unser Anwalt eingeschaltet. Nun steht erst mal die Baustelle, Analysen und Untersuchungen folgen. Bereits nach einem Tag hat sich am Grund der Grube Flüssigkeit gesammelt, schätzungsweise 40-50 Liter. Die Umgebung stinkt penetrant. Die Nachbarn welche bereits Ihre Häuser gebaut haben, sind nun auch total verunsichert was unter Ihren Häusern nun los ist.
Wer hat nun dafür Sorge zu tragen das die geeigneten Maßnahmen eingeleitet werden und vor allen wer haftet und kommt für die Erdsanierungskosten auf.
Bauexperte 24.03.2012 19:25
Hallo,
Ich möchte nicht unken; deshalb halte ich mich mit meiner Vermutung zurück - schau in Deinen Notarvertrag, darin sollte alles geregelt sein, was die Kosten eventueller Erdsanierung nach Eigentumsübertragung betrifft.
Freundliche Grüße
Kira94 schrieb:
... Wer hat nun dafür Sorge zu tragen das die geeigneten Maßnahmen eingeleitet werden und vor allen wer haftet und kommt für die Erdsanierungskosten auf.
Ich möchte nicht unken; deshalb halte ich mich mit meiner Vermutung zurück - schau in Deinen Notarvertrag, darin sollte alles geregelt sein, was die Kosten eventueller Erdsanierung nach Eigentumsübertragung betrifft.
Freundliche Grüße
Der Da 24.03.2012 19:54
Ab zum Anwalt. Alles was nicht direkt im Notarvertrag steht, werdet WAHRSCHEINLICH ihr tragen müssen. Aber das kann dir hier keiner sagen. Da hilft nur ein Anwalt, der erstens die Verträge prüft und ggfs versucht nachzuweisen, dass ihr getäuscht wurdet oder so ähnlich.
Aber ein Forum kann dir hier nicht helfen.
Aber ein Forum kann dir hier nicht helfen.
Micha&Dany 26.03.2012 06:02
Hallo Kira
habt Ihr denn ein Bodengutachten anfertigen lassen?
(Möglichst VOR Grundstückskauf)
Was steht da drinnen?
Grüße
Micha 😉
habt Ihr denn ein Bodengutachten anfertigen lassen?
(Möglichst VOR Grundstückskauf)
Was steht da drinnen?
Grüße
Micha 😉
Der Da 26.03.2012 09:50
Bodengutachten gehen wenn nicht anders gewünscht nur bis 5 m... also jedenfalls bei uns.... Alles was darunter liegt erfassen die nicht.
Kira94 26.03.2012 14:26
so, heute waren der Bürgermeister, das Landratsamt (Umwelt), der Bauträger, die Bodenplattenfirma, unser Anwalt, die Polizei und das damals Rückbau beauftragte Unternehmen vor Ort. Es werden nun Boden- sowie Flüssigkeitsanalysen und Bodenbohrungen bis nächste Woche durchgeführt. Dann wissen von welcher Flüssigkeit wir reden, wie weit verbreitet und ab wann der gewachsene Boden anfängt.
Die Rechtslage ist nun relativ klar, denn im Kaufvertrag wird drei mal erwähnt, dass dieser Platz altlastenfrei ist. Zudem wird auf das Gutachten verwiesen, welches die Schadstofffreiheit bestätigt. Die Stadt weis dass wir diese belangen bzw. diese für den Erdaustausch verantwortlich machen werden. Wenn die dann belangen ist nicht mehr unser Thema.
Die Rechtslage ist nun relativ klar, denn im Kaufvertrag wird drei mal erwähnt, dass dieser Platz altlastenfrei ist. Zudem wird auf das Gutachten verwiesen, welches die Schadstofffreiheit bestätigt. Die Stadt weis dass wir diese belangen bzw. diese für den Erdaustausch verantwortlich machen werden. Wenn die dann belangen ist nicht mehr unser Thema.
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