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ᐅ Bewertung Bauvorhaben und Baukostenschätzung Einfamilienhaus


Erstellt am: 15.04.23 12:47

Bau_BAY15.04.23 18:36
Vielen Dank zunächst für die zahlreichen Antworten. Die Region Ingolstadt ist absolut korrekt, wobei uns eher die umliegenden Ortschaften gefallen als etwas direkt in der Stadt oder ihrem Speckgürtel. In diesen Ortschaften liegen sowohl das Bestandshaus als auch die verschiedenen Baugrundstücke.

; ,

Zum Bestand: Das Haus ist mit ca. 180 m² und dem Grundstück von 500 m² etwas größer als wir für einen Neubau planen würden. Das ist natürlich nett. Leider hat es eine Gasheizung und mit ca. 15.000 kWh/Jahr einen recht hohen Energiebedarf. Den Austausch müssten wir als größere Investition in den nächsten Jahren einplanen. Fehlen würden ggü. einem Neubau die Lüftungsanlage und Netzwerkdosen (Das wäre zumindest im Arbeitszimmer schon schön). Den Bädern und teilweise den Böden sieht man die 15 Jahre Alter hier und da an, deren Erneuerung würden wir jedoch längerfristig planen. Insofern kommen zu dem Kaufpreis in den nächsten Jahren schon noch einige Positionen. Sonst ist es aber in einem sehr gepflegten Zustand und grundsätzlich sofort bezugsbereit. Der Grundriss wäre für uns i.o. und die Außenanlage schön angelegt. Bestandteil ist auch hier eine Doppelgarage mit Vorraum als Kellerersatz.

Eine Fertig-Doppelgarage aus Beton habe ich mit 6x8 m angefragt. Hier sollten mir zeitnah konkrete Angebote vorliegen, dann werde ich eine Info haben ob die hier angesetzten Kosten realistisch sind und Rückmeldung geben.

Danke auch für den Tipp bzgl. Ringgrabenkollektor, das werden wir berücksichtigen.



Die konkreten Tipps & Preise sind sehr wertvoll, danke dafür. Zum Grundpreis für das Flair 152 würde ich demnach deine genannten Kosten für RC2 Fenster und Elektro zzgl. Böden (100 €/m² *150 m² = 15.000€) und Malerarbeiten (geschätzt 15.000 € ???) rechnen. Damit liegen die Baukosten bei 362.500 € (312.500 € + 15.000 € + 5.000 € + 15.000 € + 15.000 €). Das entspricht 2.400 €/m² und ist damit exkl. Nebenkosten noch weit von 3.000 €/m² entfernt oder habe ich dich falsch verstanden?

Mit geht es auch nicht darum Town & Country in den Himmel zu loben, sondern vielmehr zu verstehen, weshalb ein lokaler GU nicht bei einem ähnlichen Preis liegen kann. Die 3.800 €/m² bei vergleichbaren 156 m² sind ja z.B. eine ganz andere Welt.
Allthewayup15.04.23 19:44
Bau_BAY schrieb:

Mit geht es auch nicht darum Town & Country in den Himmel zu loben, sondern vielmehr zu verstehen, weshalb ein lokaler GU nicht bei einem ähnlichen Preis liegen kann. Die 3.800 €/m² bei vergleichbaren 156 m² sind ja z.B. eine ganz andere Welt.
Ich habe neulich auf FB einen Kommentar eines "Kataloghausanbieters" gelesen zu der Frage wie sie so billig anbieten können. Ein Teil der Antwort bestand darin, dass das durchoptimierte Grundrisse sind und demnach die Abläufe immer die gleichen sind. Ein großer Faktor sind somit Einsparungen durch Synergien und ein niedriger Planungsaufwand für das einzelne Vorhaben, etc.

Ich kenne das Flair von Town & Country nicht und demnach auch nicht dessen Leistungsspektrum. Das Geschäftsmodell ist aber fast bei allen gleich: günstiger Einstiegspreis mit den "lebensnotwendigen" Dingen und Spaß kostet dann eben.

Für uns Stand jedoch fest, das wir uns den Stress eines Hausbaus nicht antun um dann auf dem gleichen Niveau zu wohnen wie wir auch an "jeder Ecke" mieten könnten.

*Edit:
Habe gerade nachgerechnet, es sind sogar 4.016€/m² bei uns. Das hat aber damit zu tun, dass wir Passivhausstandard erreichen bei der Energieeffizienz, einen WU-Keller haben und einige andere teure Extras wie z.B. Ganzglasbrüstung von UG bis OG, 120x60cm Feinsteinzeug, KNX und anderes Zeugs das Geld kostet. Wir beschweren uns aber auch nicht über die Kosten pro m², ist schließlich "Hausgemacht" ;-)

Kannst dir ja gerne mal unseren Bau ansehen, wenn du aus der Gegend bist und dir einen Überblick verschaffen wie schnell du die Euros zusammenbekommst für diverse Leistungen die du vielleicht gar nicht auf dem Schirm hast.
xMisterDx15.04.23 19:58
Ja... ist halt der klassische Porsche-Fahrer, der herablassend erklärt, in einen VW Golf würde er nicht mal einsteigen, wenn sein Leben davon abhinge.
Wer behauptet ein Town & Country Haus mit einfachem Standard sei nicht besser als ne durchschnittliche Mietbude, der hat sie nicht mehr alle. Punkt.

Ja, selbst wenn du alles machen lässt, wird es schwer auf 3.000 EUR/m² zu kommen.
Weil es ein durchgeplantes Haus ist und im Flair 152 gar kein Platz wäre für 125,7m Ganzglasbrüstung und du auch arge Probleme haben wirst, wenn du mit KNX ankommst. Das ist nicht vorgesehen und wird unfassbar teuer, wenn du es über den GU laufen lässt.
Wie übrigens alles andere auch. Französischer Balkon aus Edelstahl statt verzinktem Stahl kostete mich 200 EUR/Stück, jetzt bestimmt 400, usw.

Lass dich nicht ins Bockshorn jagen von Leuten, die jeglichen Bezug zur Realität verloren haben, weil sie zu den oberen 5% gehören 😉
CC35BS3816.04.23 10:21
Ich bin beim Neubau. Auf die 785.000 Bestandshaus kommen mit Makler noch 65k Kaufnebenkosten dazu. Für 850 sehe ich euch auch im Neubau, bei 1-2 Jahren bis zur Fertigstellung spart ihr ja auch nochmal einiges an.
Finde eure Kostenschätzung gut. Baunebenkosten realistisch, Garage leicht hoch, Außenanlagen sehr hoch geschätzt. Die 3000€/m2 könnten dafür leicht niedrig sein, aber das wird sich schon ausgleichen. Wobei man da bei Angaben aus dem Forum auch aufpassen muss, erst sind es 3800€ ohne alles (Baunebenkosten etc.) und man denkt ohje, auf einmal ist es dann aber ein Passivhaus mit Keller also technisch höchster Standard.
k-man202116.04.23 10:34
Pitiglianio schrieb:

Und Ringgrabenkollektor auf einem 400qm Grundstück könnte schwierig werden.
Bau_BAY schrieb:

Danke auch für den Tipp bzgl. Ringgrabenkollektor, das werden wir berücksichtigen.
Ringgrabenkollektor und 400-500qm kann sehr gut funktionieren, das hängt wesentlich von der notwendigen Heizlast, der freien Grundstücksfläche und anderen Faktoren ab. Die Solewärmepumpe ist bei niedrigen Temperaturen wesentlich effizienter als eine Luftwärmepumpe, also bitte das Thema nicht so schnell aufgeben.
ypg16.04.23 11:10
Bau_BAY schrieb:

Mit geht es auch nicht darum Town & Country in den Himmel zu loben, sondern vielmehr zu verstehen, weshalb ein lokaler GU nicht bei einem ähnlichen Preis liegen kann.
Town & Country ist ein überregionaler GU im Franchising, eher in der günstigeren Kategorie eingeordnet.
Es gibt weit aus teurere GUs, von der Qualität abgesehen. Aber auch Qualität spielt natürlich eine Rolle, Stichwort Bauleistungsbeschreibung.

Bau_BAY schrieb:

Hier im Forum werden derzeit die 3.000 €/m² ja eher als untere Grenze für einen Einfamilienhaus Neubau genannt.
Nein, das liegt am unterschiedlichen User.
3000€/qm Wohnfläche benenne ich zb als Durchschnitt für ein durchschnittliches Standardhaus.
Der Standard allerdings steht nirgendwo festgelegt. Unterschiede gibt es regional, da gibt es das NordSüd-Gefälle, aber auch Ballungsgebiete bzw Landstruktur spielt eine Rolle.
Bau_BAY schrieb:

solider und ordentlicher Standard ohne schischi
Bau_BAY schrieb:

Was kommen im Fall Town & Country noch für versteckte Kosten hinzu?
So versteckt ist vieles nicht. Alles, was bauseits genannt wird, kommt zb extra.
Dann kommen meist Ausstattungsupgrades dazu, die nichts mit Chichi zu tun haben. Meist sind es zusätzliche Steckdosen und Wechselschalter, Beleuchtung am Haus, größer e Badewanne, Thermostaten an der Dusche, zweite Dusche, ein, zwei bodentiefe Fenster mehr, höherer Kniestock, die Bodenbeläge, schönere oder komfortablere Treppe. Wenn man das alles zusammenrechnet, geht das in den 5stelligen Bereich, der auch höher ausfallen kann. Der Appetit kommt bei der Planung.

Deine Kalkulation ist recht solide und nicht realitätsfern. Vieles ist sehr großzügig geplant, das kann gut als Puffer dienen.
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