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ᐅ Berlin deckelt die Mieten - bringt's das?


Erstellt am: 19.06.2019 08:26

kaho674 19.06.2019 08:26
Die Berliner Mieter feiern die Entscheidung, dass die Mieten für 5 Jahre gedeckelt werden sollen. Die Vermieter bereiten schon die ersten Klagen vor.
Ist das nun eine Notbremse und hilft den Mietern, ihre Wohnungen zu behalten oder schreckt es potenzielle Wohnugsbauer eher ab und es werden keine Investitionen mehr getätigt und die Wohnungsnot verschärft sich?

Im Radio hört man meist nur die anklagenden Mieter, die Ihre Vermieter als Haie verunglimpfen und beschimpfen. Das die Baukosten und nötigen Investitionen sich in den letzten Jahren vervielfacht haben, sagt da keiner. Müssten diese Mieter die Wohnungen bauen, renovieren und von ihrem Geld bezahlen, wo läge die Miete dann?

Im Mietspiegel teste ich für Berlin ein Beispiel und lande bei 7 bis 8,50€. Da liegen wir in Leipzig schon höher. In Dresden hatten wir mal überlegt, Wohnungen zu bauen. Aber die Mieten von um die 8 Eus würden die Kosten nicht mal in 20 Jahren decken.

Noch vor ein paar Jahren haben wir gigantische Neubaublöcke abgerissen wegen Leerstand. Jetzt fehlen die billigen Wohnungen. Ist das alles nur ein unglückliches Zusammentreffen von Geburtenwachstum und Zinspolitik? Haltet Ihr die Berliner Entscheidung für richtig?

Scout 19.06.2019 09:05
kaho674 schrieb:

Im Radio hört man meist nur die anklagenden Mieter, die Ihre Vermieter als Haie verunglimpfen und beschimpfen. Das die Baukosten und nötigen Investitionen sich in den letzten Jahren vervielfacht haben, sagt da keiner.

Jein, das stimmt nur für die, die in den letzten Jahren die Wohnung gekauft und dann vermietet haben.

Dann gibt es natürlich noch die, die etwa eine Wohnung vor 15 Jahren für 1300 Euro/m2 gekauft haben und nun von der Flut mitgerissen wurden und die Miete von damals 5 auf nun 10 Euro erhöhen konnten. Wobei die Wohnung immer nur für 5 Euro kalt gerechnet wurde. Klar, man nimmt halt mit was man kann...im Job würde es ja auch niemand anders machen, Heizungsbauer etwa werden gerade gesucht und wieso sollte man sich als ein Solcher dann nicht spätestens beim Wechsel sich einen sehr kräftigen Schluck aus der Pulle gönnen? Oder gibt es da auch eine Lohnstopp damit die Baupreise bezahlbar bleiben, Wohnen ist ja schließlich ein Grundbedürfnis?
kaho674 schrieb:

Noch vor ein paar Jahren haben wir gigantische Neubaublöcke abgerissen wegen Leerstand. Jetzt fehlen die billigen Wohnungen. Ist das alles nur ein unglückliches Zusammentreffen von Geburtenwachstum und Zinspolitik?

Geburtenwachstum ist der geringste Effekt bei der Misere. Die Zahlen sind minimal. Da überwiegt

a) der Trend zu mehr Singlehaushalten und größeren Wohnungen

b) der Zuzug von mehr als 3 Millionen Migranten aus Osteuropa und der ganzen Welt, von denen die Meisten hier nur sehr bedingt wirtschaftlich auf eigenständig Füßen leben können/wollen/dürfen (wie auch immer). Bei den meisten zahlt das Sozialamt die ortsübliche Miete, egal wie hoch diese durch die erhöhte Nachfrage aus a) und b) mittlerweile auch ausfallen mag. Dazu kommt, eine Konzentration dieser Gruppe erfolgt vor allem in den Städten.


a) sowie nicht migrierte Altbewohner können aber den durch b) bedingten Anstieg in den Mieten nur noch schwerlich kompensieren, denn die Löhne steigen nicht wie beim Amt automatisch mit den Mieten.

Bei b) ist es also egal, das Amt zahlt ja immer höher Mieten. a) dagegen fallen daher als Nachfrager zunehmend aus.

Die Zinspolitik immerhin führt zu einem relativen Bauboom, der die gestiegene Nachfrage zumindest etwas zu dämpfen vermag.

Was das Land Berlin angeht so scheint aufgrund seiner Beliebtheit bei b) der Effekt besonders groß zu sein. Viele Bezirke wurden finanziell durch die Belastungen durch Mietübernahmen angeblich derart eingeschränkt dass sie kaum noch handlungsfähig sind. Ein Mietstopp ist für diese daher essenziell da man ansonsten bei anderen Lieblingsprojekten von RRG wie kaum funktionierende E-Busse oder kostenlosen Kitas einsparen dürfte.

OWLer 19.06.2019 09:16
Ich glaube, dass B ganz gewiss ein Faktor ist, aber beim Spezialfall Berlin die Gentrifizierung eine größere Rolle spielt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich schon mehrere Jahre nicht mehr in Berlin war, aber ein Großteil der Hipster aus meinem Abi-Jahrgang (OK, Hipster gab es damals noch nicht - aber passt schon) als Medien/IT/Startup nach Berlin gezogen ist. Die haben alle garantiert kein Problem mit 10€ Kaltmiete.

Dass die "gierigen" Vermieter bei diesen neuem Klientel durchaus auch im Bestand versuchen dieses Niveau zu erreichen, ist in meinen Augen nachvollziehbar.

Das soweit als Ergänzung zu s Beitrag. Mein derzeitiger (Noch-)Vermieter ist aus Berlin und hat seit 6 Jahren in der Wohnung die Miete nicht angehoben. Denke man muss da auch scharf zwischen Privatvermieter und den großen Konzernen unterscheiden.

kaho674 19.06.2019 09:32

Du meinst also, die Mieten in den Städten steigen so exorbitant, wegen des Zuzugs von 3Mio Migranten, die auch noch alle die Miete vom Amt gestellt bekommen? Da würd ich mal meine Zweifel anmelden. Vor allem, ob dass die Wohnungen sind, die auf dem Markt nachgefragt werden und fehlen.

Ich weiß nicht, wie es in Berlin ist, aber hier in DD sind Wohnungen für Flüchtlinge immer noch jede Menge da. Das sind aber nicht die, welche die Familien wollen. Was fehlt, sind die hübsch gelegenen Neubauten mit 5 Min. Fußweg zur Schule, Arbeit und Einkaufscenter. Die zu bauen kostet aber mehr als 8 Eus Miete.

aero2016 19.06.2019 09:35
Das Problem in Berlin ist sicherlich auch der fehlende Wohnraum. Angebot und Nachfrage...

Investoren dürften jetzt aber um
so mehr abgeschreckt sein, wer ist so blöd und kauft jetzt noch eine Wohnung in Berlin und vermietet sie?
Das dürfte dann das Problem mit den fehlenden Wohnungen eher noch verschärfen.

Anoxio 19.06.2019 09:35
Das wird nichts bringen. Ich denke der Effekt wird der sein, dass dann eben alle 5 Jahren die Mieten mehr oder weniger automatisch um das maximal Mögliche angehoben werden. Bei Neubauten wird auch die maximal mögliche Miete angesetzt werden.

Und mal ganz ehrlich, ich bin jetzt nicht so der Menschenfreund, dass ich Mietern "einfach so" ein paar Hundert Euro im Jahr schenke. Wenn eine Wohnung 800 Euro Miete erzielen könnte, verlange ich doch nicht nur 650 Euro. Ist im Grund zwar traurig, aber am Ende ist es mein Geld. Dazu noch die riesigen Probleme, sein Eigentum wieder in Besitz nehmen zu können, wenn die Miete nicht gezahlt wird oder der Mieter anderweitig Probleme bereitet. DA müsste meines Erachtens nach angesetzt werden.
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