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Erstellt am: 29.05.23 21:42

kati133706.06.23 09:06
ypg schrieb:

_wenn_ sie für sich etwas ändern wollen.

Wenn sie das nicht wollen kann man's ihnen aber auch nur bedingt ankreiden.
Ich hab' mal die ehemalige Schwiegermama in Spe einen Tag begleiten dürfen, die war Lehrerin an einer Förderschule. Sogar im ländlichen Raum.
Sie hat mir erzählt wie schwer es ist, diese Kinder zu motivieren. Und das ist wirklich eine der herzlichsten und liebevollsten Frauen die ich je kennengelernt habe.
Aber sie sagt, dass viele der Kinder aus einer sozialen Umgebung kommen, wo es noch niemand weit gebracht hat. Du kannst ein Kind nicht anspornen mit den Verlockungen die es bietet, ein gefestigtes Leben zu haben, weil die mit dem Konzept nichts anfangen können. Sie hat mal das Beispiel genannt "wenn du später mal einen schönen Beruf hast, dann kannst du mal schön in Urlaub fahren". Normale Kinder könnten das einordnen, aber ihre Schützlinge da waren in ihrem ganzen Leben noch nie in Urlaub. Die wissen weder was das ist, noch denken sie, dass ihnen was fehlt. Für sie ist das was sie kennen normal. Die starten quasi ins Leben mit der anerzogenen Gewissheit, dass alles Mist ist und alles Mist bleibt. 🙁
chand198606.06.23 09:43
kati1337 schrieb:

Wenn sie das nicht wollen kann man's ihnen aber auch nur bedingt ankreiden.
Ich hab' mal die ehemalige Schwiegermama in Spe einen Tag begleiten dürfen, die war Lehrerin an einer Förderschule. Sogar im ländlichen Raum.
Sie hat mir erzählt wie schwer es ist, diese Kinder zu motivieren. Und das ist wirklich eine der herzlichsten und liebevollsten Frauen die ich je kennengelernt habe.
Aber sie sagt, dass viele der Kinder aus einer sozialen Umgebung kommen, wo es noch niemand weit gebracht hat. Du kannst ein Kind nicht anspornen mit den Verlockungen die es bietet, ein gefestigtes Leben zu haben, weil die mit dem Konzept nichts anfangen können. Sie hat mal das Beispiel genannt "wenn du später mal einen schönen Beruf hast, dann kannst du mal schön in Urlaub fahren". Normale Kinder könnten das einordnen, aber ihre Schützlinge da waren in ihrem ganzen Leben noch nie in Urlaub. Die wissen weder was das ist, noch denken sie, dass ihnen was fehlt. Für sie ist das was sie kennen normal. Die starten quasi ins Leben mit der anerzogenen Gewissheit, dass alles Mist ist und alles Mist bleibt. 🙁
Oder, bezogen auf den letzten Satz: Mist für normal halten und nicht für das, was man vermeiden wollen sollte.

Wir haben ja die Hoffnung, dass auf außerunterrichtlichen Aktivitäten das passiert, was im Unterricht nicht passiert. Wenn Kids zum 1. Mal einen Zoo sehen, zum 1. Mal ins Kino kommen, zum 1. Mal eine Pflanze von der Saat bis zur Blüte begleiten, zum 1. Mal… beliebig erweiterbar.
Dann geht für einige ein Fenster auf, das in ihren Familien immer zu ist. Das kann dann evtl. Appetit machen, wo sonst keiner wäre.

Aber um das einzuordnen: Das trifft nichtmal an unserem Standort für die Mehrheit der Kinder zu, so weit ist es dann doch nicht.
Yaso2.006.06.23 12:21
WilderSueden schrieb:

Dein Optimismus in allen Ehren ... aber es gibt Kinder, denen nützt auch Ehrgeiz nicht viel. Wer in der ersten Klasse erst einmal Deutsch lernen muss, im Privatleben kein Deutsch spricht und zu Hause nur Fernseher und Playstation statt Büchern kennt, hat einfach eine um Welten schlechtere Ausgangsposition.

Ich möchte das gar nicht verallgemeinern. Mein gesamter Freundes- und Bekanntenkreis waren selbst solche Kinder, wie von dir beschrieben.
chand1986 schrieb:

Ich kenne dein Elternhaus nicht. Aber evtl. war trotz Analphabetismus der Erziehungsberechtigten ein fürsorgliches Elternhaus gegeben, in dem Bildung an sich einen Stellenwert hatte. Völlig ab davon ist die heutige Zeit mit der digitalen Ruhigstellmaschine für alle Fährnisse der Eltern-Kind-Beziehung nicht mehr mit damals zu vergleichen.

Ich denke das würde den Rahmen sprengen, ist ja eh schon OT. Nur kurz: meine Geschwister und ich und mein gesamter Freundeskreis ist, der damals genau so aufgewachsen ist, mit Atari und Nintendo, mit einer Bildungsfernen und an Bildung nicht interessierten Familie, heute da, wo uns sicher auch vor 30 Jahren die Leute nicht gesehen hätten, weil sie genau solche Gedankengänge hatten wie hier einige User.
xMisterDx06.06.23 12:42
Das mit der deutschen Sprache ist ein Problem, ja.

Ich hab mit nem Bengel zusammen gelernt, dessen Vater ich später an der Fachhochschule als Professor für Elektrotechnik lauschen durfte.
Bis heute fällt es mir schwer zu glauben, dass jemand nen Prof. als Vater haben und so unmotiviert und dämlich sein kann. Wenn ich mich entsinne, wurde der am Ende nicht mal für 1 Jahr übernommen, weil er ne 4 in der Prüfung hatte.

Ein anderer Prof. bei dem ich sehr viele Vorlesungen hatte, war Hauptschüler. Der hatte sich Stück für Stück von ganz unten nach (ganz) oben gerackert.

Es geht. Aber man muss mehr tun als die anderen und natürlich auch entsprechend intelligent sein. Das wird, auch wenn mans ungerne hört, zu nicht unerheblichen Teilen vererbt bzw. vom Elternhaus geprägt.

Und die Kinderlosen können sich hier mal ganz raushalten, denn die haben leider keine Ahnung. Ist so. Denn auch wir haben, als Doppelverdiener, ich im Außendienst, Hausbau, usw. oft wenig Zeit für die Kinder...
chand198606.06.23 18:27
Yaso2.0 schrieb:

Nur kurz: meine Geschwister und ich und mein gesamter Freundeskreis ist, der damals genau so aufgewachsen ist, mit Atari und Nintendo, mit einer Bildungsfernen und an Bildung nicht interessierten Familie, heute da, wo uns sicher auch vor 30 Jahren die Leute nicht gesehen hätten, weil sie genau solche Gedankengänge hatten wie hier einige User.
Find ich gut.

Wieso seid ihr deiner Ansicht nach trotz “schlechtem Start“ so gut gelaufen? Woran habt ihr euch orientiert, was hat euch angetrieben?
haydee06.06.23 21:04
Wir sind ja Dorf und die Kinder die in der Schule untergehen, sind die bei denen wir schon im Kindergartenvorstand diskutiert haben, rauswerfen wegen fehlenden Beiträgen oder zähneknirschend behalten. Somit ist gewährleistet das es Struktur, regelmäßige Mahlzeiten gibt und noch jemand ein Auge auf die Kinder hat. Oft wurde bzw. wird mit dem Jugendamt zusammen gearbeitet.