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ᐅ Bauherren/Frauenhilfe - nach Brand durch technischen Defekt


Erstellt am: 18.12.17 12:08

Susan210618.12.17 13:47
na das klingt ja auch spannend. ich werde mal nachsehen. Erfahrungswerte wären eben prima :-)
Bieber081518.12.17 14:03
Susan2106 schrieb:
Wiederaufbau zum Neuwert unter den Voraussetzungen dass ich dieses Gebäude genauso bzw. ähnlich errichte.
Jede Abweichung vom alten System (also bspw. Betonfertigteile statt Holzständer) müsstest Du doch vor allem mit der Versicherung besprechen, oder?

Meine Meinung: Jede denkbare Variante wird einige Monate kosten. Ob es am Ende ein oder zwei Monate mehr oder weniger sind, macht auf lange Sicht nicht viel aus. Wichtig sind:
- Ordnungsgemäße Wiederherstellung
- Kostenübernahmen durch die Versicherung.
Der Termin ist nur noch Prio 3, damit schon fast egal. Eine Übergangswohnung brauchst Du so oder so, es spielt keine Rolle, ob diese für drei, vier oder zwölf Monate gemietet wird.

Ich würde daher kaum nach Bauweisen suchen, die vermeintlich schneller ist, sondern alle Energie in die genannten Prioritäten stecken. Daneben kann man dann schauen, ob man mit Fingerhaus (wenn die es werden) einen beschleunigten Terminplan realisieren kann. Und Beruf und Familie/Freunde sind ja auch noch da, um die man sich kümmern sollte.
11ant18.12.17 16:50
Susan2106 schrieb:
Die Gebäudeversicherung sagt nun, Wiederaufbau zum Neuwert unter den Voraussetzungen dass ich dieses Gebäude genauso bzw. ähnlich errichte.
Ein Abriss bis zur Bodenplatte soll durchgeführt werden und dann der Wiederaufbau gestartet werden.
Da solltest Du am besten einen in Vertrags- und Baurecht bewanderten Anwalt einschalten. Nicht, daß es nachher Streit darum gibt, wie "genauso oder ähnlich" auszulegen ist.

Bei Raumaufteilung, Ausstattung usw. mußt Du Dich da evtl. sehr sklavisch am "alten" Haus orientieren.
Susan2106 schrieb:
Bodenplatte bleibt bestehen - Wiederaufbau auf vorhandener Bodenplatte
Das sollte für Fertighaushersteller heute kein Problem sein, das in diesen Maßen hinzukriegen.
Susan2106 schrieb:
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Häuser bereits "fertig" geliefert werden!
Da meinst Du wohl Raummodule, die es auch mit kompletten Bädern etc. gibt ? (von Dennert Massivhaus zum Beispiel). Ob das Zeit spart, wage ich zu bezweifeln: Vorfertigung an sich beschleunigt nichts, jedenfalls nicht mit individuellen Maßen. Lediglich wird in einer Halle vorgefertigt, auch wenn auf der Baustelle die Witterung dafür nicht passen würde.
haydee schrieb:
Glaube nicht, das es viel schneller geht. Bauantrag, Baugenehmigung, Klärung Versicherung, Hausteile werden bestellt, Haus gestellt, Innenausbau.
Der Part "Baugenehmigung" sollte unproblematisch sein, wenn es ein echter Wiederaufbau ist. Und da kann sich der Bürgermeister auch schön in der Presse mit feiern, daß die Verwaltung da mithilft.
Bieber0815 schrieb:
Jede Abweichung vom alten System (also bspw. Betonfertigteile statt Holzständer) müsstest Du doch vor allem mit der Versicherung besprechen, oder?
Auch bei der Genehmigung spielt das mit. Bei so Sachen wie der Heizung (heute ja mit der Dämmung gemeinsam betrachtet) wäre Rechtssicherheit wichtig, z.B. ob und wann ggf. der Bau nach dem alten Baujahr (also vor Energieeinsparverordnung 2014) bewertet würde.

Ich würde die Priorität klar darauf legen, daß auch ganz sicher das ganze wiederaufgebaute Haus übernommen wird. Kürzt man Dir das nur um wenige Prozent, kostet Dich das mehr als einige Monate längeres Übergangswohnen.
11ant18.12.17 17:34
P.S.: diesen Zeilen
Susan2106 schrieb:
Tragwerk des Daches: Krüppelwalmdach 45 - als Pfettendach mit Dämmung; Kniestockhöhe 1m (Ausführung darf jedoch nicht als Pfettendach erfolgen)
(ich vermute, aus der Baubeschreibung) kann ich geistig nicht ganz folgen: ein Pfettendach, das nicht als Pfettendach ausgeführt werden soll (?) :-(

Das aber nur so am Rande bemerkt, da vermutlich "nicht kriegsentscheidend".
ypg18.12.17 18:08
Liebe Susan,
Da hast Du nochmal Glück im Unglück, dass die Versicherung zu 100% den Wiederaufbau garantiert bezahlt.

Deshalb erklärt sich mir aber wirklich nicht, wegen der Ersparnis von sehr wenigen Monaten/Wochen, wo Du doch jetzt eh zwischenwohnen wirst, statt einer bodenständigen Firma mit einem Exoten liebzuäugeln.
Sich mit etwas, womit man sich nicht auskennt, jetzt mit Torschlusspanik, zu beschäftigen, könnte dazu führen, dass Du mit noch mehr Pech mit einem halben Haus leben musst, welches der Exot nicht zufriedenstellend oder mit anderen Problemen behaftet, übergibt. Ich glaube zwar nicht, dass sich die Versicherung auf einen Exot-Bau einlässt, aber ich verstehe es nicht, dass man selbst damit liebäugelt, wenn das Glück nicht gerade auf eigener Seite ist. Das Glück schmiedet man immer selbst - aber auch das Pech.
tomtom7918.12.17 23:36
FingerHaus bevorzugt dich bis du unterschrieben hast.
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