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ᐅ Baufinanzierung über 700k - Angebot in Ordnung?


Erstellt am: 04.06.21 20:08

BackSteinGotik05.06.21 11:08
Platoni89 schrieb:

20 Jahre würde uns reichen, nur die halbe Summe über 10 Jahre ist uns zu riskant.

Ich würde alles unter 20 Jahre und 3% Tilgung für viel zu riskant halten. Dann hast du in 20 Jahren noch 200.000€ Schulden - was machbar ist, wenn die Kinder anfangen zu studieren..

Deine Frau wird sicher 5 Jahre Teilzeit arbeiten, d.h. ihr liegt dann bei ~6000€ Netto. Bei 3% wäre die Tilgung bei >2500€. Wohnen wäre bei euch bei 50% vom Haushaltseinkommen..
Platoni8905.06.21 11:39
Ich verstehe eure Argumente völlig, dieselben Überlegungen haben wir natürlich auch.
Kurz zu unserer aktuellen Situation: Gerade zahlen wir rund 1500 Euro Miete warm, ohne Garten, ohne Parkmöglichkeit im Radius von 10 Minuten und die Kinder sollen auch nicht in der Stadt aufwachsen.

Genau wegen dieser Bedenken (monatliche Rate fast Hälfte des Einkommens) ist es uns ja ein Anliegen, diese unter 2000 Euro zu halten und eventuell regelmäßig sonderzutilgen.
Auch haben wir das Grundstück schon variabel finanziert und in den nächsten fünf Jahren Bauzwang - bei steigenden Hauspreisen und auch Zinsen ist das Zeitfenster, in dem das Projekt noch einigermaßen stemmbar ist, klein.
Auch unser Ruhegehalt würde ja die Weiterfinanzierung gewährleisten und mit Anfang 30 anzufangen ist sicherlich besser als mit Ende.
Dass die Rendite von ETFs (oder in unserem Fall nach etlichen belastbaren Parametern sorgfältig ausgesuchten Einzelaktien) nicht „sicher“ ist, ist uns bewusst, aber selbst in Seitwärtsphasen performt das Depot wesentlich lukrativer als das möglichst schnelle Abzahlen eines Darlehens.
driver5505.06.21 12:03
Platoni89 schrieb:

Auch unser Ruhegehalt würde ja die Weiterfinanzierung gewährleisten
Darauf würde ich mich nicht verlassen. Wollen sie da nicht schon seit Jahren ran, um „Gleichheit“ ggü. den Rentnern zu schaffen? Zu wünschen wäre es.
driver5505.06.21 12:05
BackSteinGotik schrieb:

Ja, es zeigt sich schon, dass einfach ein Zenit erreicht wurde. Selbst ein Doppel-A13-Lehrer-Paar wie hier fällt nun auch langsam aus dem Raster der möglichen Käufer - sofern nicht großzügige Eigenkapital-Spenden vorhanden sind.

Als DINKs wäre man hier gerade noch so im Rahmen - mit vielleicht 7000€ netto (PKV abgezogen) kann man 700.000€ Kredit noch angehen - knapp. Bei keinem großen Eigenkapital, niedriger Tilgung und dem Versuch schnell noch die "sichere" Rendite über ETF&Co. nebenher mitzunehmen merkt man, was hier wohl in 10 Jahren los sein wird, wenn die Zinsen deutlich steigen sollten. Da hilft dann auch die Verbeamtung nicht mehr, wenn die Raten steigen und die Buchwerte von heute schmelzen.

Daher - rechnen und gucken, ob du dein Projekt heute mit heutigen Konditionen + Zinsbindungen gut durchkriegst. Du musst in 20-25 Jahren fast alles geschafft haben. Große Berge Restschuld bei sicher höheren Zinsen ist nicht sehr schön, wenn man zusätzlich Höchstwerte für Grund- und Bau gezahlt hat. Nicht vergessen, die Immobilien-Preise sind zeitlich abhängig vom Zins.
Das unterschreibe ich zu 100%!
Es ist einfach pervers, was mittlerweile im privaten Bereich abgeht.
BackSteinGotik05.06.21 12:14
Platoni89 schrieb:

Ich verstehe eure Argumente völlig, dieselben Überlegungen haben wir natürlich auch.
Kurz zu unserer aktuellen Situation: Gerade zahlen wir rund 1500 Euro Miete warm, ohne Garten, ohne Parkmöglichkeit im Radius von 10 Minuten und die Kinder sollen auch nicht in der Stadt aufwachsen.

Genau wegen dieser Bedenken (monatliche Rate fast Hälfte des Einkommens) ist es uns ja ein Anliegen, diese unter 2000 Euro zu halten und eventuell regelmäßig sonderzutilgen.
Auch haben wir das Grundstück schon variabel finanziert und in den nächsten fünf Jahren Bauzwang - bei steigenden Hauspreisen und auch Zinsen ist das Zeitfenster, in dem das Projekt noch einigermaßen stemmbar ist, klein.
Auch unser Ruhegehalt würde ja die Weiterfinanzierung gewährleisten und mit Anfang 30 anzufangen ist sicherlich besser als mit Ende.
Dass die Rendite von ETFs (oder in unserem Fall nach etlichen belastbaren Parametern sorgfältig ausgesuchten Einzelaktien) nicht „sicher“ ist, ist uns bewusst, aber selbst in Seitwärtsphasen performt das Depot wesentlich lukrativer als das möglichst schnelle Abzahlen eines Darlehens.

Der gefühlte Zwang zu Handeln (Kinder, Schule, eigene Wohnung, explodierende Preise) ist natürlich eine fiese Triebfeder. Kenne ich auch. Das Phänomen ist aber auch gut beschrieben. Und, ganz klar, wenn es so weiter geht, gibt es für ganz, ganz viele keine Chance mehr.
Aber die Welt ist eben auch keine Einbahnstraße - so wie Welt-ETFs als Markt auf lange Sicht ganz sicher dein Stock-Picking schlagen, werden außer Seitwärts- auch Rückwärtsphasen kommen. Das Beispiel Japan Ende 1980 wäre ein Beispiel. Da bist du nun, 30 Jahre später, wieder leicht im Plus. Zins und Inflation sind zwei weitere Gespenster, die nun wieder auftreten. Und der Zins limitiert ganz hart die Preise, zumindest für diejenigen, die sie tatsächlich bezahlen müssen..
Zaba1205.06.21 12:40
700k€ Darlehen und nur 1800€ Rate ist ja lächerlich.

Ich habe ja schon eine Rate von 1600€ bei 418k€ und 0,3% mehr Zinsen, das waren vor 2,5 Jahren 3% Tilgung.

Viele verlieren einfach das Verhältnis zu einer gesunden Annuität um die liegt immer noch wie früher auch zw. 4-5%.

Niedrige Zinsen und niedrige Tilgung bedeutet einfach das der Kredit viel zu langsam getilgt wird und das ist bei den aktuellen Summen einfach „falsch“.

Und Nein nicht jeder investiert in Aktien und ETF um die niedrige Tilgung auszugleichen. Das sind wahrscheinlich sogar die wenigsten die dies machen.
tilgungzinsenrateetfs