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ᐅ Bauen auf bestehendem Grundstück


Erstellt am: 24.02.2020 11:52

whoknows 24.02.2020 11:52
Hallo in die Runde,

ich verfolge mal mehr mal weniger diverse Themen hier auf diesem Portal und wage mich selbst mal in den Ring zu springen.

Kurz zu mir, weiblich 30 Jahre überlege schon seit längerem zu bauen. Nun habe ich das Glück ein Grundstück aus Familienbesitz zu haben. Das Grundstück hat ca. 500qm und wurde von der Bank und einem Ortsansässigen Bauunternehmer um die 250.000 € (+/-) geschätzt, hier sind die Grundstückspreise dank der SAP echt abnormal.

Ich selbst verdiene aktuell noch 63.672€ Brutto im Jahr (13,5 Gehälter) werde aber durch einen Stellenwechsel alle 2. Jahre (Tarifvertrag Chemie) einen Gehaltssprung machen -> Ziel 85.000 € Brutto. Da wir intern noch in Fonds und Langzeitkonto einzahlen liegt mein jetziges Netto bei 2.700 €. Nebenbei verdiene ich noch etwas durch mein Kleingewerbe als Fotografin, das baue ich weiter aus und würde alles nur als Rücklagen einplanen.

Als Eigenkapital durch Tagesgeldkonto und Bausparvertrag verfüge ich zusätzlich 60.000 €

Meine Fixausgaben wie Miete, Strom, Handy, Internet, Versicherung, Auto belaufen sich monatlich auf 1.000-1.100 €, ich spare monatlich noch 900 € auf mein Tagesgeldkonto + Bausparer.

Am Wochenende habe ich das Angebot von Fingerhaus von 366.000 € bekommen, das Angebot des Ortsansässigen Bauunternehmer (Massivbau) steht noch aus. Ich rechne also mit Baunebenkosten und Außenanlage mal mit ca. 430.000 €. Ich weiß so eine Summe allein zu Stämmen ist ordentlich, wegen des Eigenkapital + Grundstück denke ich wäre ich definitiv Kreditfähig. Gerade am Anfang würde ich ungern mehr als 1.100 € Rate zahlen wollen. Mir ist bewusst, dass ich den Gürtel enger schnüren muss, allerdings ist der Wunsch nach Eigentum sehr groß und Eigentumswohnungen kosten im Schnitt in unserer Lage auch um die 300.000 € für 60qm. Findet ihr mein Vorhaben total unrealistisch?

Bitte um konstruktives Feedback,

Viele Grüße

ypg 24.02.2020 12:06
Gibt es Familie oder möchtest Du nur für Dich ein 366000-teures Fingerhaus bauen?
Ich würde mir als ausgesuchter Single etwas mehr Flexibilität bauen, sicherlich nicht ein Haus mit Satteldach und drei Schlafzimmer im Dachgeschoss, sondern etwas mehr auf meine jetzigen und späteren Bedürfnisse.

Wenn später eine Partnerschaft mit Nestbau nicht ausgeschlossen wird, würde ich definitiv noch mit dem Hausbau warten.

Wenn der Drang nach Eigentum so stark ist, dann würde ich eine Baukastenvariante bauen. Zumindest jetzt erst mal nur einen Bungalow, den man nach oben durch Ausbau erweitern kann. Dann liegt man auch nicht im unverschämten 400000€-Bereich, den sehr wahrscheinlich eine Bank mit nur einem Kreditnehmer nicht mitmachen wird.

whoknows 24.02.2020 12:11
ypg schrieb:

Gibt es Familie oder möchtest Du nur für Dich ein 366000-teures Fingerhaus bauen?
Ich würde mir als ausgesuchter Single etwas mehr Flexibilität bauen, sicherlich nicht ein Haus mit Satteldach und drei Schlafzimmer im Dachgeschoss, sondern etwas mehr auf meine jetzigen und späteren Bedürfnisse.

Wenn später eine Partnerschaft mit Nestbau nicht ausgeschlossen wird, würde ich definitiv noch mit dem Hausbau warten.

Wenn der Drang nach Eigentum so stark ist, dann würde ich eine Baukastenvariante bauen. Zumindest jetzt erst mal nur einen Bungalow, den man nach oben durch Ausbau erweitern kann. Dann liegt man auch nicht im unverschämten 400000€-Bereich, den sehr wahrscheinlich eine Bank mit nur einem Kreditnehmer nicht mitmachen wird.

Nein ich habe keine Kinder oder Mann, das Fingerhaus Angebot diente auch erst mal für mich zur Abschätzung, was meine Wünsche denn so kosten würden. Daher habe ich auch aktuell noch einen Vergleich mit einem Massivbau Unternehmer ausstehen. Würde aber dennoch gerne schon so bauen, dass es mit Kindern kein Thema wäre, zumal ich eh ein Büro brauche.

Der Bebauungsplan lässt kein Bungalow zu, nur Einfamilienhaus mit Satteldach. Ist eben in einem älteren Ortsteil im Dorf, da bin ich eingeschränkt in der Bauweise.

ypg 24.02.2020 12:26
whoknows schrieb:

nur Einfamilienhaus mit Satteldach.

Dann eben ein Einfamilienhaus mit Satteldach ohne es auszubauen.
Wie schon gesagt: gehe mal davon aus, dass Du allein diesen Kredit nicht bewilligt bekommst.

P.s. Ich hatte als Geschiedene mal ein Haus für mich allein. Das war den potenziellen Zukunftskandidaten zu 90% ein Dorn im Auge.
Männer wollen sich nicht ins gemachte Nest setzen. Natürlich gibt es noch die Art der Parasiten, aber die will man ja nicht.
Ich will hier keine Grundsatzdiskussion mit Männern führen, die anders denken, aber es war definitiv so meine Erfahrung.

whoknows 24.02.2020 13:01
ypg schrieb:

Dann eben ein Einfamilienhaus mit Satteldach ohne es auszubauen.
Wie schon gesagt: gehe mal davon aus, dass Du allein diesen Kredit nicht bewilligt bekommst.

P.s. Ich hatte als Geschiedene mal ein Haus für mich allein. Das war den potenziellen Zukunftskandidaten zu 90% ein Dorn im Auge.
Männer wollen sich nicht ins gemachte Nest setzen. Natürlich gibt es noch die Art der Parasiten, aber die will man ja nicht.
Ich will hier keine Grundsatzdiskussion mit Männern führen, die anders denken, aber es war definitiv so meine Erfahrung.

denke da hat auch jeder seine Ansicht zu

pffreestyler 24.02.2020 13:54
Genau so, wie ypg es schreibt, haben wir es gemacht. Unten 100 qm ausgebaut und oben gute 60 qm Reserve - mit Satteldach. Funzt zu zweit perfekt und wir sind deutlich günstiger als unsere Nachbarn, die gleich gleicher Größe alles fertig haben machen lassen (kann man natürlich nicht 1:1 vergleichen). Netter Nebeneffekt: im hohen Alter ist unten alles vorhanden und man muss nicht zwingend Treppen überwinden.
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