ᐅ Auszug aus Bodengutachten: Baugrundbeurteilung und Empfehlungen
Erstellt am: 19.11.17 14:35
H
Heiko123
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier uns plane derzeit die Errichtung eines Doppelhauses in Niedersachsen. Hierfür habe ich auf meinem Grundstück ein Bodengutachten erstellen lassen.
Leider kann ich hieraus nicht ersehen, ob mit hohen Zusatzkosten zu rechnen ist.
Hier der Auszug aus dem Bodengutachten :
5. Baugrundbeurteilung und Empfehlungen
Die anstehenden Geschiebelehme und Geschiebemergel sind setzungs-
empfindlich. Es wird eine Gründung auf einer statisch bewehrten Sohlplatte
empfohlen, die die potenziellen Setzungsunterschiede aus dem
unterschiedlichen Lasteintrag ausgleichen kann.
Der Mutterboden ist auszubauen und gegen eine Sandbettung aus Füllsand
einzutauschen, die lagenweise bis auf 98% der einfachen Proctordichte zu
verdichten ist.
Die Gründung des Gebäudes kann dann auf einer statisch bewehrten Sohlplatte
erfolgen, für deren Bemessung ein Bettungsmodul von
Kalksandstein=8 MN/m3
anzusetzen ist.
Die Sohlplatte ist mit einer Frostschürze zu versehen.
In den lastabtragenden Bereichen sollte ein Bemessungswert des Sohlwider-
standes von
σR,d = 140 kN/m2
nicht überschritten werden.
Es sind Setzungen von ca. 1,5-2 cm zu erwarten.
Kann mir hierzu jemand behilflich sein?
Vielen Dank
Heiko
Ich bin neu hier uns plane derzeit die Errichtung eines Doppelhauses in Niedersachsen. Hierfür habe ich auf meinem Grundstück ein Bodengutachten erstellen lassen.
Leider kann ich hieraus nicht ersehen, ob mit hohen Zusatzkosten zu rechnen ist.
Hier der Auszug aus dem Bodengutachten :
5. Baugrundbeurteilung und Empfehlungen
Die anstehenden Geschiebelehme und Geschiebemergel sind setzungs-
empfindlich. Es wird eine Gründung auf einer statisch bewehrten Sohlplatte
empfohlen, die die potenziellen Setzungsunterschiede aus dem
unterschiedlichen Lasteintrag ausgleichen kann.
Der Mutterboden ist auszubauen und gegen eine Sandbettung aus Füllsand
einzutauschen, die lagenweise bis auf 98% der einfachen Proctordichte zu
verdichten ist.
Die Gründung des Gebäudes kann dann auf einer statisch bewehrten Sohlplatte
erfolgen, für deren Bemessung ein Bettungsmodul von
Kalksandstein=8 MN/m3
anzusetzen ist.
Die Sohlplatte ist mit einer Frostschürze zu versehen.
In den lastabtragenden Bereichen sollte ein Bemessungswert des Sohlwider-
standes von
σR,d = 140 kN/m2
nicht überschritten werden.
Es sind Setzungen von ca. 1,5-2 cm zu erwarten.
Kann mir hierzu jemand behilflich sein?
Vielen Dank
Heiko
O
Osnabruecker08.01.21 11:02Heiko123 schrieb:
dass wir 5 Jahre nicht auf dem Grundstück bauen dürfen.Humor hat das Team ja anscheinend.... 😉
P
Pumpernickel107.09.21 23:51Heiko123 schrieb:
Hi zusammen,
lang lang ist es her. Danke nochmals für Eure Antworten. Damals war der Plan mit Team Massivhaus zu bauen. Der Vertrag war auch bereits unterzeichnet.
Nachdem wir das o.g. Gutachten vorgelegt hatten, (Wir haben ohne Keller gebaut), teilte uns Team Massivhaus mit, dass aufgrund der Bodenverhältnisse ca. € 35.000 Zusatzkosten entstehen würden. (Für ein bewehrtes Balkenrost mit Balkenkreuz) Dies deckte sich weder mit den Angaben des Geologen, welcher das Gutachten erstellt hat, eines bekannten Bauunternehmers, noch mit Euren Aussagen.
Wir sind daher von dem Vertrag mit Team Massivhaus zurückgetreten und habe 2018 zum Glück mit ortsansässigen Handwerkern gebaut.
Also immer schön aufpassen welche Extrakosten Euch die Bauunternehmen aufs Auge drücken wollen.
Viele Grüße
HeikoHallo,
Sehr interessanter Artikel von dir.
Ich beschäftige mich derzeit mit diesem Thema. Speziell fürstliche Vergütung seitens TM nach dem Bodengutachten. Dies habe ich bereits von mehreren Bauherren gehört, dass TM hier ordentlich draufschlägt. Aus dem mündlichen Gespräch mit dem Vertriebler versicherte er mir, dass die Erdarbeiten auch komplett extern vergeben werden können, sofern es bei TM zu teuer wäre. Stimmt das nun oder sind das auch nur "leere Versprechungen", da dies schriftlich nirgends zu lesen ist und man müsste hier gezwungenermaßen in den sauren Apfel beißen?
Hi,
die externe Vergabe der Erdarbeiten wurde uns angeboten. Jedoch gibt es hierbei zwei Dinge zu beachten:
1. ist die Vergütung die von Team Massivhaus angeboten wird um diese Position rauszunehmen sehr gering, so dass hier mit höheren Zusatzkosten gerechnet werden muss.
2. ist nur die externe Vergabe der Bodenarbeiten möglich, nicht die der Erstellung der Bodenplatte. Hier wären somit, die von Team Massivhaus angekündigten, hohen Zusatzkosten trotzdem entstanden.
Für mich war die Einzelvergabe unter Bauleitung eines örtlichen Bauunternehmers eindeutig die beste Wahl. Qualitativ liegen wir weit über dem Standard der üblichen Generalunternehmen und preislich wahrscheinlich sogar noch drunter. Wobei dies natürlich auch durch die unzähligen Stunden an Eigenleistung der Fall war.
Viele Grüße
die externe Vergabe der Erdarbeiten wurde uns angeboten. Jedoch gibt es hierbei zwei Dinge zu beachten:
1. ist die Vergütung die von Team Massivhaus angeboten wird um diese Position rauszunehmen sehr gering, so dass hier mit höheren Zusatzkosten gerechnet werden muss.
2. ist nur die externe Vergabe der Bodenarbeiten möglich, nicht die der Erstellung der Bodenplatte. Hier wären somit, die von Team Massivhaus angekündigten, hohen Zusatzkosten trotzdem entstanden.
Für mich war die Einzelvergabe unter Bauleitung eines örtlichen Bauunternehmers eindeutig die beste Wahl. Qualitativ liegen wir weit über dem Standard der üblichen Generalunternehmen und preislich wahrscheinlich sogar noch drunter. Wobei dies natürlich auch durch die unzähligen Stunden an Eigenleistung der Fall war.
Viele Grüße
Ähnliche Themen