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ᐅ Auswahl Heizsystem, Gasbrennwerttherme+Solar, oder Luftwärmepumpe


Erstellt am: 08.02.12 20:03

René8108.02.12 20:03
Hallo werte Gemeinde,

wir kommen bei unserer Entscheidung für die Heizungswahl nicht weiter.
Egal wieviel Menschen, Freunde und Fachleute wir fragen, genausoviele unterschiedliche Antworten erhalten wir.

Entscheiden können wir uns nicht zwischen einer Gasbrennwerttherme mit Solarunterstützung oder einer Luftwärmepumpe.
Eine Erdwärmepumpe kommt aus Kostengründen und einem Wassereinzugsgebiet nicht in Frage.

Der Architekt hat mit der Planung begonnen und bisher waren wir für die Gastherme, aber je länger wir überlegen und umher fragen, desto unsicherer werden wir.
Ursprünglich wollten wir weg von Gas und Öl, aber der Anschaffungspreis lässt einen überlegen.

Hier mal die Fakten:


  • Winkelbungalow mit ~130qm Wohnfläche
  • kein Keller
  • kein ausbaufähiges Dach
  • Fußbodenheizung
  • evtl Warmwasseranschluss für Waschmaschine und Geschirrspüler
  • Mischung aus 2- und 3-fach Verglasung
Was würdet ihr in unserem Fall machen?

Wir haben starke Zweifel was die Kosten in solchen harten Wintertagen angeht.

Könnt ihr uns mal mit brauchbaren Zahlen versorgen? Welche Kombination wäre gut? Welche wäre die kostengünstigste im Jahr?
Ich traue den ganzen Verkäufern nicht so recht.


mfg
€uro09.02.12 08:33
Hallo,
René81 schrieb:
...Was würdet ihr in unserem Fall machen?..
Das sind häufig gestellte Fragen. Einfach mal die SuFu benutzen.

Ohne den tatsächlichen Bedarf (Leistung, Energie) zu kennen, wird das ein trüber Blick in die Glaskugel. Solarthermieanlage macht im Einfamilienhaus kaum Sinn, daher wenn Gasbrennwert, dann mit verbesserter Dämmung (15% Regel).
René81 schrieb:
...Ich traue den ganzen Verkäufern nicht so recht.
Das ist durchaus berechtigt. Beiträgen von anonymen Autoren würdest Du dagegen vertrauen?

v.g.
€uro09.02.12 18:36
René81 schrieb:
...Den Verbrauch kennen wir noch nicht, der Architekt sitzt grad bei der Planung.
Der Verbrauch ergibt sich erst in Zusammenhang mit der technischen Lösung. Primär ist der Bedarf.
René81 schrieb:
...Steine werden 24er Porotonsteine mit ner 140mm Dämmung. Vielleicht macht die Aussage mehr Sinn.
Leider nicht! Wenn das so einfach wäre, könnte man sich jede aufwendige Berechnung ersparen.

v.g.
René8109.02.12 19:05
Entschuldige, aber woher soll ich den Bedarf kennen, wenn ich noch nicht im Haus wohne?!
Mehr als nur Zahlen kann ich auch nicht nennen, dazu kann ich noch sagen, dass wir zu dritt sein werden.
Die Erfahrungen soll doch nicht auf meinen Bedarf zugeschnitten sein - ich möchte einfach nur gute oder schlechte Erfahrungen von anderen Mitgliedern erfahren.
ZB welche Modelle kann man empfehlen und welche nicht. Oder der eine oder andere hat gute oder schlechte Erfahrungen mit diesem oder jenem Heizungstyp gemacht.

mfg
€uro09.02.12 22:50
René81 schrieb:
Entschuldige, aber woher soll ich den Bedarf kennen, wenn ich noch nicht im Haus wohne?!
Den kann (sollte) man vorher berechnen, sofern das Gebäude, der Klimastandort und das Nutzerverhalten (z.B. gewünschte Raumtemperaturen) definiert sind.
Oder kaufst Du einfach ein Auto ohne vorher zu wissen wie hoch der Verbrauch sein wird?

v.g.
Erik_I22.02.12 15:58
Hallo Rene81,


insgesamt ist der Planungsprozess von einem Haus ein iterativer Prozess. Neben den eigenen Wünschen, den Anforderungen durch die Anzahl, ggf. auch Alter/ Gesundheitszustand der Nutzer, den Standortbedingungen, den äußeren Veränderungen wie Energiepreisentwicklung, gesellschaftlichen Veränderungen, sowie den gesetzlichen Bestimmungen, baurechtlich als auch auf Fördermittelseite, dem eigenen Budget usw. usw. entwickelt sich am Ende euer Haus. Beteiligte an solch einem Prozess waren bisher der Bauherr und der Architekt, der eine Vielzahl der genannten Rahmenbedingungen berücksichtigen kann.
Wie Ihr festgestellt habt, ist die Materie hoch komplex, der Anspruch bei Euch und den anderen Beteiligten ist, das Optimum zu entwickeln und möglichst keinen Kardinalfehler zu begehen. Nach unserer Meinung gehört in der Planungsphase ein Energieberater an den Tisch, gerade wenn der Architekt dies anscheinend nicht umfänglich Leisten kann bzw. dieses Feld nicht abdecken kann.
Wahrscheinlich aus Kostengründen, ggf. wegen der Grundwassersituation, vielleicht aber auch aufgrund der Thematik „Altersgerechtes Bauen“ habt Ihr Euch für einen Bungalow entschieden.
Durch die Festlegung, dass eine Fußbodenheizung realisiert werden soll, ist erst einmal der Grundstein gelegt, das alle möglichen Heizungsvariationen umgesetzt werden können. Ziel einer Energieberatung, die auch von einem entsprechend qualifizierten Heizungsbaumeister durchgeführt werden kann, sollte ersteinmal sein, einen entsprechend hohen bauphysikalischen Standard der Außenhülle zu realisieren, da Fenster, Dach und Wände Nutzungsdauern von 25 – 40 Jahren haben sollten. Hier stellt sich natürlich die Frage warum z.T. 2 und 3-fach Verglasung realisiert wird, wobei man wissen muss, dass sich die Qualität eines Fensters aus Rahmen, Glas und Einbau zusammen setzt. Hier sollten derzeit Gesamt-U-Werte von 0,95 eingebaut werden.
Durch den hohen energetischen Standard und die Fußbodenheizung, können Heizungsanlagen eingebaut werden, mit kleinen Leistungen. Z.B. moderne Gas-Brennwertgeräte können sich den Bedarf heute anpassen (Modulation) und sind am Markt schon mit Leistungen um die rund 2 KW zu bekommen.
Informationen gibt es vom Energieberater, Heizungsfachmann oder der Stiftung Warentest. Leider ist der letzte Test von Gas-Brennwertgeräten von Mitte 2010, sollte aber einen wertvollen Anhaltspunkt über die Vor- und Nachteile der Anlagen liefern.

Gruss
architektgasfußbodenheizungdachverglasungverbrauchenergieberater