ᐅ Außenwände um 4cm schief gemauert
Erstellt am: 11.03.2017 20:51
Sparstrumpf 12.03.2017 08:43
OK es scheint als stehen wir vor einem größeren Problem dann. Filigrandecke wurde bereits aufgesetzt und betoniert. Das ist nun sehr ernüchternd, der Rest des Rohbaus lief sonst gut... Nur diese eine verflixte Wand Müssen morgen dann das Gespräch suchen.
Iktinos 12.03.2017 11:26
Sparstrumpf schrieb:
Laut Bauleiter wäre dies wohl unbedenklich (Statik), nur muss nun der Putzer diesen Murks ausgleichen auf Kosten des Rohbauers. In welche Richtung neigt sich die AW? Bild?Wer gleicht die Kosten des Außenputzes und nachfolgender Kosten - andere Dübel, Schrauben, Aufsatzringe für Elektriker usw. aus? Die DIN gibt eindeutige Winkel- und Maßtoleranzen vor; ca. 4 cm sind ein Vielfaches davon!
Weshalb hat Dein BL diesen Murks nicht früher bemerkt?
11ant 12.03.2017 13:33
Mycraft schrieb:
4cm sind nicht nur nicht unbedenklich sondern sogar mehr als bedenklich!Ich sehe das zweischneidig: einerseits ist die Aussage, das sei statisch unbedenklich, nicht ganz falsch. Einstürzen wird das Haus nicht davon, daß man darauf weiter baut. aber: das gilt selbstverständlich nicht mit der gleichen statischen Berechnung, die müßte neu gemacht werden !
Und das ist erheblich teurer, als die Wand einzureißen und neu hochzuziehen.
Sparstrumpf schrieb:
OK es scheint als stehen wir vor einem größeren Problem dann. Filigrandecke wurde bereits aufgesetzt und betoniert.Uiuiui, wie steht die betreffende Wand denn zur Spannrichtung der Decke ? ... allerdings, mehr als eine Restchance nicht abbrechen zu müssen sehe ich darin dennoch nicht.
Sparstrumpf schrieb:
Müssen morgen dann das Gespräch suchen.Da sehe ich die dringende Notwendigkeit, unverzüglich eine Mängelrüge nachweislich schriftlich zuzustellen. Wie die Aufforderungen darin zu formulieren sind, würde ich auf keinen Fall ohne Anwalt erarbeiten. Und zwar einen für Bauschäden, nicht für Eheverträge.
Was soll in einem "Gespräch" denn herumkommen: Laie wirst Du bis dahin geblieben sein, und entsprechend nicht bewerten können, was Dir der Schlumpf erzählt.
tempic 12.03.2017 17:21
Was sagt der baubegleitende Sachverständige?
Eine tragende Wand, auf der schon die Decke liegt, abreisen lassen ... eure Vorschläge, nene
Wegen 4cm ... ich fasse es nicht.
Eine tragende Wand, auf der schon die Decke liegt, abreisen lassen ... eure Vorschläge, nene
Wegen 4cm ... ich fasse es nicht.
11ant 12.03.2017 19:59
tempic schrieb:
Eine tragende Wand, auf der schon die Decke liegt,immerhin: eine schiefe Wand unter einer Decke, die der Statiker für eine gerade Wand berechnet hat. 4 cm sind da nicht nur Toleranz, sondern auch Mehrwertsteuer, Feiertagszuschlag und wer weiß was Makrelen-Manni noch alles drauflegt ...
tempic 12.03.2017 21:06
Seid ihr eigentlich Statiker, dass ihr dazu Aussagen treffen könnt?
Auf eine Wandhöhe von 2,70m ist das eine Abweichung von ca. 1,5%. Die Neigung beträgt 0,9°.
Ich will das nicht beschönigen. Der Rohbauer wird dafür zahlen müssen. Aber man sollte die Kirche auch mal im Dorf lassen.
Der Bausachverständige, den der TE sicherlich zur unabhängigen Baubegleitung engagiert hat, wird beraten können, ob der zusätzliche Innenputz eine adäquate Lösung sein könnte.
Auf eine Wandhöhe von 2,70m ist das eine Abweichung von ca. 1,5%. Die Neigung beträgt 0,9°.
Ich will das nicht beschönigen. Der Rohbauer wird dafür zahlen müssen. Aber man sollte die Kirche auch mal im Dorf lassen.
Der Bausachverständige, den der TE sicherlich zur unabhängigen Baubegleitung engagiert hat, wird beraten können, ob der zusätzliche Innenputz eine adäquate Lösung sein könnte.
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