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ᐅ Ausschließliche Lüftungsheizung im Fertighaus


Erstellt am: 31.03.15 23:04

Melvilli27.06.15 14:01
Wir haben vor knapp zwei Jahren ein Haus (Bien-Zenker) mit der Proxon Lüftungsheizung gebaut, Effizienzhaus 55 mit Kamin und Sole-Erdwärmetauscher (letzteres in Eigenleistung). Würde ich jederzeit wieder machen. Eine Trinkwasserwärmepumpe braucht man natürlich, die ist im Paket mit drin. Sie ist im Sommer sehr effizient, im Winter etwas weniger, da sie die Fortluft der Proxon Heizung arbeitet (im Sommer: Heizung aus, Fortluft >20 Grad, im Winter Heizung an, Fortluft minus acht grad...) wir brauchen zu viert ca. 900kwh Strom zur Wassererwärmung im Jahr.
Den Erdwärmetauscher würde ich immer einplanen, er hat selbst bei minus 15 Grad AT die Zuluft auf plus zwei Grad erwärmen können (und im Sommer von 30 auf 18 Grad abkühlen können) weshalb die Proxon auch im tiefsten Winter noch effizient arbeiten kann. In beiden Wintern kamen so die PTC Zuheizungen nicht zum Einsatz, stattdessen wurde im Winter zuweilen der Specksteinkamin angeworfen.
Zuheizungen benötigt man aus Komfortgründen in den Bädern, wir haben Infrarotpanele installiert anstelle der angebotenen Konvektionsheizlüfter. Das hat sich nicht unbedingt gelohnt, IR Heizungen sind etwas träger, wir nutzen sie nur, wenn die Kinder baden.

Zum Komfort: die Strahlungswärme fehlt, wer im Winter bei 23/24Grad schlafen will und im Unterhemd vor der Glotze sitzen will, wird nicht glücklich. Die Heizung macht so 21 Grad, das sind die Möglichkeiten mit 42 Grad Zuluft (Wärmepumpe), mehr geht natürlich mit PTC Zuheizung... mit Kamin macht es aber Spaß.
Was klasse ist: immer frische Luft, absolut kein Luftzug, keine Geräusche und die Heizung reagiert schnell: wenn im Winter die Sonne in die Südfenster scheint, dann geht sie umgehend aus, bei Kaminbetrieb ebenso.
Melvilli27.06.15 14:33
...und zum Stromverbrauch, 170qm, 4 Personen: ca. 900 kwh für Warmwasser (da habe ich ein Messgerät dran) und geschätzte 2000kwh für die Heizung. Wir haben alles im Haus über einen Zähler laufen, incl. Haushaltsstrom (schätze knapp 3500kwh) sind es 6000-6500kwh, von denen die Photovoltaik (7,2kwp) 2000-2500 kwh Eigenverbrauchsanteil beisteuert, so dass wir incl. Haushaltsstrom ca. 4000kwh Strom pro Jahr beziehen (und 5500-6000kwh Photovoltaik Leistung verkaufen)
Dazu 1-2 Ster Brennholz...
Die ca 3000kwh für Heizung und Warmwasser sind sicher bei 170qm Effizienzhaus 55 die Untergrenze, denn das ist ohne jegliche elektrische Zuheizung, die wir nicht nutzen.

Die Proxon kommt für mich in Frage bei:
- Effizienzhaus 55 oder besser, luftdicht!
- weniger kälteempfindlichen Leuten (fehlende Strahlungswärme)
- Südausrichtung des Hauses mit vielen Fenstern
- wenn Photovoltaik und Kamin eh geplant sind
Saruss22.07.15 16:10
Ich liege bei 2000kwh mit einem Kfw70 Haus, mit ca. 160qm Wohnfläche, 85qm Nutzfläche (Keller, nicht alle Räume beheizt) für Heizen und Warmwasser, 2Erw. 2 kleine Kinder. Sole-Wärmepumpe und Tiefenbohrung.
Hausqualle22.07.15 20:25
Fiorino schrieb:
Ach ja habe ich vergessen oben zu erwähnen.... .
... in den USA haben Wohnhäuser nur eine solche Heizungs- und Klimaanlage ... ist es zu heiß draußen , wird auf Kühlung umgeschaltet und es ist angenehm kühl im Haus ..
Legurit22.07.15 23:13
Jo und die Luftfeuchtigkeit liegt im Winter bei 0%... zumindest in den USA - da haben die Häuser aber auch noch Löcher

Auch Fußbodenheizungen funktionieren nicht nach dem Prinzip "Heizung an, Raum warm" (nur so am Rande) - normal wäre es ratsam das Haus gar nicht auskühlen zu lassen, habe ich mir mal so sagen lassen.
5500 kWh reinen Strom?! Das sind 120 € / Monat - für einen Neubau mit den beschriebenen Einschränkungen klingt das nicht sehr verlockend. Im zweite Beitrag von Melvilli sind die Verbrauchswerte allerdings freundlicher.

Hätte gedacht, dass sich das System nur für Passivhäuser eignet - für alles andere eher suboptimal ist.
Auf jeden Fall sehr interessante Erfahrungsberichte - danke dafür.
Cascada23.07.15 13:26
Die ganzen Werte einfach in den Raum geschmissen bringen nicht allzu viel. Sehr wichtig neben der Bewohneranzahl, der Heizlast usw. ist auch die Klimazone. Im Rheingraben kann die Luft-luftwärmepumpe im KFW55-Haus super funktionieren, in Oberfranken im gleichen Haus auch - jedoch mit erhebliche höheren Stromkosten und vielleicht nur 19 DIN-Graden im Wohnzimmer.

Bei etwas googeln finden sich viele mit einer Luft-luftwärmepumpe unzufriedene Bauherren - und der Tenor: Luft-luftwärmepumpe nur bei KFW55 (eingeschränkt nach Klimaregion) und besser.
Beispiel Fiorino auf Seite 1: KFW70-Haus und 5500KW/h Verbrauch an elektrischer Energie + Holz für den Kamin für Heizung, Lüftung und Warmwasser. Der Verbrauch ist immens - wenn das Haus nicht gerade 350qm groß ist und von 8 Personen bewohnt wird oder auf der Zugspitze steht Aber Fiorino ist zufrieden...
Wir haben nur mit Sole-Wärmepumpe ohne Kamin bei 200qm (inkl. teilbeheiztem Keller) und 4 Personen inkl. Warmwasser in der kältesten Klimazone im KFW70-Haus letztes Jahr weniger als ein Drittel dieses Wertes verbraucht.
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