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ᐅ Architektenhonorar bei Einfamilienhaus


Erstellt am: 28.05.2024 07:38

Suppenkelle 28.05.2024 07:38
Wir haben uns mit unserem Bauvorhaben an einen Architekten gewendet, der in recht kurzer Zeit ein großartiges Einfamilienhaus entworfen hat. Bisher gibt es keinen Vertrag, er würde aber nach HOAI Honorarzone III Mittelsatz abrechnen wollen. Kostenannahme sind Brutto ca. 460.000 €. Was mich jetzt etwas stutzig macht: Er meinte kürzlich, dass wir bzgl. Bauantrag "quasi" 90% fertig sind. Mit den vorherigen Annahmen komme ich dann für Leistungsphase 1-4 auf fast 19.000 € Brutto (460k / 1,19 und 4 % Nebenkosten im HOAI-Rechner). Die Pläne sind in weniger als 10 Tagen entstanden, dafür erscheint mir der Betrag dann etwas hoch gegriffen.

Mich würde dazu Eure Einschätzung interessieren. Ist das realistisch? Mir ist klar, dass das Honorar auch frei verhandelt werden kann, dazu fehlen mir aber Argumente oder Vergleichswerte. Im Bekanntenkreis wurde bis Bauantrag (Einfamilienhaus) ca. 8-10.000 € für den Architekten bezahlt.

MachsSelbst 28.05.2024 08:15
Deswegen gibt es ja die HOAI?
Wie lange der Architekt für seine Leistungen braucht, kann dir ja eigentlich egal sein, wenn er pauschal in % des Hauspreises abrechnet und du mit den Entwürfen sehr zufrieden bist?

Sonst würde man ja richtig gute Leute bestrafen, die ihre Arbeit halt einfach schneller und besser erledigen und der Willi, der dich 2 Monate warten lässt, dürfte dann noch mehr nehmen?

PS:
Kennst du den Witz der endet mit
"Kreide für das Kreuz 1 EUR. Wissen wo man das Kreuz machen muss 999.999 EUR." ?

ypg 28.05.2024 08:33
Suppenkelle schrieb:

Die Pläne sind in weniger als 10 Tagen entstanden, dafür erscheint mir der Betrag dann etwas hoch gegriffen.
Finde ich nicht hochgegriffen.
Wenn man bedenkt, dass ein Brutto-Tagessatz in der freischaffenden Medienbranche 1500€ - bis 2500€ ist, dann ist die Rechnung mit den Leistungen nachvollziehbar.
Suppenkelle schrieb:

Im Bekanntenkreis wurde bis Bauantrag (Einfamilienhaus) ca. 8-10.000 € für den Architekten bezahlt.
Vergleiche hinken oft.
Suppenkelle schrieb:

großartiges Einfamilienhaus
Ggf sind die Häuser der Bekannten nicht großartig, sondern einfach nur normal nett?

Alles andere erklärt sich durch die HOAI.

hanghaus2023 28.05.2024 09:33
Die HOAI ist eigentlich dazu Da das die Entwerfer fair bezahlt werden.

Es steht Dir frei eine Pauschale zu verhandeln. Der Architekt hat Dir doch seine Vorstellungen genannt.

Wie grossartig ist das Haus, wenn es nur 460 k kostet?

nordanney 28.05.2024 13:26
Suppenkelle schrieb:

Die Pläne sind in weniger als 10 Tagen entstanden, dafür erscheint mir der Betrag dann etwas hoch gegriffen.
Du bezahlst ausschließlich ein Ergebnis. Keine Zeit.

Gegenbeispiel: Du bestellst ein Auto und hast 1/2 Lieferzeit. Glücklicherweise bekommt der Händler nach genau einer Woche das 100% für Dich passende Auto. Bezahlst Du dann weniger, nur weil es schneller ging?
Oder das Bauunternehmen baut schneller, als geplant ==> Hey, ich bezahle einfach mal weniger, denn ihr habt ja nur ganz kurz am Haus gearbeitet.

Insofern ist die HOAI wie ein Preisschild für ein Produkt. Kann man akzeptieren oder handeln - dann aber bitte vorher.

Jentopa 28.05.2024 16:36
Suppenkelle schrieb:

Wir haben uns mit unserem Bauvorhaben an einen Architekten gewendet, der in recht kurzer Zeit ein großartiges Einfamilienhaus entworfen hat. Bisher gibt es keinen Vertrag...
Ich meine mich ganz dunkel zu erinnern, dass es nicht unbedingt eines schriftlichen Vertrags bedarf, wenn du zum Architekten gehst und ihn mit den Worten "mach' mal" um etwas bittest. Dann kann er schnell die HOAI als Berechnungsgrundlage heranziehen und das kann teuer werden. Es sollte unbedingt in den ersten Vorgesprächen geklärt werden, ob euch der Architekt etwas umsonst zeichnet, um euch von seinem Können zu überzeugen, und wie die weitere Abrechnung geregelt wird (sofern es zur Beauftragung kommt).
Wir hatten mit 4 Architekten gesprochen. Da war für Leistungsphase 1-9 von ca. 60.000€ bis 32.000€ "in Anlehnung an die HOAI" alles drin.
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