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ᐅ Ansteuerung mehrerer Rollläden


Erstellt am: 16.06.2019 10:34

Strahleman 26.06.2019 15:00
Ganz einfacher Grund: Ich würde nicht hinter jede Steckdose und Lichtschalter einen Aktor in den Wanddose reinquetschen wollen Das ist mit KNX viel eleganter und das Kabel verlegen ist weniger aufwendig als der (nachträgliche) Einbau der Aktoren. Zudem gibt es bei KNX deutlich mehr Auswahl an Aktoren, Sensoren und Tastern. Bei den Funksachen muss man immer darauf achten, dass Aktor A und Taster B auch wirklich mit dem Gateway, das zu Hause steht, kompatibel ist.

Zudem kommt auch hinzu, dass man bei kabelgebundenen Sensoren (Bewegungsmelder, Luftfeuchtemesser, etc.) nicht alle Nase lang die Batterien tauschen muss (Enocean Bewegungsmelder haben z.B. leider Batterien). Bei kleinen Projekten ist das kein Problem, wenn aber dein Haus komplett damit voll ist, wird es schnell lästig.

guckuck2 26.06.2019 16:12
Ich käme im Neubau nie auf die Idee, eine Funklösung zu nehmen. Du weißt nie, ob sie wirklich funktionieren wird.
Zumal die genannte Anforderung problemlos konventionell erledigt werden kann. An Robustheit ist das nicht zu überbieten.

nitrox1337 26.06.2019 16:20
Ja man kann auch alles bis zum Exzess übertreiben. Ich habe so viel auf dem ach so überlagertem frequenzband. Wo is das Problem? der Schalter streamt keinen Film oder zockt online. Die Daten die der da rüber schiebt sind lächerlich. Und für ein paar Rollos dann KNX einbauen. Für mich ist das total am Thema vorbei und reinste geldverbrennung. Ich weiß ja nicht wie viel Kohle ihr für euer Haus aufgenommen habt, aber ne günstige alternative ist knx nicht. Gibt jedemenge günstiges geiles zeug über 2.4ghz wifi das der frequenz überhaupt nichts ausmacht. Wie gesagt man kann alles übertreiben.

Mycraft 26.06.2019 16:35
BigFoot schrieb:

Aber selbst da Steuert man in der Zwischenzeit per KNX nur an und automatisiert per z.B. openHab, da deutlich flexibler.

Nicht wirklich...nur die Leute, welche sich nicht wirklich auskennen machen das. KNX bildet in einer "anständigen" Installation einen Rückgrat inkl. möglichst vieler Automatisation auf der Applikationsebene (Als Fallback). Und erst dann kommen zusätzliche Lösungen sozusagen obendrauf.
nitrox1337 schrieb:

Gibt jedemenge günstiges geiles zeug über 2.4ghz wifi das der frequenz überhaupt nichts ausmacht.
Ab einer gewissen Größe der Installation schon und zwar deutlich. Wenn du die Grenzen noch nicht kennengelernt hast heißt es nicht dass es diese nicht gibt.

Tassimat 26.06.2019 16:48
Mycraft schrieb:

Ab einer gewissen Größe der Installation schon und zwar deutlich. Wenn du die Grenzen noch nicht kennengelernt hast heißt es nicht dass es diese nicht gibt.
Ja aber wo ist die Grenze?

Ich werde auch auf Shellys setzten und teste die gerade noch in meiner Mietwohnung. Da empfange ich über 20 WLAN von der Nachbarschaft und ich habe keine Funkprobleme mit den Shellys. Mit einem billigen Router durch Stahlbeton habe ich eine Verbindung. Sollte die Verbindung mal abreißen funktionieren die natürlich auch ohne WLAN-Verbindung.

Mycraft 26.06.2019 16:59
Die Grenzen sind individuell. In einem Betonbunker kommen diese schneller als in einem Holzrahmenbau und allein schon eine Mikrowelle oder WLAN-Kameras(welche bei den gleichen Funkinstallationen auch beliebt sind) können den Betrieb gehörig stören.

Warum man auf Funk im Neubau setzen sollte ist mir ebenso unverständlich. Vorausgesetzt man will eben ein automatisiertes Haus und kein Spielhaus.
knxaktorenwlanverbindungsensorenbewegungsmelderneubauinstallation