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ᐅ Altes Haus verkaufen, neues Haus von dem Geld bauen - Erfahrungen


Erstellt am: 22.09.24 13:31

Rafi91122.09.24 13:31
Hallo,

ich habe eine Frage welche Möglichkeiten es gibt.
Wir wollen unser altes Haus verkaufen und ein neues Haus von dem Geld bauen, plus kleiner Finanzierung.

Möglichkeit A: Altes Haus verkaufen, das neue Haus bzw. Grundstück davon bezahlen. Risiko: Geldentwertung zwischen den Käufen?
Möglichkeit B: Kurzfinanzierung, (falls es sowas gibt) + Neues Haus bauen, dann altes Haus verkaufen
Möglichkeit C: ???

Was meint Ihr?

Danke!

Gruß
Rainer
ypg22.09.24 15:06
Bissel wenig Infos. Ist das derzeitige Haus noch in einer Finanzierung? Wenn ja, dann könnte man C einen Objektwechsel anstreben.
Ist es schnell verkäuflich oder eher unattraktiv auf dem Markt?
Zu B: nennt sich Zwischenfinanzierung.
Rafi91122.09.24 16:12
Ja, 30.000 EUR sind noch in der Finanzierung...
Ja, es müsste schnell zu verkaufen sein, gute Lage, gute Ausstattung.

Danke!
nordanney22.09.24 16:27
Rafi911 schrieb:

Risiko: Geldentwertung zwischen den Käufen?
Was für eine Geldentwertung?

Ich bin immer ein Freund davon, sein Haus JETZT zu verkaufen und als Nutzer für einen Zeitraum X dort wohnen zu bleiben. Dann hat man - bis auf mögliche Kostensteigerungen beim Neubau, die man immer haben kann - keine offenen Flanken. Eigenkapital - safe. Finanzierung - safe. Zinsen - safe.
Singelküche22.09.24 17:46
Das erste Haus ist am schwersten und das habt ihr ja fast geschafft.

Möglichkeit C: Ich habe mir schon mal ein kostenloses Nutzungsrecht 12 Monate für die bauzeit einräumen lassen. Um es für den Käufer schmackhaft zu machen ca. 80% der Jahresmiete vom Kaufpreis abgelassen. Käufer spart ja für die Jahresmiete 7.5% Grunderwerbsteuer u. Notarkosten.

Einkommensteuer brauch der Käufer auch nicht zahlen er hat ja keine Miete durch mich.

bei guter Lage findest wahrscheinlich jemand und hast sofort Geld.

Das Timing muss aber auch passen.
nordanney22.09.24 19:03
Singelküche schrieb:

Käufer spart ja für die Jahresmiete 7.5% Grunderwerbsteuer u. Notarkosten.
Reduziert aber den Wert des Hauses für die Bank. Bei engen Finanzierungen (hier ja nicht der Fall) kann das schon mal in die Hose gehen (wie auch hohe Inventarkosten, um Steuern zu sparen). Notarkosten dürfte es eigentlich nicht sparen, da das Nutzungsrecht auch einen Wert hat, der in die Kostenberechnung einfließt - insofern kostenneutral.
finanzierungnutzungsrechtjahresmietenotarkosten