ᐅ Allgemeine Aussage Kostenersparnisse
Erstellt am: 25.05.15 10:11
Frank7827.05.15 06:51
Kannst du das ein bisschen ausführen?
Ich müsste das mal im Vertrag hochrechnen, aber Bagger, Beton, Dämmplatten gegen Erdreich und Kellerfenster hältst du für teurer als Kalksandstein, Dämmung gegen Außenluft, Verblender mit Gesims und hübsche sowie größere Fenster (mit Fensterbänken etc.)?
An der Anzahl der Decken und der Dämmung nach unten ändert sich ja nichts...
Ich müsste das mal im Vertrag hochrechnen, aber Bagger, Beton, Dämmplatten gegen Erdreich und Kellerfenster hältst du für teurer als Kalksandstein, Dämmung gegen Außenluft, Verblender mit Gesims und hübsche sowie größere Fenster (mit Fensterbänken etc.)?
An der Anzahl der Decken und der Dämmung nach unten ändert sich ja nichts...
Bauexperte27.05.15 12:39
Hallo,
es gibt immer noch Anbieter, welche einen Keller für unter TEUR 10 anbieten. Vielleicht magst Du Dich äußern, was Dich Dein Keller auf dem Papier kostet?
Wenn Du lt. Bebauungsplan II-geschossig bauen darfst, ist der monetäre Schritt von einem angenommenen Drempel 1,20 m bei I-geschossiger Bebauung bis zum Vollgeschoss stets preiswerter, als einen vollwertigen Nutzkeller zu verbauen. Die erforderliche Fläche ist doch bereits vorhanden und muß nicht erst erzeugt werden, wie das bei einem Keller der Fall wäre. Außerdem kommen zusätzliche Erdarbeiten ins Spiel und - wenn es ganz krumm kommt, auch viel Geld für eine Weiße Wanne (mehr Stahl, Fundamenterder aus VA etc.). Das teuerste dürfte imho der Aufpreis für mehr Verblender sein.
Viele Deponien verlangen dieser Tage ebenfalls eine chemische Analyse, bevor sie überhaupt bereit sind, überschüssiges Erdreich anzunehmen. Das Gutachten kostet nochmals Geld, denn es ist ein anderes, als das bekannte Bodengutachten für die sichere Gründung eines Einfamilienhaus. Bei den Deponiekosten kommt es halt auf die Bodenanalyse an; aber bei einem Keller kommen schon einige Fuhren zusammen.
Grüße, Bauexperte
es gibt immer noch Anbieter, welche einen Keller für unter TEUR 10 anbieten. Vielleicht magst Du Dich äußern, was Dich Dein Keller auf dem Papier kostet?
Frank78 schrieb:Wenn Du auf einen Keller verzichtest, entfällt doch eine Geschossdecke oder verstehe ich nicht, was Du schreibst?
Kannst du das ein bisschen ausführen?
Ich müsste das mal im Vertrag hochrechnen, aber Bagger, Beton, Dämmplatten gegen Erdreich und Kellerfenster hältst du für teurer als Kalksandstein, Dämmung gegen Außenluft, Verblender mit Gesims und hübsche sowie größere Fenster (mit Fensterbänken etc.)?
An der Anzahl der Decken und der Dämmung nach unten ändert sich ja nichts...
Wenn Du lt. Bebauungsplan II-geschossig bauen darfst, ist der monetäre Schritt von einem angenommenen Drempel 1,20 m bei I-geschossiger Bebauung bis zum Vollgeschoss stets preiswerter, als einen vollwertigen Nutzkeller zu verbauen. Die erforderliche Fläche ist doch bereits vorhanden und muß nicht erst erzeugt werden, wie das bei einem Keller der Fall wäre. Außerdem kommen zusätzliche Erdarbeiten ins Spiel und - wenn es ganz krumm kommt, auch viel Geld für eine Weiße Wanne (mehr Stahl, Fundamenterder aus VA etc.). Das teuerste dürfte imho der Aufpreis für mehr Verblender sein.
Viele Deponien verlangen dieser Tage ebenfalls eine chemische Analyse, bevor sie überhaupt bereit sind, überschüssiges Erdreich anzunehmen. Das Gutachten kostet nochmals Geld, denn es ist ein anderes, als das bekannte Bodengutachten für die sichere Gründung eines Einfamilienhaus. Bei den Deponiekosten kommt es halt auf die Bodenanalyse an; aber bei einem Keller kommen schon einige Fuhren zusammen.
Grüße, Bauexperte
Frank7827.05.15 18:31
Ich verglich ein zusätzliches kubisches Geschoss unterhalb des EG, das größtenteils im Boden steckt, mit einem, das zwischen EG und DG eingeschoben wird. Ich denke, dass ersteres weniger kostet.
Unser überschüssiges Erdreich habe ich für ein paar Euro an den Bauunternehmer verkauft bzw. mit Zusatzleistung verrechnet.
Unser überschüssiges Erdreich habe ich für ein paar Euro an den Bauunternehmer verkauft bzw. mit Zusatzleistung verrechnet.
Frank7827.05.15 19:19
Kosten des WU(!)-Kellers bei uns (11,8x10m):
Fertigstellung der Sohle (Abschlag 1): 10000€
Fertigstellung der Kellerdecke (Abschlag 2): 25000€
Jeweils netto.
Fertigstellung der Sohle (Abschlag 1): 10000€
Fertigstellung der Kellerdecke (Abschlag 2): 25000€
Jeweils netto.
Bauexperte27.05.15 20:33
Guten Abend,
Du denkst weiterhin falsch; sorry.
Grüße, Bauexperte
Frank78 schrieb:Einen Keller "interessiert" es in aller Regel nicht, ob das Bauwerk über ihm kubistisch, klassisch oder modern ausgeführt wird
Ich verglich ein zusätzliches kubisches Geschoss unterhalb des EG, das größtenteils im Boden steckt, mit einem, das zwischen EG und DG eingeschoben wird. Ich denke, dass ersteres weniger kostet.
Du denkst weiterhin falsch; sorry.
Frank78 schrieb:Mutterboden?
Unser überschüssiges Erdreich habe ich für ein paar Euro an den Bauunternehmer verkauft bzw. mit Zusatzleistung verrechnet.
Grüße, Bauexperte
Bauexperte27.05.15 20:36
Frank78 schrieb:
Kosten des WU(!)-Kellers bei uns (11,8x10m):
Fertigstellung der Sohle (Abschlag 1): 10000€
Fertigstellung der Kellerdecke (Abschlag 2): 25000€
Jeweils netto.Was ist denn im Angebot "Keller" enthalten? "WU" steht lediglich für wasserundurchlässig; das ist dieser Tage bei fast allen verwendeten Betonen "normal". Eine Weiße Wanne ist es deshalb noch lange nicht.
Grüße, Bauexperte
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