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ᐅ 250.000,- Umsetzung des Bauplans incl. aller Nebenkosten?


Erstellt am: 15.09.13 00:29

Der Da16.09.13 11:34
spätestens jetzt würde ich grooooßen Abstand vom Anbieter nehmen. Aktive Hilfe zur Steuerhinterziehung.
Leider sieht das das Finanzamt oft ganz anders als dein netter Verkäufer.

Zudem: 250 000€ für alles? Dann noch mit Keller? Was will dein Anbieter denn bitte daraus machen?
Ich denke eine Doppelgarage mit Keller, dann passt das schon.

Alleine für dein Haus auf Bodenplatte musst du mit ca 200 000€ rechnen. Dazu dann 30-40 000 Baunebenkosten
+ Grundstück, + Grundstücksnebenkosten (ca 8 %) + Gründungsmehrkosten + Puffer + Innenausbau (Wände, Böden)

lies dich im Forum ein, und du wirst feststellen, die Frage stellen viele, die Antworten sind immer die Gleichen.

Am Ende wirst du irgendwo kurz von 300 000€ liegen oder drüber, je nach Grundstückskosten.
f-pNo16.09.13 12:02
Der Da schrieb:
spätestens jetzt würde ich grooooßen Abstand vom Anbieter nehmen. Aktive Hilfe zur Steuerhinterziehung.

Ich nehme an, Du beziehst Dich auf die folgende Passage:
Campino schrieb:
Das hat der Verkäufer/Mitarbeiter auch erwähnt. Das Grundstück kaufe ich in dem Falle nicht zusammen mit dem Haus. Das bietet die Firma nicht an. Die haben nur ein gewisses Vorrecht auf bestimmte Grundstücke, wo Neubauten über diesen Anbieter geplant sind. Ebenfalls hat er angeboten, wenn wir ein Grundstück sehen, bei dem wir nicht sicher sind, dass es zum Verkauf steht, ihm zu sagen wo das ist. Er würde dann herausfinden, wem es gehört und ggf Angebote machen. Das ist aber eine Methode die ich persönlich nicht in Anspruch nehmen würde.


Ohne bei dem Gespräch dabei gewesen zu sein, denke ich, dass der Hausanbieter folgendes gemeint hat (so hatten es uns mehrere Anbieter auf Nachfrage erläutert):

Viele Hausanbieter haben Zugriff auf eine Datenbank mit den zur Bebauung vorgesehenen Grundstücken der Region. Hier kann recherchiert und ggf. das passende Grundstück gefunden werden. Dass die Firma damit einen besseren Grundstück-Überblick hat, als der Verbraucher sollte, denk ich, nachvollziehbar sein.

Nach persönlicher Erfahrung und einem Gespräch mit der Vertreterin der Gemeinde, wo ich bauen will, bin ich der Meinung, dass die Hausanbieter von einem "gewissen Vorrecht" sprechen, was ich als Endverbraucher anfangs als "wir haben für unsere Kunden reserviert" interpretiert hatte. Die Vertreterin der Gemeinde hatte mit dieser Annahme aufgeräumt. <-- m.M.n. typisches Verkaufsargument, was sich am Ende nur als Datenbankabfrage entpuppen würde
Der Da16.09.13 12:36
Wir haben da sehr üble Erfahrungen gemacht, deshalb bin ich auf diese Koppelverkäufe sehr allergisch: Wir haben zum Glück noch ein eigenes Grundstück gefunden, ohne Knebelvertrag.

Ich war ja auch beim Gespräch nicht dabei. Aber ich will den TE sagen: Vorsicht!
Verlass dich nicht auf die Aussagen des Verkäufers... der sagt viel wenn der Tag lang ist, und er muss am Ende ja deine Kosten nicht stemmen.
Campino16.09.13 13:31
Danke für die Hinweise,

Ich glaube, es ist eher so, wie f-pNo es schreibt. Ich kann den genauen Wortlaut aus dem Gespräch nicht widergeben.

Die Firma ist auch sehr bekannt, bei der ich war, ich weiß halt nicht ob ich den Namen hier schreiben darf. Da ich jetzt aber übereinstimmend gelesen habe, dass es wohl unrealistisch ist, dass da was dabei rauskommt, was unseren Vorstellungen entspricht, warte ich mit 0,0 Erwartungen dieses Angebot ab, und werde euch davon gerne wieder berichten, wenn es soweit ist.
Musketier16.09.13 13:36
Wichtig ist, dass für den Grundstückskauf der Hausverkäufer keine Provision erhält.
Außerdem würde ich darauf achten, dass der Werkvertrag erst nach nach dem Grundstückskauf datiert ist und ich würde auf jeden Fall von mehreren Baufirmen Angebote einholen.

Der Fragebogen vom Finanzamt ist da teilweise etwas tückisch.
Bauexperte16.09.13 14:07
Hallo,
f-pNo schrieb:

Die Vertreterin der Gemeinde hatte mit dieser Annahme aufgeräumt. <-- m.M.n. typisches Verkaufsargument, was sich am Ende nur als Datenbankabfrage entpuppen würde
Das ist ein reines Verkäufer-Spielchen; wer da nicht genau hinhört, kann schon einmal glauben, daß der jeweilige Anbieter tatsächlich Zugriff auf das kommunale Grundstück hat.

Grundsätzlich ist es so, daß ausschließlich die Kommune bestimmt, wer das Grundstück letztlich kaufen darf. Kein Anbieter hat Zugriff auf diese städtischen Liegenschaften; gleich wo in diesem Land.

Grüße, Bauexperte
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