ᐅ 140qm 2 Kinder + Eltern, aber wie am besten Grundrissmäßig bauen?
Erstellt am: 16.01.12 19:42
D
DarthVader
Hallo
Wir bekommen demnächst die Möglichkeit ein Grundstück für ein Einfamilienhaus oder auch eine Doppelhaushälfte im West - Münsterland zu erwerben. Ich möchte mit meiner Frau (und eventuell mal 2 Kinder) darin wohnen.
Jetzt ist die Frage, wie wir das Haus bauen möchten. Grundsätzlich haben wir nichts gegen Doppelhaushälften. Was mich bisher aber immer gestört hat waren die Abmessungen vom Wohnzimmer (z.B. 6 x 7 m). Mein Wohnzimmer soll eher länglich sein, so dass das Wohnzimmer vielleicht 5 x 9 m hat. Auf einer Seite soll dann an der Küche der Essbereich angeschlossen sein und auf der anderen Seite der Sofabereich mit Fernseher an der kurzen Wandseite (und nicht an der langen). Bei der Stadt Heute meinte der, der die Grundstücke verteilt, dass es auch mit einer Doppelhaushälfte ginge. Mir fehlt anscheinend die Fantasie, wie so etwas zustande kommen könnte. Das Grundstück wäre bei einer Doppelhaushälfte ca. Max. 350 qm (115€ inkl. Erschließung).
Ist der Vorteil einer Doppelhaushälfte pro qm eigentlich so hoch, oder macht es nicht viel aus gegenüber einem Einfamilienhaus (+ca. 100qm Grundfläche = +11500€)? Bei den Einfamilienhaus´s können die Garagen von 2 Grundstücken bei Max. 9m Länge aneinander gebaut werden.
Gebaut werden soll ohne Keller (Kosten), deshalb soll eine große Garage dazu und ein Arbeitszimmer. Meine Frau möchte eigentlich schon einen Keller, aber ich finde es ist nur ne Rumpelkammer. Der Boden ist allerdings gut Kellergeeignet. Keine Staunässe oder Lehmschichten usw.. Das Dach soll eigentlich normal gebaut werden. So hatten wir das zumindest vor. Doch viele Häuser werden auch mit Zeltdach gebaut. Macht das Sinn (beim Einfamilienhaus)? Was sind die Vorteile?
Außerdem möchte ich vielleicht schon ein Kfw 70 Haus haben. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmetauscher und Allergiefilter wäre super! Ich habe nämlich eine Allergie gegen Hausstaubmilben. Außerdem bin ich ein Fan von Holzfußboden (Terrasse vielleicht auch? Stichwort Bangkirai). Den könnte ich vielleicht günstiger bekommen. Außerdem nimmt der ja auch Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, was gut für die Raumfeuchtigkeit ist.
Holzständerbauweise oder massiv ist fast egal, wobei wir lieber massiv mit regionalen Firmen arbeiten würden. Die Gesamtkosten inkl. Grundstück sollen eigentlich bei 290000€ bleiben. man muss ja nachher auch noch mal das ein oder andere kaufen, wie z.B. ein Sofa usw..
Über Eure Antworten freue ich mich sehr!
Wir bekommen demnächst die Möglichkeit ein Grundstück für ein Einfamilienhaus oder auch eine Doppelhaushälfte im West - Münsterland zu erwerben. Ich möchte mit meiner Frau (und eventuell mal 2 Kinder) darin wohnen.
Jetzt ist die Frage, wie wir das Haus bauen möchten. Grundsätzlich haben wir nichts gegen Doppelhaushälften. Was mich bisher aber immer gestört hat waren die Abmessungen vom Wohnzimmer (z.B. 6 x 7 m). Mein Wohnzimmer soll eher länglich sein, so dass das Wohnzimmer vielleicht 5 x 9 m hat. Auf einer Seite soll dann an der Küche der Essbereich angeschlossen sein und auf der anderen Seite der Sofabereich mit Fernseher an der kurzen Wandseite (und nicht an der langen). Bei der Stadt Heute meinte der, der die Grundstücke verteilt, dass es auch mit einer Doppelhaushälfte ginge. Mir fehlt anscheinend die Fantasie, wie so etwas zustande kommen könnte. Das Grundstück wäre bei einer Doppelhaushälfte ca. Max. 350 qm (115€ inkl. Erschließung).
Ist der Vorteil einer Doppelhaushälfte pro qm eigentlich so hoch, oder macht es nicht viel aus gegenüber einem Einfamilienhaus (+ca. 100qm Grundfläche = +11500€)? Bei den Einfamilienhaus´s können die Garagen von 2 Grundstücken bei Max. 9m Länge aneinander gebaut werden.
Gebaut werden soll ohne Keller (Kosten), deshalb soll eine große Garage dazu und ein Arbeitszimmer. Meine Frau möchte eigentlich schon einen Keller, aber ich finde es ist nur ne Rumpelkammer. Der Boden ist allerdings gut Kellergeeignet. Keine Staunässe oder Lehmschichten usw.. Das Dach soll eigentlich normal gebaut werden. So hatten wir das zumindest vor. Doch viele Häuser werden auch mit Zeltdach gebaut. Macht das Sinn (beim Einfamilienhaus)? Was sind die Vorteile?
Außerdem möchte ich vielleicht schon ein Kfw 70 Haus haben. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmetauscher und Allergiefilter wäre super! Ich habe nämlich eine Allergie gegen Hausstaubmilben. Außerdem bin ich ein Fan von Holzfußboden (Terrasse vielleicht auch? Stichwort Bangkirai). Den könnte ich vielleicht günstiger bekommen. Außerdem nimmt der ja auch Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, was gut für die Raumfeuchtigkeit ist.
Holzständerbauweise oder massiv ist fast egal, wobei wir lieber massiv mit regionalen Firmen arbeiten würden. Die Gesamtkosten inkl. Grundstück sollen eigentlich bei 290000€ bleiben. man muss ja nachher auch noch mal das ein oder andere kaufen, wie z.B. ein Sofa usw..
Über Eure Antworten freue ich mich sehr!
B
Bauexperte31.01.12 12:46Hallo,
Das ist auch nicht wesentlich preiswerter, da hier - im Gegensatz zum SD - auf einer Seite das Mauerwerk hochgezogen werden muß, mehr Sorgfalt bei der Abdichtung beachtet werden muß.
Seufz, das habe ich schon so oft gepostet:
1. Grundstück
- 5% Grunderwerbsteuer - kommunal unterschiedlich
- evtl. Maklergebühren, ca. 3,57% vom Grundstückspreis – kommunal unterschiedlich
- ca. 1,5% Notarkosten, gerechnet vom Grundstückspreis
3 x Eintragung ins Grundbuch (1. Auflassungsvormerkung, 2. Eigentumsübergang, 3. Eintragung der Grundschuld)
2. Finanzierung
- evtl. Beratungs-/Abschlusskosten Finanzierung, ca. 1,5 % der kompletten Darlehenssumme
- ca. 0,25% Bereitstellungszinsen, gemessen an der Darlehenssumme
3. Bauvorbereitung
- ca. € 2.800-€ 3.200,00 Vermessungsleistung (qualifizierte Lagepläne / Höhenvermessung / Absteckung / Vermessung des Gebäudes)
- Bereitstellung der Anschlüsse für Bauwasser / Baustrom, ca. € 6,00 - € 8,00 Miete für Standrohr/Tag, ca. € 300,00 Miete für Baustromzähler plus Verbräuche
- Gebühren (für Hausnummer, Genehmigung Entwässerung, Baugenehmigung), ca. € 1.000,00 – € 1.500,00, kommunal unterschiedlich
- Bauherrenhaftpflichtversicherung ca. € 80 - € 150,00/Jahr, je nach Versicherungsgesellschaft
3. Erdbau
- Abtransport des überschüssigen Erdreichs (normale Bodenverhältnisse) bei Keller, ca. € 1500,00
- Innere Erschließung (Schmutz-/Regenwasserleitungen), ca. € 2,500 – je nach Leitungsweg
- Revisionsschächte, Rigole bzw. Versickerungsschacht, ca. € 1.900,00 - € 2.200,00
-*‐ Reserve für Gründungsnebenkosten ca. € 8.000,00 für Bodenaustausch und/oder Ähnliches
4. Hausanschlusskosten
- Strom/Gas/Wasser/Telekom, Anschluss an die Kanalisation, ca. € 8000,00 - € 8.500,00 -
kommunal unterschiedlich 5. Gebühren
- Abnahme der Entwässerungsleitung, ca. € 150,00 - kommunal unterschiedlich
- Schornsteinfeger (Abnahme des Schornsteins / Gasanlage - Achtung Gebühr fällt 2 x an), ca.
€ 200,00 - kommunal unterschiedlich
- Katasteramt (Übernahme der Daten des Vermessers in die Liegenschaftskarte), ca. € 150,00 –
kommunal unterschiedlich
Insgesamt ca. € 35 - € 40.000,00
IN DIESER AUFLISTUNG SIND DIE ERFORDERLICHEN MITTEL FÜR BODENBELÄGE, Malerarbeiten SOWIE AUßENANLAGEN NOCH nicht BERÜCKSICHTIGT!
Wenn sich an Deinen eingangs dieses Threads beschriebenen Vorstellungen nichts geändert hat, wirst Du auch weiterhin mit diesem Betrag fürs Haus nicht hinkommen.
Suche Dir einen unabhängigen Finanzierungsmakler. Die Antworten, welche Du hier bzgl. Finanzierung bekommst, können nur Denkansätze sein. Jede Finanzierung erfordert andere, eigene Betrachtung und ist nicht übertragbar!
1. unabhängigen Finanzierungsmakler in Deiner Gegend suchen; Tante Google und auch die zuständigen Verbände liefern gute Ergebnisse
2. Such Dir einen seriösen Anbieter und Lass Dir von dessen Verkäufer die Grundzüge Deines BV und deren zu erwartender Kosten erklären. Seriöse Anbieter erkennst Du daran, dass sie gerade nicht mit "billig, billig ... Küche, Garage ist auch im Preis ... werben"
Und - was Dich vmtl. am weitesten nach vorne bringen wird - hier lesen
Freundliche Grüße
DarthVader schrieb:
Hmm, ein Pultdach ist auch in der Verlosung
Das ist auch nicht wesentlich preiswerter, da hier - im Gegensatz zum SD - auf einer Seite das Mauerwerk hochgezogen werden muß, mehr Sorgfalt bei der Abdichtung beachtet werden muß.
DarthVader schrieb:
Also ich habe 50.000 € fürs Grundstück, 30.000 € für Nebenkosten (finde ich viel, was soll das sein?)
Seufz, das habe ich schon so oft gepostet:
1. Grundstück
- 5% Grunderwerbsteuer - kommunal unterschiedlich
- evtl. Maklergebühren, ca. 3,57% vom Grundstückspreis – kommunal unterschiedlich
- ca. 1,5% Notarkosten, gerechnet vom Grundstückspreis
3 x Eintragung ins Grundbuch (1. Auflassungsvormerkung, 2. Eigentumsübergang, 3. Eintragung der Grundschuld)
2. Finanzierung
- evtl. Beratungs-/Abschlusskosten Finanzierung, ca. 1,5 % der kompletten Darlehenssumme
- ca. 0,25% Bereitstellungszinsen, gemessen an der Darlehenssumme
3. Bauvorbereitung
- ca. € 2.800-€ 3.200,00 Vermessungsleistung (qualifizierte Lagepläne / Höhenvermessung / Absteckung / Vermessung des Gebäudes)
- Bereitstellung der Anschlüsse für Bauwasser / Baustrom, ca. € 6,00 - € 8,00 Miete für Standrohr/Tag, ca. € 300,00 Miete für Baustromzähler plus Verbräuche
- Gebühren (für Hausnummer, Genehmigung Entwässerung, Baugenehmigung), ca. € 1.000,00 – € 1.500,00, kommunal unterschiedlich
- Bauherrenhaftpflichtversicherung ca. € 80 - € 150,00/Jahr, je nach Versicherungsgesellschaft
3. Erdbau
- Abtransport des überschüssigen Erdreichs (normale Bodenverhältnisse) bei Keller, ca. € 1500,00
- Innere Erschließung (Schmutz-/Regenwasserleitungen), ca. € 2,500 – je nach Leitungsweg
- Revisionsschächte, Rigole bzw. Versickerungsschacht, ca. € 1.900,00 - € 2.200,00
-*‐ Reserve für Gründungsnebenkosten ca. € 8.000,00 für Bodenaustausch und/oder Ähnliches
4. Hausanschlusskosten
- Strom/Gas/Wasser/Telekom, Anschluss an die Kanalisation, ca. € 8000,00 - € 8.500,00 -
kommunal unterschiedlich 5. Gebühren
- Abnahme der Entwässerungsleitung, ca. € 150,00 - kommunal unterschiedlich
- Schornsteinfeger (Abnahme des Schornsteins / Gasanlage - Achtung Gebühr fällt 2 x an), ca.
€ 200,00 - kommunal unterschiedlich
- Katasteramt (Übernahme der Daten des Vermessers in die Liegenschaftskarte), ca. € 150,00 –
kommunal unterschiedlich
Insgesamt ca. € 35 - € 40.000,00
IN DIESER AUFLISTUNG SIND DIE ERFORDERLICHEN MITTEL FÜR BODENBELÄGE, Malerarbeiten SOWIE AUßENANLAGEN NOCH nicht BERÜCKSICHTIGT!
DarthVader schrieb:
200.000 € für das reine Haus KFW 70
Wenn sich an Deinen eingangs dieses Threads beschriebenen Vorstellungen nichts geändert hat, wirst Du auch weiterhin mit diesem Betrag fürs Haus nicht hinkommen.
DarthVader schrieb:
Dann sind noch sagen wir mal 60.000 € Eigenkapital. Nächste Woche kommen meine Schwiegereltern zum Finanzcheck, dann benötige ich ein vernünftiges Konzept
Suche Dir einen unabhängigen Finanzierungsmakler. Die Antworten, welche Du hier bzgl. Finanzierung bekommst, können nur Denkansätze sein. Jede Finanzierung erfordert andere, eigene Betrachtung und ist nicht übertragbar!
DarthVader schrieb:
Aber jetzt bitte mal Butter bei de Fische, was ist möglich?
1. unabhängigen Finanzierungsmakler in Deiner Gegend suchen; Tante Google und auch die zuständigen Verbände liefern gute Ergebnisse
2. Such Dir einen seriösen Anbieter und Lass Dir von dessen Verkäufer die Grundzüge Deines BV und deren zu erwartender Kosten erklären. Seriöse Anbieter erkennst Du daran, dass sie gerade nicht mit "billig, billig ... Küche, Garage ist auch im Preis ... werben"
Und - was Dich vmtl. am weitesten nach vorne bringen wird - hier lesen
Freundliche Grüße
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