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ᐅ Gute Wohnklimawerte erreichen


Erstellt am: 03.01.08 15:38

P
Patrik
03.01.08 15:38
Hallo

Wer von Euch, Baut wie wir bald ein Haus, das bzgl. Fensterisolation und auch Fassadendämmung sehr gute bzw. hohe Werte aufweist (also sehr dichte Gebäudehülle ).

Nun haben wir gelesen, dass allzu gut gedämmte Häuser über einen eher zu geringen Luftaustausch verfügen, da kaum mehr eine natürliche Luft-Umwälzung statt findet. Bei minergie-zertifizierten Gebäuden soll dieses Problem mit einer kontrollieren Wohnungslüftung gelöst werden. Eine solche ist bei uns aber standardmässig nicht geplant und wir wollten eigentlich aus Kostengründen und auch anderen Überlegungen darauf verzichten!

Da wir beide berufstätig sind, werden die Fenster tagsüber wohl oft über längere Zeit komplett geschlossen bleiben. Meine Frage nun: müssen wir nun riskieren, in unserem Eigenheim permanent schlechte Luft und unangenehmes Raumklima oder sogar Feuchtigkeitsprobleme (nasse Fenster im Winter) zu haben?

Hat von Euch jemand konkrete Erfahrungen damit oder ist "vom Fach"?
H
häusle
03.01.08 15:46
hi pat

In deinem Bericht kann ich nicht lesen, ob du massiv baust oder in Holz.
Ich habe ein Holzhaus. Da ist es eigentlich kein Problem, da die Luft halt durch die Wände ausgetauscht wird. Rsp. Holz baut giftige Stoffe ab und erneuert die verbrauchte Luft. Man wohnt da halt nicht wie in einem Plastiksack 🙂 Die Feuchtigkeit geht eigentlich etwas durch die Wände weg – somit kann es also eigentlich nicht entscheidend zu feucht werden.
Ich wohne schon über 5 Jahre hier in meinem Haus und bin vom Wohnklima noch immer rundum begeistert!


gruss
P
Patrik
03.01.08 15:48
hallo
Also es ist Massivbauweise - Backsteine halt. Aussenwärmedämmung 160mm (eigentlich bereits Minergie-Standard).

gruss
H
holly-wood
03.01.08 16:04
Hallo zusammen
Die Lüftungsverluste eines jeden Hauses sollen sich bei rund einem Drittel oder mehr bewegen. Was sagt uns das? - Dass wiederum entsprechende Energie ins Haus kommen muss! Da kann sich dann auch jeder ausrechnen, wie viel Energie da eigentlich zum Fenster raus geblasen wird.
Es ist in tatsächlich so, dass vor allem bei dichten und sehr dichten Häusern genügend Luftaustausch vorhanden sein muss. Anonnsten kann die Feuchtigkeit unter Umständen bis zu Schimmelbildung beispielsweise an Wänden führen! Das Raumklima ist damit auch nicht mehr sonderlich angenehm...
Wir haben bei uns eine kontrollierte Wohnraumlüftung und würden diese auf keinen Fall mehr missen! Obschon wir ein Holzhaus haben wo die ganze „Konstruktion“ diffusionsfähig ist. Denn Holz kann viel Feuchtigkeit aufnehmen. Und wie schon geschrieben wurde hat Holz eine reinigende Wirkung. Gifte in der Luft werden über Holz abgebaut (nicht gespeichert). Holz lebt...!


@Patrik
Gemäss Deinen Angaben bewegt sich die Dämmung deines Hauses im Minergiebereich. Mit nur 16 cm ist es aber allerdings recht knapp. Trotzdem frag ich mich, wieso denn nicht von Anfang an Minergie? Dieser Schritt wäre nur ein kleiner gewesen. In 4-5 Jahren wird das dann eh vorgeschrieben sein. Um Minergie kommt dann nämlich keiner mehr herum! Zudem hat ein Minergiehaus doch auch einen höheren Wiederverkaufswert - ok, wer will denn schon sein neu gebautes Haus wieder verkaufen 🙂 - hats aber alles schon gegeben...

Herzliche Grüsse
P
Patrik
03.01.08 16:07
Danke für Deine Einschätzung.
Deine Prognose, dass Minergiehäuser in rund 4-5 Jahren vorgeschrieben sein werden, ist mal eine Behauptung... aber hast natürlich schon recht, dass Energieeffiziente Häuser wohl bald mal einen Marktvorteil haben werden. Ich glaube aber es ist so, dass man nicht allzu Label-gläubig sein sollte. Ich kenn da die Minergie-kriterien einigermassen gut, und finde eben, dass die nur bedingt etwas über die Energie oder Ökobilanz aussagen, da ein Minergie-zertifiziertes Haus ja durchaus über eine ölheizung oder lauter ineffizienter Elektroverbraucher verfügen kann und keinen kümmert das dann. mit andern Worten: unser Haus finde ich ist durchaus energieeffizient und ökologisch gebaut. Aber eben, ohne diese Lüftung kriegt man das Label halt eben nicht. Ausserdem stellt sich da die Frage, ob die Lüftungskanäle da tatsächlich in die Betondecke eingebaut werden können/müssen. Denn das wäre ja die einzige Möglichkeit, denn ansonsten müssten wir ja ca. 8cm Raumhöhe opfern und das wollen wir natürlich auf keinen Fall (bei 2.40m).


Grüße und Dank
A
amrein
03.01.08 16:19
Vorneweg,


Wir haben bei uns auch keine Lüftung, weil wir keine solche Anlage wollen! Aber dass man mit einer Komfort-, oder Zwangslüftung die Fenster dann nicht öffnen soll/darf/kann ist also ein Irrglaube, denn es ist einfach nicht nötig!

Wir bauen für uns ja auch ein Holzhaus, und das ist somit auch diffusionsfähig. Daher denk ich reicht 2 mal stosslüften/Tag, was wir jetzt schon machen... (Mietwohnung)
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