ᐅ Regenwassernutzung ist aktiver Hochwasserschutz
Erstellt am: 06.06.13 09:12
Hallo - aus aktuellem Anlass - sollte spätestens jetzt nach so gigantischen Überschwemmungen auch dem letzten klar sein, dass eine Hauptursache der Überflutungen der schnelle Abfluss des Regenwassers durch unsere gigantischen versiegelten Flächen ist! Die wichtigsten Maßnahmen die jetzt flächendeckend ergriffen werden müssen: Reißt Eure versiegelten Flächen auf - begrünt die Dächer und baut Rasengitterplatten und Regenwasseranlagen ein! Jede RW-Anlage ist ein kleines Rückhaltebecken. Wenn manche bornierten Planer, Wasserver- und Entsorger sich das mal durch den Kopf gehen lassen würden.... Die bauen lieber für Milliarden auf Staatskosten Rückhaltebecken und Deichanlagen
P
perlenmann06.06.13 12:26Und das Wasser ausm Hahn kommt woher?
Meinst Du im Ernst, jeder soll so nen kleinen Tank im Garten verbudeln? Gleich neben dem CO2 Tank, damit nicht so viel CO2 in die Umwelt kommt?
Das Problem liegt da, wie Der Da schreibt: Natürliche Flußlandschaften anstatt begradigte Schnellschiffahrtswasserwege (schönes Wort)
Meinst Du im Ernst, jeder soll so nen kleinen Tank im Garten verbudeln? Gleich neben dem CO2 Tank, damit nicht so viel CO2 in die Umwelt kommt?
Das Problem liegt da, wie Der Da schreibt: Natürliche Flußlandschaften anstatt begradigte Schnellschiffahrtswasserwege (schönes Wort)
Da ist schon was dran - klar muss an den Wasserwegen gearbeitet werden. Es geht jedoch bei der Eruierung eines Problems vom Grundsatz her doch immer zunächst darum die Ursachen zu ergründen. Keine Angst ich möchte jetzt keine Diskussion über Erderwärmung usw. führen - unstrittig aber ist, dass das anfallende Regenwasser zu schnell in Kanalisation und Flüssen landet - eben durch die gigantischen versiegelten Flächen, die ständig in großem Maß zunehmen. Kommt das Wasser mit Zeitverzögerung an, richtet es weniger Schäden an und wie wir jetzt wieder gelernt haben kommt es oft auf wenige Zentimeter Wasserstand an, ob Städte überflutet werden, oder nicht. Bitte denkt in diesem Zusammenhang auch an Starkregenereignisse durch Gewitter mit entsprechenden Platzregenereignissen, bei denen 80, 100 und mehr Liter pro qm innerhalb weniger Stunden fallen - mit entsprechendem Kanalrückstau und Überschwemmungen usw....das hängt alles zusammen. Es macht schlicht keinen Sinn mit gigantischem Aufwand immer größere Kanäle und Stauanlagen zu bauen, bevor man an den grundlegenden Ursachen gearbeitet hat. Die volkwirtschaftlichen Schäden sind immens - nicht nur durch große Überschwemmungen - siehe entsprechende RIMAX bzw. URBAS Studien, die das Umwelt- bzw. Wirtschaftsministerium bereits durchgeführt hat. Die kleinen Entsiegelungsmaßnahmen usw. großflächig angewandt haben große Wirkungen - siehe Studien von Prof. Sieker. Es ist ja nicht so, dass es für die Vorgehensweise keine positiven Belege gibt - und dabei stellt sich auch wieder mal die Frage, bei welchem Vorgehen man mit wie viel Geldeinsatz den größeren Nutzen hat - und da liegt der Vorteil bewiesenermaßen eindeutig bei der naturnahmen Regenwasserbewirtschaftung.
P
perlenmann10.06.13 14:20Der Da schrieb:
Da fehlt ein f.... SchiffFahrt 🙂 Die neue Linkschreibung macht solche Worte noch schöner 🙂Die Neue kann mich mal !!! 😎
Die gilt nur dann wenn ich mich verschreibe!
Aber zum Topic: Ist nicht das Problem, wie immer, der Mensch selber? So schön nah am Fluß bauen? Immer weiter die Flächen erschließen (und versiegeln) und bei uns in der Gegend ist halt auch dort schön viel Platz, nah am Rhein. Dann darf man aber nachher nicht heulen!
Aber ich wasche meine Hände in Unschuld: Bei uns MUSS alles Regenwasser versickern 🙄
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