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ᐅ Erfahrungen Fertighausanbieter


Erstellt am: 10.02.26 08:03

M
mona_johansson
10.02.26 08:03
Hey zusammen, 
kurze Frage in die Runde: Welchen Fertighausanbieter würdet ihr uns als Einsteigern empfehlen – und warum? 

Wichtig wären uns transparente Kosten und eine gute Betreuung. Habt ihr gute Erfahrungen mit regionalen Anbietern in Franken oder seid ihr mit den „Großen“ besser gefahren? Bin dankbar für ehrliche Empfehlungen – und auch Warnungen!
N
nordanney
10.02.26 10:01
mona_johansson schrieb:
Welchen Fertighausanbieter würdet ihr uns als Einsteigern empfehlen

Welches Auto kannst Du mir als Einsteiger empfehlen? Ich sag Dir aber nicht, welches Budget mir vorschwebt, welche Art Auto ich möchte, welche Qualitäten ich benötige und welche Sonderausstattungen für mich in Frage kommen.

Kannst Du diese Frage beantworten, so beantworte ich Deine.


1
11ant
10.02.26 13:40
mona_johansson schrieb:
kurze Frage in die Runde: Welchen Fertighausanbieter würdet ihr uns als Einsteigern empfehlen – und warum?

nordanney schrieb:
Welches Auto kannst Du mir als Einsteiger empfehlen?

Einsteigern würde ich einen Diesel mit Automatik und kurzen Karosserieüberhängen empfehlen. Und nicht nur Einsteigern empfehle ich meinen "Ein Hausbau-Fahrplan, auch für Sie: das Phasenmodell der HOAI!" (wohlgemerkt, es geht hier nicht um die Honorierung des Architekten nach dieser Tabelle, sondern um die Ableitung des eigenen Vorgehens vom Ablaufplan hinter dieser unverbindlichen Verordnung). Aber warum ein "Fertig"haus (das nicht fertiger ist als ein "Massiv"haus massiv) ?

mona_johansson schrieb:
Wichtig wären uns transparente Kosten und eine gute Betreuung. Habt ihr gute Erfahrungen mit regionalen Anbietern in Franken oder seid ihr mit den „Großen“ besser gefahren? Bin dankbar für ehrliche Empfehlungen – und auch Warnungen!

Vranggn geht von Aschawwebosch bis in die Nähe meines geschätzten Kollegen Andreas Zink, und nahe Närmberch findet man auch den Fertighausexperten Tobias Beuler - aber wie gesagt, eine Bauweisenentscheidung empfiehlt sich nicht früh zu treffen, erst recht keine ausschließende. Bei den Hölzern fährt man tatsächlich häufig besser mit den "Großen", während bei den Steinern ein ortsnahes familiengeführtes Unternehmen eine bessere Wahl ist.

Ich hatte Dir in Deinem anderen Thread https://www.hausbau-forum.de/threads/projekt-eigenheim-wo-faengt-man-an.s0t3c5/ bereits Hinweise gegeben:

11ant schrieb:
Mit diesem Vorentwurf kannst Du eine Teigruhe einlegen und eine Weichenstellung angehen. Du legst also eine aktive Pause ein, in der Du Abschied von denjenigen Ideen nimmst, die Du in nur-einem-Haus nicht gleichzeitig verwirklichen kannst (Teigruhe), kannst mit diesen Plänen eine Bauvoranfrage an die Gemeinde stellen und auch (Weichenstellung) insgesamt eine Handvoll Baufirmen (gemischt Steiner und Holzer) fragen, was dieser Spaß in etwa kosten würde. Ausstattungsgleich sind Häuser beider Bauweisen auch in etwa preisgleich,

11ant schrieb:
Gute Berater für Dich sind nicht durch Provisionen, sondern von Dir selbst bezahlte wie Dein/e Architekt/in oder freie Bauberater wie ich (bauweisenneutral) oder meine KollegInnen (überwiegend "fertig"hausspezialisiert). Letztere erwähne ich hier regelmäßig: schaue mit deren Namen (Beuler, Freyermuth oder Zink) in der Forensuche nach. Sehr empfehlen kann ich auch den "Bauherrenführerschein"

und meine Empfehlungen und auch Warnungen lauten wie folgt:

  1. Beteilige Generalunternehmer zwar an der Ausschreibung Deines Bauprojektes, aber beschränke den Teilnehmerkreis nicht auf diese; und gehe nicht ohne neutrale (oder für Dich parteiische) Beratung dorthin. Gute Betreuung bekommst Du von Deinem freien Berater, wozu auch ArchitektInnen geeignet sind. Daß "Fertig"häuser rascher gebaut und überraschungsärmer endpreisvoraussagbar wären, ist ebenso ein Mythos wie die größere Solidität und Werthaltigkeit des Weges "Stein auf Stein". Ein Bau mit einem GU ist nicht zwingend wirklich "aus einer Hand", ebenso sind andererseits Excel-Junkies mit der Jagdmethode "Addition von günstigsten Angeboten" meistens nachher nur um eine enttäuschende Erfahrung reicher. Ein Bau mit einem Architekten ist gegenüber der Stammtischmeinung nur dann teurer als ohne einen solchen, wenn man einen "@Gerddieter warnt" Architekten ausgewählt hat, und im übrigen sind die Wege "mit einem Architekten" und "mit einem GU" mitnichten nur mit ODER, sondern gerne auch mit UND verknüpfbar. Die Leistungsphase 5 des Architekten ist scheinbar und nominell die teuerste, bezahlt sich in Wirklichkeit jedoch selbst.
  2. Die Leistungen des "Moduls A" (also die LP´en 1 und 2 des Architekten) benötigst Du immer und sind auch bei (egal ob hölzern oder steinern bauenden) GU nicht umsonst, sondern lediglich auf ein schmalspurigstes Mindestmaß reduziert und manchmal auch nicht separat ausgewiesen. Führe dieses Modul daher grundsätzlich mit einem freien Architekten durch, an dessen Ende Du eine Dir gehörende, noch bauweisenneutrale Vorentwurfsplanung in der Hand hast. An einen "@Gerddieter warnt" Architekten zu geraten, vermeidest Du, indem Du trotz Mandatierung für zunächst nur das "Modul A" darauf achtest, daß er auch für die gesamte zweite Halbzeit (3+5=8 !) zur Verfügung stünde.
  3. Lege mit dem Ergebnis des Moduls A eine > Teigruhe ein (um die nicht verfolgten Alternativideen zu beerdigen und die Zusammenarbeit mit dem Architekten zu reflektieren) und nutze es auch für die > Weichenstellung (zur Ermittlung des besten weiteren Weges) sowie (zumindest falls Dein Grundstück nach §34 zu bebauen ist oder andere Fallstricke enthält) auch zu einer Bauvoranfrage bei der Gemeinde.
  4. Führe die Suche nach geeigneten Auftragnehmern zweiphasig durch, nämlich im ersten Schritt während der Teigruhe zu den Zwecken 1. der Kalibrierung (ob Du Dir den Bau in der vorgesehenen Größe und Ausstattung wirst leisten können) und 2. der Ermittlung, ob von den bei gleicher Ausstattung grundsätzlich preisgleichen Bauweisen im konkreten Fall Deines Grundstückes und Hausentwurfes eine davon signifikant günstiger oder sonstwie geeigneter bzw. empfehlenswerter ist als die andere. Auch falls Du diese Suche selbst durchführen willst, stelle dabei unbedingt die "Frage 2" um herauszufinden, ob einen bewährten Katalog-Bauvorschlag an die Bedürfnisse und Wünsche Deiner Familie anzupassen noch klüger wäre als mit den Erkenntnissen dieser Maßnahme den bisherigen Vorentwurf weiterzuentwickeln.


https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
1
11ant
10.02.26 14:14
11ant schrieb:
4) Führe die Suche nach geeigneten Auftragnehmern zweiphasig durch, nämlich im ersten Schritt während der Teigruhe zu den Zwecken 1. der Kalibrierung (ob Du Dir den Bau in der vorgesehenen Größe und Ausstattung wirst leisten können) und 2. der Ermittlung, ob von den bei gleicher Ausstattung grundsätzlich preisgleichen Bauweisen im konkreten Fall Deines Grundstückes und Hausentwurfes eine davon signifikant günstiger oder sonstwie geeigneter bzw. empfehlenswerter ist als die andere.

Fortsetzung:

Zu diesem ersten Schritt lädtst Du insgesamt eine Handvoll Anbieter (ungefähr paritätisch gemischt Holzer und Steiner) ein. Das ist aus meiner langjährigen Erfahrung absolut ausreichend für die beiden Zwecke dieses Schittes. Mehr hilft nicht "mehr", d.h. eine größere Zahl an Teilnehmern erhöht die Bildauflösung des Ergebnisses bestenfalls scheinbar, bedeutet praktisch also nur eine reine Zeitverschwendung für alle Beteiligten. Vergiß´ den Stammtischrat, für zehn Antworten zwanzig Unternehmen anzuspammen. Ein Verzicht auf Kaltanfragen genügt, um brauchbare Antworten in ausreichender Zahl zu bekommen. Die Teilnehmerauswahl braucht das Panel der zweiten Runde nicht vorwegzunehmen und wird dies auch oft nicht tun (können), aber darum geht es hier ja auch gar nicht: es ist kein "Deutschland sucht den Dschungelcamper" oder Tanzkönigspaar Voting.

Der zweite Schritt folgt erst in einigem Abstand, nämlich nach der Erstellung der Ausschreibung (die nur fachgerecht sinnvoll ist und ansonsten Falschergebnisse erzeugt). Der geeingnetste Durchführer ist hier der freie Architekt (die Leistungsphase 5 ist das Fundament der Doppel-Leistungsphase 6 und 7). Eine Wiederbeteiligung derjenigen Teilnehmer aus der ersten Runde, die sich mit ihren Antworten qualifiziert haben, ist sinnvoll. Allerdings hatte man in der ersten Runde naturgemäß nur Generalunternehmer (bzw. hölzern: Haushersteller) beteiligen können, wohingegen der kluge Ausschreiber stets mindestens auch geeignete Bieter nur einzelner Lose einlädt. Es wird sich dann schon zeigen, wer von ihnen als GU auf mehrere oder gar alle Lose bieten möchte.
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Y
ypg
10.02.26 15:20
mona_johansson schrieb:
kurze Frage in die Runde: Welchen Fertighausanbieter würdet ihr uns als Einsteigern empfehlen – und warum?

Wieviel wollt Ihr denn ausprobieren, dass Ihr Euch als Einsteiger nennt?

Grundsätzlich kann man sagen, dass es immer um das vorhandene Budget geht. 
Grundsätzlich kann man aber auch sagen, dass es um Ausstattung geht.
Es bringt nichts, wenn man einen hochwertigen Fertighaushersteller favorisiert, wenn man ihn nicht zahlen kann.

Grundsätzlich kann man pauschal also nicht sagen, wer besser oder empfehlenswerter ist.

Ich würde wohl aus der kalten Hose heraus nie Town & Country nennen. Allerdings wenn ihr Euch keinen hochwertigeren leisten könnt und sich auf die Leistungen einstellt, dann ist man sehr wohl auch mit Town & Country gut bedient und bekommt ein lebenswertes Haus mit denen, die ein Heim bieten. Die Grundrisse funktionieren zumindest.
Optisch ist Danwood im mittleren Preissektor mein Favorit, allerdings zweifel ich an so manche Technikräume, und: die Grundrisse waren mal besser. Da holt Scanhaus Marlow auf.

Erfahrungen hat hier wohl nur eine Handvoll mit mehreren Anbietern, letztendlich ruht die Erfahrung allerdings nur auf die Besuche von Musterhäusern und ein, zwei Gespräche mit den Verkäufern. Und auch da gilt: was der eine sympathisch findet, ist dem anderen suspekt.

Drum bleibt mir nicht mehr zu raten, als die Erfahrungen und die Eindrücke selbst zu sammeln.
H
haydee
10.02.26 16:42
Wir haben mit Wir-Leben-Haus Oberthulba gebaut. Kann ich nur empfehlen.
Bodenplatte, Stützwand und Garage hatte Erhard GmbH Reichenbach durchgeführt. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe bauen die Häuser jedoch nicht als GU. Diese Firma würde ich jederzeit wieder nehmen.
Freunde haben mit Albert Haus Burkardroth, die sind auch zu frieden.
Brandl-Bau, Burkardroth ist hier im Forum kürzlich gefallen - hört man nichts schlechtes, habe jedoch gar keine Erfahrung mit der Firma.

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